Lenzanger - Hoher Sonnblick (über Goldzechkopf)
Ausgangspunkt: Lenzanger (1550 m)
| Breite/Länge: | 47,08142°N 12,98469°E |
| |
Wegname: über Goldzechkopf
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1556 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1750 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 3.537
 | 2 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter auf der Tauernautobahn. Weiter durch den Katschbergtunnel und später den Tauern-/Tauerntunnel, der Autobahn Richtung Salzburg (auch Solnograd) folgen wir nur bis zur Ausfahrt Bischofshofen, von wo aus wir auf einer Vierspurstraße zum bereits genannten Ort weiterfahren. Von Bischofshofen folgen wir den Beschilderungen nach Zell am See durch das Tal entlang der Salzach. Am Ende des Ortes Taxenbach biegen wir nach Rauris ab. Wir fahren weiter durch das Raurisertal durch Rauris und Wörth. Der ansteigenden Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz Lenzanger. Im letzten Teil ist die Straße mautpflichtig (9€ - August 2013).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz folgen wir den Markierungen »Naturfreundehaus« auf der Straße, die weiterhin für den Verkehr gesperrt ist. Die Straße, die gleich nach der Schranke schottrig wird, führt uns zunächst durch den Wald zu einer Kreuzung. Rechts leicht bergab führt die Straße zur Alm Grießwiesalm, wir gehen leicht links weiter auf der Straße zur Hütte Naturfreundehaus.
Die Straße führt uns bald aus dem Wald heraus und entlang des Baches Scheidbach mit schönen Ausblicken zum Gipfel Hoher Sonnblick. Hier kommen wir bald zu einer Abzweigung, wo wir rechts über eine Brücke auf den Wanderweg 123 zur Scharte Goldzechscharte und zum Gipfel Hocharn weitergehen. Auf der Straße weiter führt der Weg zur Hütte Naturfreundehaus.
Nach Überquerung der Brücke führt der Weg kurz über leicht sumpfiges Gelände, dann über Wiesen Richtung Südwesten. Danach gehen wir eine Weile auf dem Weg, der am Gebüsch entlangläuft und uns wieder nahe an den Bach bringt. Hier biegt der Weg rechts ab und steigt steiler an. Zu Beginn hilft uns auch ein Stahlseil. Der Weg steigt dann meist in Serpentinen über grasbewachsenem und gelegentlich buschigem Gelände an. Höher endet das Gebüsch und es folgt der Anstieg über grasige Hänge, von denen wir die ganze Zeit einen schönen Blick ins Raurisertal und auf nahe Gipfel haben. Besonders schön ist der Blick auf die Nordwand des nahen Hoher Sonnblick. Auf den grasigen Hängen biegt der Weg leicht links ab und quert einige kleinere Bäche. Wenn wir uns den steileren Hängen nähern, über die im Sommer zahlreiche Bäche und kleine Wasserfälle fließen, biegt der Weg rechts ab und steigt noch etwas steiler an. Hier steigen wir über felsiges Gelände Richtung Nordwesten auf, der Steig ist nicht gut sichtbar, daher müssen wir noch mehr auf die Markierungen achten. Höher biegt der Weg etwas links ab und quert einige Schneefelder, die lange im Sommer liegen bleiben. Beim Queren ist auch der Einsatz von Eispickel und Steigeisen empfehlenswert. Weiter biegt der Weg noch etwas mehr links ab und quert in leichtem Anstieg die Hänge Richtung Westen. Solcher Weg bringt uns dann auf den Grat nahe der Scharte Nördliche Goldzechscharte, wo auch eine Abzweigung ist.
An der Abzweigung, wo sich der Blick nach Westen öffnet, gehen wir links weiter und steigen leicht am Grat ab, rechts bergauf führt der Weg zum Gipfel Hocharn. Der Weg führt uns vorbei an den Scharten Nördliche Goldzechscharte und Südliche Goldzechscharte, dann beginnt der Anstieg zum Gipfel Goldzechkopf. Hier wird der Weg etwas anspruchsvoller und ziemlich steil. Beim Anstieg helfen uns an einigen Stellen auch Sicherungen. Solcher Weg führt dann bis zum Gipfel Goldzechkopf.
Vom Gipfel gehen wir weiter am Grat entlang und beginnen den Abstieg nach Osten. Mehrmals steigen wir etwas steiler mit Hilfe von Stahlseilen ab, dann biegt der Weg bald vom Grat rechts bergab ab. Hier folgt ein fast senkrechter Abstieg zum Gletscher. Zur Hilfe sind einige Skoben und ein Stahlseil. Wenn wir auf dem Gletscher sind, steigen wir eine Weile auf anfangs noch ziemlich steilem Hang ab. Der Weg auf dem Gletscher biegt etwas links ab und quert im Abstieg die Hänge nach Osten. Wenn sich rechts der Weg von der Hütte Alter Pocher anschließt, steigen wir wieder an. Danach steigen wir eine Weile auf nicht allzu steilem Gletscher auf. Kurz unter dem Gipfel Hoher Sonnblick endet der Gletscher und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg über felsigen Hang zum Gipfel.
Wir steigen auf dem Weg ab, der auf der Ostseite des Berges an der Hütte Rojacher Hütte vorbeiführt.

Entlang der Route: Nördliche Goldzechscharte (2900m), Südliche Goldzechscharte (2859m), Goldzechkopf (3042m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: (1 h 15 min)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
Diskussion zur Tour Lenzanger - Hoher Sonnblick (über Goldzechkopf)
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.