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Gebirge / Julische Alpen / Veliki Lemež / Lepena - Veliki Lemež (über Planina Zagreben)

Lepena - Veliki Lemež (über Planina Zagreben)

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Ausgangspunkt: Lepena (490 m)
Breite/Länge: 46,3037°N 13,6814°E
Wegname: über Planina Zagreben
Gehzeit: 6 h
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1552 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1710 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 3.600
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Anzahl der Fotos: 134
Anzahl der Kommentare: 9
Zugang zum Ausgangspunkt:
Zwischen Trenta und Bovec biegt im Dorf Soča eine Straße nach Lepena ab. Dieser vollständig asphaltierten Straße folgen wir etwas weniger als drei Kilometer, dann gelangen wir zu einer Kreuzung, wo rechts über die Brücke eine Straße zu den Apartments Pretner und Hosner abzweigt. Wir biegen rechts ab und parken entlang der Straße vor der Brücke. Hier ist nur Platz für ein oder zwei Fahrzeuge. Ein etwas größerer Parkplatz gibt es, wenn wir der Hauptstraße noch etwa 100 Meter folgen.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt gehen wir über die Brücke weiter und folgen der Straße, die nach der Brücke nach links abbiegt. Wir folgen der Straße bis zum letzten Haus. Wenn unterwegs rechts ein Karrenweg abzweigt, gehen wir links weiter und steigen leicht ab. Beim letzten Haus endet die Straße. Hinten hinter dem Haus rechts bemerken wir einen schmalen Pfad.
Wir begeben uns auf den genannten Pfad und nach etwa zehn Metern bemerken wir neben dem Pfad einen Wegweiser, der den Weg zur Alm Zagreben anzeigt. Wir gehen weiter durch den Wald und sind schnell wieder an einer Abzweigung. Rechts führt der Pfad zu einem weiteren Haus, wir gehen links weiter, wohin uns die Aufschrift auf dem Schild „Zagreben, Šumnik“ weist.
Weiter ist der Pfad eine Zeit lang schlecht getreten, daher müssen wir auf die schwarz-roten Markierungen achten, mit denen der Weg des Friedens (Pot miru) markiert ist. Wenn sich von rechts noch zwei Pfade von dem genannten Haus anschließen, wird der Pfad wieder etwas besser getreten. Danach verläuft der Pfad längere Zeit durch den Wald entlang des Bachs Šumnik. Gelegentlich öffnet sich der Blick auf kleinere Wasserfälle und Kessel. Höher entfernt sich der Pfad etwas vom Bach, verläuft aber noch eine Weile parallel dazu. Der Pfad führt hier ständig durch den Wald, sodass er nicht viel Aussicht bietet. Später biegt der Pfad rechts ab und bringt uns zu einer Abzweigung bei einigen Ruinen.
Hier zweigt links der Pfad ab, der durch das Tal zum Sattel Čez Potoče führt. Wir gehen rechts weiter und der Pfad bringt uns über eine kurze Lichtung schnell zum Denkmal des Ersten Weltkriegs. Vom Ausgangspunkt zum Denkmal sind es etwa 1:30 Stunden Gehzeit.
Vom Denkmal folgen wir weiter dem Weg des Friedens, der mit rot-schwarzen Markierungen gekennzeichnet ist. Der Pfad quert weiter die Hänge nach Westen und umgeht den Grat, der vom Gipfel Konj (1279m) zum Gipfel Brdo (1520m) verläuft. Der Hang, den wir queren, wird ziemlich steil und auf einem kürzeren Abschnitt hilft uns ein Stahlseil. Vom Pfad öffnen sich hier auch schöne Ausblicke auf die Gipfel nördlich von uns. Etwas später gibt es auf dem Pfad zwei Serpentinen und im rechten Bogen kommen wir zu einer etwas schlechter sichtbaren Abzweigung.
Hier verlassen wir den Weg des Friedens mit den rot-schwarzen Markierungen und gehen links auf einen schlechter getretenen Pfad. Am Anfang dieses Pfads ist auf einem Baum rechts eine Pfeil eingeschnitzt. Weiter steigt der Pfad etwas steiler an und verläuft meist leicht links. Hier ist mehr Aufmerksamkeit nötig, da der Pfad schlecht sichtbar ist. Der Pfad steigt weiter an und bringt uns zur verlassenen und stark zugewachsenen Alm Zagreben. Der Pfad führt vorbei an den Ruinen auf der Alm und biegt dann rechts bergauf ab. Es folgt nur noch der letzte Anstieg zur Jagdhütte, die wir schon vor uns sehen.
Von der Jagdhütte gehen wir einige Dutzend Meter zurück zum ersten Bogen und biegen rechts auf einen anfangs sehr schlecht sichtbaren Pfad ab. Der etwas zugewachsene Pfad, der uns entlang von Gebüsch und einigen Bäumen führt, verläuft auf der rechten Seite des Tals bergauf. Gebüsch und Bäume enden dann und es folgt der Anstieg auf einem etwas aussichtsreicheren Pfad bergauf. Der Pfad verläuft weiter ständig auf der rechten Seite des Tals und steigt eine Weile über Schutt auf. Gegen Ende des Tals wird das Gelände wieder grasiger und der Pfad wieder schlechter sichtbar.
Hier verlassen wir den schlecht sichtbaren Pfad und gehen links ins Weglose zum Sattel auf der Südseite des Gipfels Brdo. Der Hang zum Sattel ist ziemlich zugewachsen mit hohem Gras und Brennnesseln, daher ist es ratsam, links etwas höher zu gehen, wo das Gelände etwas weniger zugewachsen ist.
Beim Erreichen des Sattels steigen wir etwas auf die andere Seite ab und queren die Hänge zum Sattel Čez Potoče. Der Sattel ist zwar noch relativ weit entfernt, aber schon sichtbar. Wir queren weiter den Hang nach Südosten und kommen bald vor einen kürzeren Waldstreifen. Den waldbedeckten Hang, der etwas steiler ist, umgehen wir besser rechts, wo das Gelände etwas weniger zugewachsen ist. Auf der anderen Seite des Waldes gelangen wir auf ein Gelände übersät mit zahlreichen Felsen und Blöcken, die oft schneebedeckt sind.
Weiter beginnen wir wieder steiler über Schutt zum Sattel Čez Potoče anzusteigen. Beim Anstieg über Schutt können wir auch einige Überreste aus dem Ersten Weltkrieg bemerken. Höher wird das Gelände etwas grasiger und der Pfad wieder etwas besser sichtbar. Es folgt ein kurzer Anstieg und bald erreichen wir den Sattel Čez Potoče.
Auf dem Sattel, wo ein relativ gut getretener Pfad geradeaus bergab zur Alm Planina na Polju führt, gehen wir links ins Weglose. Im Anfangsabschnitt steigen wir direkt am Grat auf der rechten Seite an. Der Hang ist hier grasbewachsen und gelegentlich ziemlich steil, daher ist etwas Vorsicht geboten. Besonders bei Nässe können die Hänge rutschgefährlich sein. Für kurze Zeit entfernen wir uns vom Grat etwas weiter rechts, dann folgt der Anstieg zurück zum Grat. Bald erreichen wir den Vorpeak, auf dem auch einige Überreste aus dem Ersten Weltkrieg sind. Auf der Ostseite des Vorpeaks gibt es auch einige Militärgräben.
Vom Vorpeak steigen wir leicht über den noch meist grasigen Hang ab, der hier etwas weniger steil ist. Es folgt wieder der Anstieg auf der rechten Seite des Grats bis zum Gipfel Vogel, von dem sich der Blick zum Gipfel Veliki Lemež öffnet, der weiter im Grat liegt. Vom Pfad haben wir sonst schon längere Zeit einen schönen Ausblick auf Krn und das Tal der Soča.
Vom Gipfel Vogel gehen wir weiter am Grat und steigen wieder leicht ab. Es folgt etwas Gehen auf einem etwas breiteren und flacheren Grat, der uns unter die steileren Hänge des nächsten Vorpeaks bringt. Der grasige Grat wird hier sehr schmal und stellenweise etwas exponiert, daher ist beim Anstieg viel Vorsicht nötig. Wir gehen weiter am Grat und erreichen bald den nächsten Vorpeak.
Vom Vorpeak steigen wir den steilen Hang entlang des Grats ab, wo auch ein sonst etwas schlechter getretener Pfad verläuft. Nach kurzem Abstieg bringt uns der Pfad in eine Scharte, wo wir rechts einen größeren Erdrutsch bemerken, der beim Erdbeben 1998 stattfand.
Aus der Scharte wird der Grat wieder schmal und der Pfad führt uns kurz auf die linke Nordseite des Grats. Es folgt ein kurzer Anstieg über einen steilen und ziemlich exponierten grasigen Hang, der besonders bei Nässe ziemlich rutschgefährlich ist. Schnell erreichen wir wieder den Grat, der weiter weniger anspruchsvoll wird. Es folgt der Anstieg über einen breiten grasigen Hang bis zu einem aussichtsreichen Gipfel.
Wir steigen zurück am Grat zum Sattel Čez Potoče ab, wo wir links bergab an der Alm Planina na Polju und dem Krnsko jezero vorbei zum Dom v Lepeni absteigen. Es folgen noch etwa 45 Minuten Gehzeit auf der Straße zurück zum Ausgangspunkt.
Aus der Scharte unter dem Gipfel ist es möglich, auch entlang des genannten Erdrutschs direkt zum See abzusteigen, aber wegen des Erdrutschs ist der Abstieg etwas erschwert.
Routenkarate - Veliki Lemež
Entlang der Route: Spomenik prve svetovne vojne (990m), Planina Zagreben (1240m), Čez Potoče (1850m), Vogel (nad Lepeno) (1980m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Lepena - Veliki Lemež (über Planina Zagreben)
KarmenT27. 10. 2021 11:46:44
Auf Bild 134 sieht man vom Gipfel links das Krnsko pogorje und wahrscheinlich ist dort die Krnčica, rechts über dem Tal kenne ich den Namen des runden, bewachsenen Gipfels nicht. Vielleicht eine Idee, welcher Gipfel das ist?
KarmenT27. 10. 2021 14:58:17
Danke für die Zusendung. nasmeh
Ich dachte, es ist die Aussicht vom Gipfel Veliki Lemež nach Westen, auf der gesendeten Karte ist aber Črni vrh umkreist, der eher östlich ist. Das passt für mich nicht.
mirank27. 10. 2021 15:47:46
Der erste Gipfel ist Debeljak, rechts über Lepena ist Č vrh, links der Grat Kal-Vršič. Noch weiter links wäre dann Polovnik und erst danach der Grat der Krnčica in SW-Richtung.
KarmenT27. 10. 2021 16:34:29
Danke! nasmeh
darinka423. 08. 2022 21:38:23
Wie viele Stunden Wanderung sind es vom bosnischen Denkmal bis zum Gipfel Lemež?
ppegan24. 08. 2022 07:15:09
Darinka, es steht, dass es vom Ausgangspunkt zum Denkmal eineinhalb Stunden sind, das bedeutet, vom Denkmal zum Gipfel noch 4,5 Stunden. Wenn ihr zum Lemež geht, achtet darauf, dass das Gras trocken ist, da es sonst rutschig und gefährlich ist. Nun, man kann sich auch auf trockenem Gras den Knöchel verstauchen, wie es mir gelungen ist zadrega
darinka425. 08. 2022 06:57:47
Polona. Wir haben es geschafft, den gesamten Weg zu gehen. Wir waren überrascht von der Länge des Pfades. Die Uhr zeigte 19 km und 1800 Höhenmeter. Ich sage immer, du weißt es nicht, bis du dort bist. Wir sind bei dem Krnski-Erdrutsch abgestiegen und dann noch ganz schön viel bis Šunik gelaufen. Klar, der letzte Teil im Dunkeln. Vom Zagreben zum sedlo Potoče gibt es keinen Weg. Anspruchsvolles Gelände. Unter dem Sattel liegt noch viel Schnee. Auch der letzte Teil von Voglov zum Lemež ist ziemlich lang. Zwei Ottern haben wir im Gras gesehen. Sonst wirklich eine Tour für die mit guter Kondition.
darinka45. 12. 2022 12:36:20
Vielleicht nächstes Jahr von den Krnskih nach Debeljak und falls möglich zum Lemež.
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