Lienzer Dolomitenhütte - Schöttnerspitze
Ausgangspunkt: Lienzer Dolomitenhütte (1620 m)
| Breite/Länge: | 46,7911°N 12,7842°E |
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Gehzeit: 3 h
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1013 m
Höhenunterschied entlang der Route: 948 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz nach Spittal endet die Autobahn). Weiter fährt man auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal. Einige Kilometer vor Lienz (bei der Ortschaft Unterdorf) bemerken wir Schilder zur Lienzer Dolomitenhütte, die uns links auf eine Ortsstraße weisen. Die Straße überquert dann über eine Brücke die Drau und führt uns nach Lavant, wo wir rechts Richtung Tristach weiterfahren. Zwischen Lavant und Tristach gelangen wir zum nächsten Kreuzungspunkt, wo wir links Richtung „Lienzer Dolomitenhütte“ fahren. Dieser Straße, die nun steiler ansteigt, folgen wir bis zum großen Parkplatz nahe der genannten Hütte. Die Straße ist mautpflichtig (Juli 2009 7€).
Nach Lienz kann man auch gelangen, wenn man statt durch das Drautal durch das Gailtal fährt (Korensko sedlo, Hermagor, Pass Ziljsko sedlo/Gailbergsattel), in diesem Fall erreicht man das Drautal bei Oberdrauburg.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz geht es weiter auf der Straße, auf der man in 2 Minuten die Hütte Lienzer Dolomitenhütte erreicht.
Von der Hütte überschreitet man den Zaun und setzt den Aufstieg auf einer Aussichtsstraße fort (schöner Blick auf den gezackten Grat - höchster Spitzkofel 2717 m), die anfangs steinschlaggefährdet ist. Die Straße quert dann einen kurzen Waldstreifen und führt auf den unauffälligen Sattel Premstall (1625 m), wo ein kleiner Abzweig ist.
Geradeaus vorbei am Wassertrögu (links bergauf Weißtein Alm) geht es auf der Straße, die nach wenigen Minuten weiteren Gehens zur kleinen Alm Instein Alm führt, wo eine kleine Holzhütte und darüber eine Kapelle zu sehen sind.
Weiter auf der Straße, die schnell zu einem markierten Abzweig führt, den man verlässt.
Der Aufstieg geht weiter auf einem breiten Bergweg, der etwas steiler ansteigt durch immer dünneren Wald. Der Weg mit sehr schönen Ausblicken kreuzt mehrmals die Bergstraße und führt höher zu einem kleinen Holzunterstand. Am Unterstand verlässt man erneut die Straße und steigt durch ein sanftes Hochtal auf, umgeben von hohen Gipfeln. Der sanfte Pfad entlang des Wildbachs biegt höher rechts ab und steigt kurz steil an. Diesem Panoramweg folgt man bis zur Hütte Karlsbader Hütte (bei der Hütte ist auch der Laserzsee), erreicht nach wenigen Minuten weiteren Gehens.
Zur Hütte kann man auch über die Bergstraße kommen.
Von der Hütte geht es einige 10 m abwärts auf der Straße, dann sieht man zahlreiche Schilder, die rechts auf einen Wanderweg weisen. Schon nach wenigen Schritten teilt sich der Weg. Links Richtung „Roter Turm und Laserzwand“ (rechts Sandspitzen) geht es auf dem Weg, der zuerst leicht ansteigt, dann die Hänge links quert. Nach wenigen Minuten leichten Gehens steigt der Weg steil an und führt auf die sehr steilen Hänge der Kleinen Laserzwand. Es folgen 15 Minuten steiler Aufstieg auf gelegentlich exponiertem Gelände (neben Sturzgefahr hohe Steinschlaggefahr), dann flacht der Weg ab (hier stößt rechts ein unmarkierter, weniger steiler Weg aus ausgedehnten Schuttfeldern zu). Weiter auf etwas weniger, aber noch recht steilem Weg, der höher unter die steilen Wände des Roten Turms führt, wo ein schwach markierter Abzweig erreicht wird. Links weiter (gerade steil hoch Roter Turm) auf dem Weg, der fast ganz flach wird und nach wenigen Schritten zum Sattel zwischen Kleiner Laserzwand links und Schöttnerspitze rechts führt (auf letzterer ein kleines Kreuz).
Auf dem Sattel scharf rechts auf markierten Weg, dem man nur noch wenige 10 Schritte folgt. Wenige Meter vor der Gedenktafel bemerkt man rechts einen gut erkennbaren, aber relativ steilen Pfad, auf dem man unter den Gipfelturm aufsteigt. Vom Fuß des Turms etwas rechts, wo ein etwas leichterer, aber schwieriger Übergang zum Gipfel ist. Nach ca. 15 m freiem Klettern am Gipfelturm betritt man den kleinen und steilen Gipfel.

Entlang der Route: Instein Alm (1669m), Karlsbader Hütte (2261m)
Fotos:
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