Lužnice - Monte Gosadon (über Forcella Cuel Tarond)
Ausgangspunkt: Lužnice (691 m)
| Breite/Länge: | 46,49777°N 13,3821°E |
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Wegname: über Forcella Cuel Tarond
Gehzeit: 5 h 35 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1277 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1570 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče oder Predel fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, und dann fahren wir weiter auf der alten Straße in Richtung Videm / Udine. Dieser Straße folgen wir bis zur Siedlung Lužnice / Bagni di Lusnizza. Wenn wir auf der linken Seite der Straße die Kirche bemerken, biegen wir scharf, fast 180 Grad links in die genannte Siedlung ein. Dann folgen wir der Straße durch das Dorf und folgen den Schildern zum Museum Museo della Foresta. Wenn die letzten Häuser im Dorf enden, bemerken wir auf der rechten Seite der Straße einen asphaltierten Parkplatz. Wir können schon hier parken oder wir fahren weiter und überqueren dann durch die Unterführung die Autobahn. Unmittelbar nach der Unterführung fahren wir links weiter und parken dann an einem geeigneten Platz neben der Straße.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt fahren wir auf einer engen Straße parallel zur Autobahn weiter. Wenn wir auf der Autobahn die Ausfahrt und Schilder für die Raststätte La Foresta bemerken, fahren wir noch einige Dutzend Meter auf der Straße weiter und bemerken dann rechts einen Fahrweg, der leicht in den Wald hinaufsteigt.
Wir begeben uns auf den genannten Fahrweg und bald nach dem Beginn des Fahrwegs bemerken wir am Weg eine alte Tafel mit Markierungen für die Alm Malga Granuda und Due Pizzi. Auf dem Fahrweg gehen wir bis zur nahen Kreuzung, wo auch Wegeweiser sind.
Wir gehen links auf einen schlechteren Fahrweg vorbei an der Futterstelle für Wildtiere, wohin uns auch die Markierungen für die Alm Malga Granuda und Due Pizzi weisen. Rechts führt der Weg zum Sattel Sella Bieliga.
Ein etwas zugewachsener Fahrweg durch den Wald führt uns zu einer Lichtung und zum Bach Rio Granuda Piccolo, wo von links ein weiterer Fahrweg anknüpft. Für kurze Zeit gehen wir rechts auf einem immer schlechter sichtbaren Fahrweg weiter, dann wenden wir uns entschieden links und queren den Bach. Nach der Querung führt uns der Weg in den Wald und verläuft dann ostwärts. Hier steigt der Weg quer auf und ist an einigen Stellen ziemlich beschädigt durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume. Rechts zweigt dann der mit orangen Punkten markierte Weg ab, wir gehen geradeaus weiter und queren weiter die Hänge ostwärts. Von der genannten Kreuzung queren wir die Hänge noch etwa 15 Minuten, dann biegt der Weg entschieden rechts ab. Danach steigen wir lange Zeit in Serpentinen meist durch den Wald auf und queren gelegentlich einige ziemlich zugewachsene Lichtungen. Höher schließt sich von rechts wieder der mit orangen Punkten markierte Weg an. Der schlecht ausgetretene Weg steigt weiter ständig durch den Wald auf und bietet daher keinen Ausblick. Kurz vor der Alm Malga Granuda erreichen wir eine markierte Kreuzung.
Geradeaus führt Weg 604 zur Alm Malga Granuda, die noch gute 5 Gehminuten entfernt ist, wir wenden uns rechts zur Scharte Forcella Cuel Tarond. Von der Kreuzung steigen wir zuerst etwas durch den Wald auf, dann wird der Weg etwas flacher und führt uns an den oberen Rand der Alm Malga Granuda. Hier öffnet sich kurz etwas Blick gen Dve špice, dann führt uns der Weg wieder in den Wald. Danach queren wir eine Weile die Hänge südwestwärts. Hier verläuft der Weg meist durch den Wald und quert auch einige Wildbachgräben. Beim Queren des größten Grabens ist viel Vorsicht geboten, da der Weg über den Graben in schlechtem Zustand ist und im Graben Schnee lange liegen bleibt. Der Weg biegt dann etwas links ab und beginnt bei Krüppelkiefern und Lärchen anzusteigen. Solch ein Weg, der zunehmend aussichtsreich wird, führt uns zur Scharte Forcella Cuel Tarond, wo auch eine Kreuzung ist.
An der Kreuzung gehen wir links weiter und der ebene Weg führt an einigen Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg vorbei. Hier bemerken wir am Weg auch eine Tafel, die anzeigt, dass der Weg weiter anspruchsvoller ist und die Verwendung von Selbstsicherung empfohlen wird. Der Weg, von dem schöne Ausblicke auf die Südseite sich öffnen, beginnt bald durch Krüppelkiefern anzusteigen und führt uns unter die Hänge des Gipfels Cuel dai Pez. Kurz steigen wir noch quer auf, dann erreichen wir eine kleinere Scharte, wo wir die ersten fixen Sicherungen bemerken. Einige Sicherungen am Weg sind auch beschädigt, daher ist zusätzliche Vorsicht nötig. Der Weg namens Via Ferrata Battaglione Alpini Gemona quert dann die Hänge ostwärts und umgeht den Gipfel Cuel dai Pez auf der rechten Südseite. Links zweigt dann ziemlich unauffällig ein Steg zum genannten Gipfel Cuel dai Pez ab, wir queren weiter die aussichtsreichen Hänge, die teilweise mit Krüppelkiefern bedeckt sind. Auf einem kürzeren Stück hilft uns wieder ein Stahlseil, dann führt uns der Weg auf die Nordseite des Grats. Hier bemerken wir am Weg Militärgräben, der Weg steigt dann steiler ab. Es folgt Querung und der Weg führt uns zu einem kürzeren gesicherten Stück, wo wir einen steileren eingebrochenen Hang queren müssen. Weg und Sicherungen auf diesem Stück sind meist nicht im besten Zustand, daher ist viel Vorsicht nötig. Der Weg führt uns dann wieder in Krüppelkiefern und wechselt auf die Südseite des Grats, wo der Weg wieder anspruchsvoll wird. Hier mit Hilfe eines Stahlseils queren wir absteigend einen steilen steinigen Hang, dann führt uns der Weg bald über eine tiefe Graben unter dem steilen Grat des Gipfels Gosadon. Hier führt uns der Weg zurück auf die Nordseite und wird weniger anspruchsvoll. Zuerst steigen wir relativ steil ab, dann folgt die Querung von Hängen meist bedeckt mit Krüppelkiefern. Solch ein Weg führt uns zu einer markierten Kreuzung, wo von links Weg 604 von der Alm Malga Granuda anknüpft.
Von der Kreuzung wird der Weg steiler, sodass beim Aufstieg gelegentlich die Hände zu Hilfe genommen werden müssen. Später lässt die Steilheit nach und der Weg führt uns auf Schutt unter dem steilen Grat des Gipfels Monte Gosadon. Hier biegt der Weg links ab und quert den genannten Schutt. Auf der anderen Seite des Schutts steigt der Weg wieder steil auf, dann folgt die Querung eines kürzeren Grabens, wo wegen Sand auf dem Weg Vorsicht geboten ist. Danach wird der Hang wieder stärker mit Krüppelkiefern bewachsen und es folgt der Aufstieg zum Sattel zwischen den Gipfeln Cima Alta (Dve špice) und Monte Gosadon. Etwas unter dem Sattel führt uns der Weg auch zu einer Kreuzung.
Geradeaus führt der Weg zu Dve špice, wir gehen rechts auf einen engen Steg zum Gipfel Monte Gosadon. Der Weg von der Kreuzung zum Gipfel ist mit roten Punkten markiert und biegt zuerst rechts ab, dann verläuft er eine Weile durch Krüppelkiefern. Wenn wir eine kleinere Scharte erreichen, von der etwas Blick nach Viš und Montaž aufgeht, gehen wir rechts steil hoch. Der Aufstieg ist hier sehr steil, daher ist Vorsicht geboten. Die Steilheit lässt dann etwas nach und der Weg führt wieder entlang von Krüppelkiefern. Höher biegt der Weg links ab und die Krüppelkiefern am Weg werden lichter. Hier führt uns der Weg auf steilere Hänge, wo wieder mehr Vorsicht nötig ist. Nach Querung des steilen Hangs stößt von links der Weg aus dem Dunja-Tal hinzu.
An der Kreuzung gehen wir rechts und es folgt nur ein kurzer Aufstieg über einen aussichtsreichen Hang vorbei an einigen Militärruinen zum Gipfel.

Entlang der Route: Malga Granuda (1501m), Forcella Cuel Tarond (1750m)
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Diskussion zur Tour Lužnice - Monte Gosadon (über Forcella Cuel Tarond)
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