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Gebirge / Hohe Tauern / Ankogel / Mallnitz - Ankogel

Mallnitz - Ankogel

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Ausgangspunkt: Mallnitz (1215 m)
Breite/Länge: 47,0148°N 13,1853°E
Gehzeit: 7 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 2037 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2100 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 22.798
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Anzahl der Fotos: 50
Anzahl der Kommentare: 10
Zugang zum Ausgangspunkt:
Aus Spittal fahren wir Richtung Lienz, aber nur bis zur Siedlung Möllbrücke. In der genannten Siedlung bemerken wir Schilder nach Mallnitz und zur Alpenstraße nach Großglockner. Dieser Straße folgen wir bis zur Siedlung Obervellach, wo Schilder nach Mallnitz uns rechts weisen. Hinter dem Dorf steigt die Straße steiler an und bringt uns nach einigen Kilometern Anstieg ins Alpendorf Mallnitz. Weiter fahren wir einige Kilometer zur unteren Station der Ankogelbahn, wo wir auf einem großen Parkplatz parken.
Beschreibung der Route:
Am Ende des Parkplatzes bemerken wir auf der linken Straßenseite Wegweiser, die uns links auf die Skipiste weisen. Der Weg steigt dann ziemlich steil auf der Skipiste an, gelegentlich führt er auch durch Wald oder auf der Bergstraße. Wenn wir irgendwo vom markierten Weg abkommen, können wir auch der Bergstraße oder Skipiste folgen. Nach gut einer Stunde Gehzeit vom Ausgangspunkt erreichen wir die Mittelstation der Bahn, bei der auch die Hütte Hochalmblick liegt.
Etwas oberhalb der Hütte sind Wegweiser, die uns weiter auf die Skipiste weisen. Der Weg führt zuerst über grasbewachsene Hänge links neben der Bahn, dann biegt er leicht rechts ab und über einige Bäche bringt er uns auf die rechte Seite der Bahn. Der Weg steigt dann parallel zur Bahn zum Sattel Etschlsattel (2546m) an. Kurz vor dem Sattel stößt von links auch der Weg von der Hütte Mindener Hütte dazu. Am Sattel gehen wir links und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg zur Bergstation.

Von der Bergstation gehen wir geradeaus in Richtung Hannoverhaus, rechts führt der direkte und einige Minuten kürzere Weg zum Ankogel. Von der Bergstation der Bahn sind es zur Hütte noch etwa 15 Minuten Anstieg.

Bei der Hütte folgen wir den Markierungen Ankogel. Zuerst steigen wir etwas zum kleineren Sattel ab, wo wir rechts gehen, links führt der Weg zu den Gipfeln Grauleiten und Plattenkogel. Einige Meter unter dem Sattel kommen wir wieder zu einer Kreuzung, wo von rechts der direkte Weg von der Bergstation zustößt. Diesmal gehen wir links und queren dann in leichter Abstieg die Südhänge unter den genannten Gipfeln. Bei den Wegweisern gehen wir geradeaus Richtung Ankogel. Nach einigen Minuten kommen wir wieder zu Wegweisern, wo wir links den Ankogel-Marken folgen. Nach kurzem Anstieg auf relativ flachem Hang biegt der Weg leicht links ab und steigt neben dem Gletscher Lassacher Kees an. Der Gletscher ist relativ flach und hat keine Spalten. Der Weg biegt dann wieder links ab und steigt zur Scharte Radeck Scharte empor. In der Scharte gehen wir rechts und über den Felsgrat erreichen wir den Gipfel Kleine Ankogel. Der Grat von der Scharte zum Gipfel ist stellenweise etwas exponiert, trocken aber ungefährlich.

Vom Gipfel gehen wir links und folgen dem Hauptkamm. Der Weg zum Ankogel-Gipfel verläuft dann rechts am Kamm und wird etwas anspruchsvoller. Der Osthang des Ankogels, auf dem wir aufsteigen, ist ziemlich steil und stellenweise rutschgefährlich. Achtung ist geboten, da die Granitplatten, auf denen wir klettern, nicht alle stabil sind. Gegen den Gipfel biegt der Weg leicht links ab und bringt uns zum Kreuz und zum Gipfelbuchkasten. Den echten Gipfel erreichen wir, wenn wir vom Kreuz noch einige Dutzend Meter über den exponierten Grat weitergehen.

Routenkarate - Ankogel
Entlang der Route: Hochalmblick (1940m), Etschlsattel (2546m), Bergstation Ankogel (2636m), Hannoverhaus (2720m), Radeck Scharte (2872m), Kleine Ankogel (3096m)
Wir empfehlen: Touren vom gleichen Ausgangspunkt, ähnliche Touren, Panorama, Gipfelbuch
Fotos:
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Diskussion zur Tour Mallnitz - Ankogel
triglavski8. 07. 2008
Letztes Jahr am 25. September sah das Wetter nicht gut aus, aber da alles schon gepackt war, bin ich nachmittags losgefahren: Bovec - Trbiž - Spittal - Obervellach - Mallnitz. Der Abend in Mallnitz wirkte ziemlich verwahrlost, daher bin ich bald zur Ruhe gegangen. Aufgrund der Wettervorhersage, dass es anfangs noch irgendwie halten würde, bin ich vor 4 Uhr morgens gestartet. Von der unteren Seilbahnstation bin ich die Skipiste und teilweise die Straße zur Hütte Hochalmblick (werktags geschlossen) und natürlich sofort weiter gegangen. Auf dem sonst langen Weg habe ich mir die Zeit mit Beobachtung des Himmels und der Wolkenentwicklung sowie dem Suchen nach Markierungen verkürzt. Bei der ersten Dämmerung bin ich an der oberen Seilbahnstation angekommen und habe noch zur Hütte Hanoverhaus abgebogen, die etwas abseits liegt. Auch diese war zu dieser Zeit natürlich geschlossen, aber ich fand ein Biwak im Untergeschoss, das nur für Notfälle gedacht ist, mit 6-8 Liegeplätzen und Holzofen. Bis hierher 2:45 Std. Natürlich fahre ich sofort auf Weg 502 weiter, zunächst leicht bergab und herum bis zur Kreuzung, wo der Weg (520) endlich bergauf abbiegt. Schnee setzt bei ca. 2600 m ein, zuerst nur Flecken, oberhalb 2700 m am Moränenrand durchgehend, aber noch auf blankem Boden möglich. Der Schnee trägt gut, sodass das Gehen angenehm ist. Der Gipfelbereich war zu dieser Zeit schon in Nebel gehüllt, ebenso die Nachbarn, nur talwärts klar. Am Kleinen Ankogel ziehe ich die Steigeisen an und tausche die Stöcke gegen den Eispickel. Ich folge den Spuren der Vorgänger von vor ein paar Tagen, die mehr in die kahlen Felsen gedrängt sind als am markierten Weg, daher gehe ich auf eigene Faust im Schnee. Bald erreiche ich das Kreuz, fahre aber noch ein paar Meter am Grat weiter zur höchsten Stelle. Den Weg von der oberen Hütte zum Gipfel schaffe ich in 2 Stunden. Dann zurück zum Kreuz, sogar der Nebel lichtet sich langsam dank leichtem SE-Wind. Nach ca. einer halben Stunde Gipfelpause drehe ich um und um 13:30 bin ich schon im sonnigen Tal. Und auf so einem bekannten Berg habe ich an dem Tag außer ein paar Gämsen und Murmeltieren niemanden getroffen.
NEIC00825. 08. 2008
Ist es nicht notwendig, einen Bergführer für den Besuch von Bergen in Österreich zu engagieren?
Mravlja19839. 07. 2009
Hallo.

Ich interessiere mich für die genannte Tour. Mich interessiert der Gletscher. Ist es im Sommer zum Gipfel ohne Steigeisen und Eispickel möglich? Es steht, dass im Sommer nicht nötig, aber ich möchte mich lieber vergewissern. Und wie ist es mit dem Helm in Österreich? Ist er Pflicht?

Danke und Grüße
čemšeničan9. 07. 2009
Ich war am 21.7.2007 am Ankogel, damals war der Winter nicht mit viel Schnee gesegnet, aber ich hatte trotzdem Steigeisen dabei und brauchte weder Steigeisen noch Eispickel, das Überqueren des Gletschers ging ohne, aber vorsichtig, ich war ohne Helm. Für den diesjährigen Aufstieg empfehle ich dir, Steigeisen und Eispickel mitzunehmen, da im Hochgebirge noch viel Schnee liegt, ich denke, zwischen kleinem und großem Ankogel geht es dieses Jahr nicht ohne Steigeisen und Eispickel. Für den Helm entscheide selbst, damals hatte niemand einen, weder wir, die einzigen Slowenen auf dem Gipfel an dem Tag, noch die österreichischen Bergsteiger. Wenn du die Tour machst, lass es mich wissen. Viel Erfolg auf dem Weg.
nisa20. 07. 2010
Hallo,

wie viel Zeit braucht man von Ljubljana bis zur unteren Seilbahnstation und wie viel von der oberen Station bis zum Gipfel des Ankogel. Wenn jemand dieses Jahr dort war, bitte schreibt mir, wie die Bedingungen sind: Schnee usw...

Grüße!
mmalok21. 07. 2010
Von der oberen Station zum Gipfel haben wir am Samstag, 17., 2,5 Stunden gebraucht, nur ein Schneefeld (Gletscher) überquert, das einen Tritt hat und unproblematisch ist, beim Abstieg kann man den Gletscher für die Abfahrt nutzen (was die Abstiegszeit konkret verkürzt). Zustände mit Bildern auf http://www.pdmaticams-drustvo.si im Bilderalbum. Ich wünsche euch wenigstens die gleichen Bedingungen wie wir hatten.

LP
VanSims29. 08. 2011
Erste Bahn fährt morgens um 8:30 bergauf, letzte um 16:00 talwärts (Stand August 2011).

Der Schlusgraten ist technisch anspruchsvoll, exponiert und keinesfalls für Schwindelfreie.

Trotzdem empfehle ich die Tour allen, die schon Erfahrung mit anspruchsvollen Wegen haben (nicht zwingend sehr anspruchsvoll), aber nicht als ersten anspruchsvollen Weg.

Was den Gletscher betrifft, überschreiten wir seinen oberen Rest. Stöcke sind sehr hilfreich, oder man umgeht über Felsen, aber vorsichtig (instabil, bröckelig). Zustand: Sommer, 2011.
Okmodko3. 09. 2011
Wie hoch ist der Preis der Seilbahn?
VanSims4. 09. 2011
Ich habe auch vergessen zu sagen, dass es montags und dienstags nicht fährt
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