Mallnitz - Feldseekopf (via Feldseescharte)
Ausgangspunkt: Mallnitz (1191 m)
| Breite/Länge: | 46,98182°N 13,17603°E |
| |
Wegname: via Feldseescharte
Gehzeit: 6 h 10 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1673 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1710 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
Aufrufe: 545
 | 1 Person gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Ankunft mit dem Zug in Mallnitz ist eine der guten Möglichkeiten, da sie das Überqueren von der Südseite der Hohen Tauern auf die Nordseite ermöglicht und anschließend die Rückkehr mit dem Zug durch den Tauern-Tunnel, der mit 8371 m der längste Eisenbahntunnel durch die Hohen Tauern ist. Zwischen Mallnitz und Bad Gastein fährt auch der Autoreisezug durch den Tunnel. Die nächste Straßenverbindung beträgt 178 Kilometer.
Zufahrt mit dem Auto über die Autobahn bis Spittal und Ausfahrt Lienz. Dann auf der Landstraße vorbei an Lendorf, nach dem nach einigen Kilometern rechts abbiegen in Richtung Möllbrücke, Mühldorf und Obervellach. Kurz hinter dem Ort Obervellach rechts abbiegen Richtung Mallnitz. In Mallnitz vorbei an der Bahnhof fahren (auch Autoreisezug nach Bad Gastein durch 8371 m langen Tauern-Tunnel).
Beschreibung der Route:
Vom Bahnhof 100 Meter auf der Straße nach Mallnitz. Vor dem Bach Seebach rechts halten und den Schildern zur Via Alpina folgen. Der Weg verläuft entlang des Baches bis zu den ersten Häusern in Mallnitz. Hier links über die Brücke, hinter der Brücke rechts und dann zur Hauptstraße gelangen, wo in der Nähe ein Kreuzung mit vielen grünen Wegweisern ist. Auf die linke Straße abbiegen, wo die Schilder für Jamnigalm und Hagener Hütte zeigen.
Der Straße dann aus Mallnitz heraus folgen bis zu den letzten Häusern, dort rechts abbiegen und auf den attraktiveren Wanderweg aufsteigen. Alternativ kann man der Straße folgen. Der Weg steigt zunächst an und verläuft dann etwa 50 Meter über der Straße, die man selten sieht. Der Weg hat viele Bänke und interessante Infos, Geschichten und Märchen, weshalb er im Sommer sehr beliebt für kurze Spaziergänge mit Kindern ist. Auf dem Weg immer den Markierungen für Jamnigalm, Hagener Hütte oder Stockerhütte folgen. An einer Stelle ist eine unmarkierte Abzweigung und dort links weiter mit dem Gedanken, dass man später nochmal die Straße kreuzt. Der Weg ist weiterhin flach, stellenweise verliert er sogar etwas Höhe, bis er zur Straße kommt. Die Straße auf der Fahrspur überqueren, die dann durch den Wald führt. Bald zweigt rechts der Weg zur Stockerhütte ab, die letzte Hütte vor der Schranke (Maut 4 Euro). Der Weg wird hier steiler, ist aber bis zum Weidezäun noch breit. Immer den Markierungen für Jamnigalm oder Wegnummer 110 folgen. Bald nach der Schranke lichtet sich der Wald und der Weg wird aussichtsreicher mit immer besseren Blicken ins Tal und nach Mallnitz. Nach einigen steileren Abschnitten und Überquerung von Geröllrinnen wird der Weg flach und die Felsen auf der Alm Jamnig zeigen sich. Der Weg führt zur Straße unter der Alm, nach der noch 5 Minuten bis zur Alm.
Auf der Alm Jamnig links weiter. Zu Beginn quert der Weg grasbewachsene Hänge und steigt sehr sanft Richtung Westen.
Der Weg geht dann in einen steileren Teil über, wo ganze Hänge mit Heidelbeeren bedeckt sind (deshalb beliebt bei Sammlern). Gelegentlich quert man ein Geröllrinnsal, wo ein langer Schritt gut ist (einige Kinder haben hier Schwierigkeiten).
Der Weg ist am steilsten im letzten Drittel von der Alm, wo er die Hänge zum Biwak hochsteigt. Der Weg trifft dann auf den Hagenerweg zur Hagener Hütte. Hier links weiter und nach fünf Minuten am Biwak (Dr. Rudolf Weißgerber Biwak).
Beim Biwak schöner Blick zur Westseite zu den Seen und Ost zur Tal und Mallnitz.
Vom Biwak steigt der Weg zum Gipfel Feldseekopf an. Der Weg ist steil, aber immer einfach. Nach einer halben Stunde wird der Weg unter dem Gipfel flacher und zum Schluss in zwei steileren Metern auf den Gipfel. Oben steht ein steinerner Mann.
Die Aussichten sind hervorragend in alle Richtungen. Nach Westen glänzen tiefere Seen (der tiefste ist Feldsee). Nach Osten liegt das Tal und das Bergstädtchen Mallnitz sowie am Horizont die Dreitausender Hochalmspitze 3360 m und Ankogel 2252 m. Nach Süden ist die Welt noch offener, da man hier in der Ferne auch die Julischen Alpen sieht, westlich davon Karnische Alpen. Näher ragt der Polinik 2784 m auf. Im Norden blockieren die nahen Hinterer und Vorderer Geißlkopf (2888 m und 2974 m) den Blick. Der Anstieg auf diese von Süden wirkt viel schwieriger als er ist.

Entlang der Route: Seebach (1191m), Stockerhütte (1290m), Jamnigalm (1750m), Dr. Rudolf Weißgerber Biwak (bivouac) (2712m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
Diskussion zur Tour Mallnitz - Feldseekopf (via Feldseescharte)
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.