Mallnitz - Vordere Geislspitze / Vorderer Gesselkopf (via Feldseescharte)
Ausgangspunkt: Mallnitz (1191 m)
| Breite/Länge: | 46,98182°N 13,17603°E |
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Wegname: via Feldseescharte
Gehzeit: 6 h 50 min
Schwierigkeit: schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1783 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1810 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Ankunft mit dem Zug in Mallnitz ist eine gute Option, da man von der Südseite der Hohe Tauern auf die Nordseite queren und dann mit dem Zug durch den Tauern-Tunnel zurückkehren kann, der mit 8371 m der längste Eisenbahntunnel durch die Hohe Tauern ist. Zwischen Mallnitz und Bad Gastein fährt auch der Autoreisezug durch den Tunnel. Die nächste Straßenverbindung ist 178 km lang. Anfahrt mit dem Auto: Autobahn bis Spittal und Ausfahrt Lienz. Dann regionale Straße über Lendorf, nach einigen Kilometern rechts abbiegen Richtung Möllbrücke, Mühldorf und Obervellach. Kurz nach Obervellach rechts nach Mallnitz. In Mallnitz vorbei an der Bahnstation (auch Autoreisezug nach Bad Gastein durch 8371 m langen Tauern-Tunnel).
Beschreibung der Route:
Vom Bahnhof 100 Meter auf der Straße Richtung Mallnitz. Vor dem Bach Seebach rechts abbiegen und den Markierungen Via Alpina folgen. Der Weg verläuft entlang des Baches bis zu den ersten Häusern in Mallnitz. Hier links über die Brücke, hinter der Brücke rechts und dann zur Hauptstraße gelangen, wo in der Nähe eine Kreuzung mit vielen grünen Schildern ist. Auf die linke Straße gehen, wohin die Schilder für Jamnigalm und Hagener Hütte weisen. Der Straße dann aus Mallnitz hinaus bis zu den letzten Häusern folgen, dort rechts abbiegen und auf den attraktiveren Wanderweg aufsteigen. Alternativ kann man der Straße folgen.
Der Weg steigt zunächst an und verläuft dann etwa 50 Meter über der Straße, die man selten sieht. Der Weg hat viele Bänke und interessante Infos, Geschichten und Märchen, weshalb er im Sommer sehr beliebt für kurze Spaziergänge mit Kindern ist. Auf dem Weg stets den Markierungen für Jamnigalm, Hagener Hütte oder Stockerhütte folgen. An einer Stelle unmarkierte Abzweigung, dort links halten mit dem Gedanken, dass man die Straße später nochmal kreuzt. Der Weg ist weiter flach, stellenweise sogar leicht abfallend, bis er die Straße erreicht. Die Straße auf dem Parkplatz überqueren, der dann durch den Wald führt. Bald zweigt rechts der Weg zur Stockerhütte ab (letzte Hütte vor Schranke, Gebühr 4 Euro). Der Weg wird steiler, ist aber bis zur Weidehecke noch breit. Stets Markierungen für Jamnigalm oder Nr. 110 beachten. Bald nach der Schranke lichtet sich der Wald, der Weg wird aussichtsreicher mit immer besseren Blicken ins Tal und auf Mallnitz. Nach steileren Abschnitten und Überquerung von Geröllrinnen wird der Weg eben und die Hänge der Alm Jamnig zeigen sich. Der Weg führt zur Straße unter der Alm, von der es noch 5 Minuten zur Alm sind.
Auf der Alm Jamnig links weiter. Zunächst quer durch grasige Hänge und sehr sanft Richtung Westen aufsteigend. Der Weg wird steiler, wo ganze Hänge mit Heidelbeeren bedeckt sind (daher beliebt bei Sammlern). Gelegentlich Bachquerungen mit großem Schritt (Kinder könnten hier Probleme haben). Am steilsten im letzten Drittel auf den Hängen zum Biwak. Der Weg trifft dann auf den Hagenerweg zur Hagener Hütte. Links sind 5 Gehminuten entfernt die Scharte Feldsee (Feldseescharte) und das Biwak (Dr. Rudolf Weißgerber Biwak).
Rechts zum Hagener Hüttenweg abbiegen. Den Weg aber nur 1-2 Minuten gehen. Zum Grat gelangen hinter zwei einige Dutzend Meter hohen Gipfeln, die aus dem Grat ragen (zwischen Biwak und Einstiegsmulde zum Vorderer Geißlkopf). Die Fortsetzung sieht von fern schwieriger aus als sie ist. Der Anstieg zum Grat ist unmarkiert und die Spur anfangs schwach. Auf dem Grat ist die Richtung zur recht steilen Mulde logisch. Am Einstieg steiles Schuttfeld, das der Weg in metergroßen Zickzacks überwindet. In diesem Abschnitt lenken tiefer gelegene smaragdgrüne Seen ab. Dann unter der Südwand des Vorderer Geißlkopf noch etwas auf erträglicherem Schutt aufsteigen und schließlich das Hang zum Westen queren. Auf dem Weg metergroße Felsstufen (und kleine Löcher). Der Untergrund wird fester und flacher, bald erreicht man den Grat zwischen Vorderer und Hinterer Geißlkopf.
Zum Vorderer Geißlkopf führt der Weg direkt über dessen Westhang. Hier ist der technisch anspruchsvollste Teil wenige Meter unter dem Gipfel, wo einige Meter Stahlseil helfen (aber 10 Meter seitlich ist ein leichterer Übergang möglich). Oben warten Kreuz und Gipfelbuch. Vom Gipfel toller Blick auf viele Dreitausender. Nach Westen am nächsten Schareck, ferner Sonnblick, nach Osten Ankogel und Hochalmspitze.
Mallnitz – Jamnigalm (2h 30min); Jamnigalm - Bivak Dr. Rudolf Weißgerber / Feldseescharte (3 h 10 min); bivak – Vorderer Geißlkopf (1h 10 min).

Entlang der Route: Seebach (1191m), Stockerhütte (1290m), Jamnigalm (1750m), Dr. Rudolf Weißgerber Biwak (bivouac) (2712m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Mallnitz - Vordere Geislspitze / Vorderer Gesselkopf (via Feldseescharte)
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