Maria Waldrast - Serles (westlicher Anstieg von Maria Waldrast)
Ausgangspunkt: Maria Waldrast (1638 m)
| Breite/Länge: | 47,13159°N 11,40445°E |
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Wegname: westlicher Anstieg von Maria Waldrast
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1079 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1079 m
Karte: Innsbruck und Umgebung, 31/5 1:50.000; Outdooractive Stubai Wanderkarte
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana fahren wir auf der Autobahn vorbei Salzburg Richtung München. Am Verkehrsdreieck Dreieck Inntal wechseln wir auf die A93 Richtung Innsbruck/Kufstein/Brenner. Bei der Rückkehr nach Österreich fahren wir weiter bis zur Abzweigung Innsbruck-Mitte. Hier nicht Richtung Innsbruck abbiegen, sondern weiter auf der A13 Richtung Brennerpass. Auf der Autobahn weiter bis Matrei am Brenner, Ausfahrt 19-Matrei. Dann auf die B182 bis zum Dorf Mützens, wo wir mit Hilfe zuverlässiger Beschilderung auf die immer engere Straße abbiegen, die nach dem Schranken (Maut 6 Euro für Pkw) in wenigen Kilometern zum Parkplatz nahe der Gaststätte und Klosterkirche führt.
Alternativ über Norditalien: In diesem Fall von Zentralslowenien auf der A2 zu einem Grenzübergang mit Österreich und weiter nach Lienz. Dort weiter auf Straße 100 vorbei am Übergang Prato alla Drava nach Italien. In Italien folgen wir der SS49 bis zum Anschluss an die A22 Richtung Brennerpass. Nach dem Pass weiter Richtung Innsbruck bis Ausfahrt 19-Matrei bei Matrei am Brenner. Von dort weiter wie oben beschrieben.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz bei Maria Waldrast, dem höchstgelegenen Wallfahrtsort Österreichs, folgen wir den Markierungen zum Serles auf dem Weg, der unmittelbar hinter der Kirche links in den Wald abbiegt. Über Weideflächen setzen wir auf einem Pfad fort, der bald die Schuttmulde in der Ostwand des Serles quert. Weiter führt ein hervorragend markierter Weg durch immer lichteres Hochgebirgswald, der höher durch Latschen ersetzt wird, und zweimal mehr queren wir die Ausläufer steiler Mulden, die von den Felswänden oberhalb herabfallen. Nach gut einer Stunde vom Ausgangspunkt gelangen wir auf offene grasbewachsene Hänge im Herzen der Serlesgruppe, und es öffnet sich ein schöner Blick auf den südlich gelegenen Teil des Massivs, wo Lämpermahdspitze und Peilspitze dominieren. Dem Pfad, der im Zickzack moderat steile Hänge quert, folgen wir bis zum Sattel Serlesjöchl, wo der Weg von Maria Waldrast mit dem längeren Alternativanstieg vom Kampl im Stubaital zusammentrifft.
Am Sattel zeigt sich der Weiterweg; wir halten rechts Richtung nördlichem Serles und erreichen in wenigen Minuten die ersten Sicherungen. Mit Hilfe einer Metallleiter und Drahtseilen klettern wir über den Felsrand (teilweise anspruchsvoll), dann setzen wir den Weg fort, der im Zickzack moderat steile Hänge des Serles quert. Bald nach den ersten Seilen queren wir den letzten gesicherten Abschnitt, danach folgen wir längere Zeit einem moderat steilen, aber ungefährlichen Pfad am Gipfelhang der Berges. Kurz unter dem Gipfelgrat biegt der Weg scharf rechts nach Westen ab und führt sicher über eine Felsstufe zur weiten Gipfelplateau des Serles. Von hier trennt uns nur ein kurzer Spaziergang vom höchsten Punkt mit großem Kreuz und herrlichem Ausblick.
Es lohnt zu erwähnen, dass Hochgebirgspfade in Tirol mit blauen (leichte), roten (mittelschwere) und schwarzen (schwere/sehr schwere) Markierungen versehen sind. Obwohl der beschriebene Pfad zum Serles mit schwarzen Kreisen markiert ist und wir eine kurze leichte Kletterstelle haben, schätze ich ihn als vergleichbar mit slowenischen teilweise anspruchsvollen Wegen ohne offensichtlich exponierte Stellen und höhere technische Schwierigkeit ein.

Entlang der Route: Serlesjöchl (2384m)
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Diskussion zur Tour Maria Waldrast - Serles (westlicher Anstieg von Maria Waldrast)
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