Matajur / Montemaggiore - Matajur (via Dom na Matajure)
Ausgangspunkt: Matajur / Montemaggiore (950 m)
Wegname: via Dom na Matajure
Gehzeit: 2 h
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 692 m
Höhenunterschied entlang der Route: 692 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Auf italienischer Seite:
Aus Richtung Gorizia fahren wir auf der Regionalstraße nach Videm / Udine bis zur Abzweigung nach Krmin / Cormons. Am Kreisverkehr bei der ersten Ausfahrt biegen wir nach Krmin / Cormons und Čedad / Cividale ab und fahren unter der Unterführung hindurch und dann sofort links abbiegen. In einer größeren und unhandlichen Kreuzung in Krmin biegen wir rechts nach Čedad / Cividale del Friuli ab. Wir fahren weiter durch mehrere Orte über die sorgfältig bearbeitete Friauler Ebene, von wo bei guter Sicht unser Ziel Matajur zunächst rechts neben Krn erscheint, ab Čedad direkt vor uns. In Čedad kommen wir zu einer ampelführenden Kreuzung neben einem Gebäude, in dem zuerst die Apotheke (farmacia) und dann die Bank ist. An der Kreuzung biegen wir scharf rechts ab (geradeaus vor uns Eingang in den alten Stadteil und großer kostenloser Parkplatz). Zum berühmten Hudičev most sind es nur paar Minuten zu Fuß.
Wir fahren weiter bis zu einem kleineren Kreisverkehr, vor dem mehrere Hinweistafeln stehen, darunter auch die braune Tafel für Kolovrat. Von hier folgen wir den Markierungen für Kolovrat. Am Fluss Nadiža fahren wir zum Ort Špeter Slovenov / San Pietro al Natisone. Etwa 1 km vor Špeter kommen wir zu einer Kreuzung im Ort Ponte San Quirino. Hier biegen wir rechts ab (geradeaus Špeter), links über die Brücke Čedad am anderen Ufer des Flusses Nadiža, auf dem uns vom Čedad ein Weg bringt, den Sie auf Google Maps finden können. Wir folgen weiter den Markierungen für Kolovrat, aber nur noch etwa 1,5 km, wo rechts die Straße nach Kolovrat und dem ehemaligen Grenzübergang Solarij / Solarie abzweigt. Wir fahren geradeaus bis zum größeren Ort Sauodnja / Savogna, auch Zentrum der gleichnamigen Gemeinde. Hier biegen wir rechts über die Brücke ab und fahren auf der Hauptstraße weiter. Wir könnten auch nach der Brücke links bergauf fahren, aber der Weg ist sehr steil und eng. Auf der Brücke sehen wir auch rote Tafeln für Rifugio Pelizzo. Der Weg beginnt bald serpentinenförmig anzusteigen (ca. 3 km und 6 scharfe Kurven). Oben kommen wir zum nächsten Abzweig, wo wir links nach dem Dorf Matajur/Montemaggiore und Rifugio Pelizzo abbiegen. Geradeaus vor uns das Dorf Čepletišče (Cepletischis) und noch etwa 6 km bis Livk. Vom Abzweig trennen uns bis zum Dorf Matajur noch etwa 5,5 km moderat ansteigende zweispurige Straße, bis Rifugio Pelizzo 9 km.
b) Auf slowenischer Seite:
Von der Straße Tolmin - Kobarid biegt im Ort Idrsko links (aus Richtung Kobarid rechts) eine steile zweispurige Straße zum Dorf Livek ab (etwa 5 km). Hier fahren wir auf immer schmalerer Straße nach Italien weiter. Auf der anderen Seite der Grenze beginnt die Straße leicht abzufallen, beim Dorf Polava erweitert sich die Straße wieder und steigt leicht zum Dorf Čepletišče / Cepletischis an. Von hier fahren wir zum Abzweig ab (0,5 km), wo wir rechts in Richtung Dorf Matajur / Montemaggiore und Rifugio Pelizzo weiterfahren. Geradeaus Sauodnja / Savogna. Von Livk zum Dorf Matajur etwa 10 km, zu Rifugio Pelizzo 13.
Beschreibung der Route:
Wir parken an der Straße oberhalb des Dorfes Matajur. Bei Schneeverhältnissen ist hier auch die Straßen-Sperre. Die Bergwander-Tafeln weisen uns rechts bergauf an der Ferienhütte vorbei Richtung Matajur und Alm Gosnach. Nach sehr kurzem Anstieg queren wir die Straße, wo uns die Berg-Tafel geradeaus durch den Wald Richtung Matajur und Dom na Matajure weist. Nach wenigen Schritten biegen wir links ab und beginnen ziemlich steil, dann sanft anzusteigen zur Alm Gosnach. Der Weg verläuft teils durch Wald, teils quert grasbewachsene Hänge, von denen sich schon schöne Ausblicke bis zum Meer eröffnen. Unter dem größeren weißen Gehöft, das wir rechts bemerken, lichtet sich der Wald vollständig. Bald erreichen wir das verlassene Rifugio Gosnach, von wo bei schönem Wetter die ersten Ausblicke zu den Dolomiten aufgehen. Von hier steigt der Weg steiler auf den südwestlichen grasbewachsenen Hängen von Matajur an. Vor uns sehen wir ständig Dom na Matajure und den Gipfel Matajur. Nach gut einer Stunde Gehens erreichen wir den Beginn der Maršinska planina / Malghe di Mersino, auf der sich ein herrlicher Blick von den Dolomiten bis zum Kanin-Massiv öffnet. Von rechts stößt hier der Weg vom Rifugio Pelizzo an.
Steigenliebhaber gehen hier geradewegs bergauf zum Dom na Matajure (ca. 30 Min.), Ausblickliebhaber fahren auf der Fahrspur weiter zu den Hütten, die wir vor uns sehen. Der Weg steigt mäßig unter den westlichen Hängen von Matajur an. Oberhalb der Hütten ebnet die Fahrspur sich aus und bringt uns in wenigen Minuten zur nächsten Gruppe steinerner Hütten am künstlichen Teich. Von hier erweitern sich die Ausblicke auch zu den Julischen Alpen. Die Fahrspur führt weiter zum Sattel unter den nördlichen Hängen von Matajur, wohin wir auch vom Weg aus Avsa kommen können (statt auf den Weg Beneška pot abzubiegen, gehen wir geradeaus unter den nördlichen Hängen von Matajur in Richtung Sedlo-Meršinska smer). Vom Sattel steigt der steilste markierte Weg auf Matajur an, der bei trockenen Bedingungen einfach ist, bei Schnee aber viel Vorsicht und geeignete Ausrüstung erfordert.
Vom Teich weisen uns bei den steinernen Hütten ein hölzernes Schild auf einen Pfad, der rechts bergauf in einigen Serpentinen zum Dom der slowenischen Bergsteigerfamilie Benečije – Dom na Matajure – führt. Die Hütte erreichen wir nach ca. 15 Minuten mäßigem Anstieg. Vom Dom na Matajure trennt uns bis zum Gipfel Matajur, auf dem eine Kapelle steht, noch 15 Minuten sanften Anstiegs auf dem breiten westlichen Grat.
Der Weg aus dem Dorf Matajur ist vor allem im Winter aktuell, wenn die Straße nach Rifugio Pelizzo gesperrt ist. Im Sommer ist er wegen der offenen Südseite sehr heiß und nur für sehr frühe Morgenstunden geeignet. Vom Beginn der Maršinska planina vorwärts zum Teich ist der Weg luftiger und frischer, im Winter meist ungetreten (entweder weich oder vereist – daher Schneeschuhe oder Steigeisen obligatorisch).
Den Weg zur Maršinska planina können wir verkürzen, indem wir mit dem Auto bis Rifugio Pelizzo fahren. Von hier queren wir bei mäßigem Anstieg die südlichen Hänge von Matajur und erreichen in ca. einer halben Stunde den Beginn der Alm.
Vom Gipfel Matajur können wir ins Dorf Matajur bzw. Rifugio Pelizzo absteigen:
- direkt abwärts über das ehemalige Skigebiet bis Rifugio Pelizzo und weiter auf der Straße zum Dorf Matajur,
- über den nördlichen Grat zur Maršinska planina (der Abstieg über den Grat ist bei Schneeverhältnissen nicht empfehlenswert),
- über den westlichen Grat zum Dom na Matajure und von dort zu Rifugio Pelizzo,
- über den östlichen Grat (Beneška pot), wo am Ende des Grats statt Richtung Livk rechts Richtung Masseris, Cepletischis, Rifugio abbiegen, weiter führt uns der Weg zur Fahrspur (alter Weg von Livk). Nach wenigen Metern weist uns eine Tafel rechts zum Rifugio Pelizzo. Der Weg steigt zuerst über die Alm ab, dann durch den Wald. Aus dem Wald kommen wir bei dem Haus unter dem Observatorium heraus. Wenn das Auto bei Rifugio Pelizzo steht, müssen wir leicht bergauf gehen, sonst steigen wir den grasbewachsenen Hang zur Straße zum Dorf Matajur ab.

Entlang der Route: Jezerce na Maršinski planini (1437m), Dom na Matajure (1545m), Rifugio Pelizzo (1320m)
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Diskussion zur Tour Matajur / Montemaggiore - Matajur (via Dom na Matajure)
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