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Gebirge / Julische Alpen / Divja koza / Mrzla Voda (dolina) - Divja koza (über Trbiška Škrbina)

Mrzla Voda (dolina) - Divja koza (über Trbiška Škrbina)

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Ausgangspunkt: Mrzla Voda (dolina) (1012 m)
Breite/Länge: 46,44381°N 13,53789°E
Wegname: über Trbiška Škrbina
Gehzeit: 14 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1495 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1495 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen, Lampe
Autor: SR77
Aufrufe: 1.790
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn LJ - BE (Laibach - Villach) verlassen wir an der Ausfahrt Jesenice Richtung Kranjska Gora. Wir fahren vorbei an Kranjska Gora nach Rateče und fahren dann weiter Richtung Trbiž. Bei Trbiž biegen wir nach Rabelj ab und folgen der Hauptstraße bis zum Dorf Mrzla Voda, wo wir rechts in das Tal abbiegen. Wir folgen der Straße bis zum Ausgangspunkt am Ende des Tales bei der Kirche.

Und wenn wir aus der Richtung GO - TB (Gorizia - Trbiž) kommen, fahren wir in Bovec Richtung Log pod Mangartom und weiter zum Pass Predel. Von dort fahren wir ins Jezersko-Tal ab bis Rablj, dann folgen wir der Hauptstraße Richtung Trbiž bis zum Dorf Mrzla Voda, wo wir links ins Tal der Mrzla Vode abbiegen und der Straße bis zum Ende des Tales folgen, wo unser Ausgangspunkt bei der Kirche ist.
Beschreibung der Route:
ACHTUNG! Der Weg ist sehr anspruchsvoll sowohl orientierungsmäßig als auch technisch, er ist sehr anstrengend und lang.

Wenn die Straße Richtung Sattel Prašnikovo sedlo ansteigt, müssen wir auf den Abzweig des Steiges 618 achten, der sonst durch die Scharte Žabniška škrbina zum Schutzhaus Pellarini führt, aber auch im Tal Mrzle Vode gibt es schöne Wasserfälle unter den Wänden beider Lojtricnje. Schon vor der genannten Scharte gehen wir links auf den Weg 627 zur Scharte Trbiška škrbinica. Unten auf der Straße müssen wir aufpassen, nicht zu früh abzubiegen. Das ist der Weg, der zur Scharte Škrbina Belega potoka führt und abwärts zum Schutzhaus Brunner. Wenn es uns gelingt, auf diesen Weg abzubiegen, können wir zur Scharte Trbiška škrbinica über den Schutt unter den steilen Wänden von Mala und Velika Lojtrica und Krniška špica aufsteigen oder dem „Verbindungsweg“ zwischen beiden folgen. Wenn jemand meint, ich hätte das etwas – eigentlich ziemlich – kompliziert, soll er die Tabacco-Karte 1:25.000 anschauen, dann ist alles klar.

Markierter und gesicherter Weg 627 aus der Trbiška krnica, so heißt der wilde Giebel der Mrzle-Vode-Tals, führt zwischen Krniška špica, Divja koza und Zadnje Lastavice nicht mehr direkt zur Scharte Trbiška škrbinica, sondern um die Ecke. Im steilen und bröckeligen Graben wurden die Sicherungen immer wieder zerstört, daher wurde der Weg vor einigen Jahren über eine Scharte östlich der Trbiška škrbinica umgeleitet, die als tiefster Punkt zwischen Krniška špica und Divja koza gilt. Neben den neuen Markierungen, die beredt ins linke (östliche) Graben locken, steht an einem Felsen neben dem alten Weg auch klar „NEIN!“. Ehrlich gesagt muss man sagen, dass auch das „Ersatzgraben“ alles andere als einfach gangbar ist. Aus der wirklich engen, eingeschnittenen namenlosen (?) Scharte erblicken wir Viška planina und einen Zipfel der Kanin-Berge. Mit Hilfe der Sicherungen steigen wir einige Meter ab, dann queren wir exponiert rechts zur Scharte Trbiška škrbinica, wo wir wieder den alten Weg erreichen.
An der Scharte Trbiška škrbinica stoßen wir zum Weg, der vom Schutzhaus Corsi hierherkommt. Wir folgen dem quer gesicherten Weg Anita Goitan, der in den Bändern unter Divja koza verborgen ist. Durch das Graben zur Scharte ist einer der schwierigsten Teile – eine enge und abgrundtiefe, aber gut gesicherte Bande. Wir queren fast bis zur Scharte zwischen ihr und Mala špica. Nach rechts oben öffnet sich ein gut sichtbares Graben, in das wir von der Bande links eintreten. Zum Gipfel müssen wir einige Stufen zweiter Schwierigkeit klettern. Rote Markierungen erleichtern die Orientierung, aber nicht zu sehr darauf verlassen, da sie meist stark verblasst sind. Je höher wir steigen, desto leichter wird das Gelände. Auf dem Gipfel erwartet uns ein prächtiger Blick auf die Wildnis (schließlich sind wir auf wildem Gipfel) der Westlichen Julischen Alpen.

ABSTIEG!: Ins Tal können wir auf demselben Weg zurück oder vom Abstieg von Divja koza weiter auf dem Weg Anita Goitan zum normalen Weg auf Viš, an dem wir uns bei Gamsova mati Krniška špica über Galerija anschließen. Dazwischen können wir noch Gamsova mati und Turn besteigen – am besten durch das Graben dazwischen – und vorher Mala špica, letztere ist jedoch sehr schwer zugänglich. Ohne Bergführer rate ich vom Gipfelanstieg ab. Die einfachste Route ist solide dritter Grad. Wer nach der Querung zum Weg auf Viš noch dort hinaufsteigt, wird am selben Tag kaum ins Tal Mrzle Vode zurückkehren können. Übernachtung empfehle ich im freundlichen Schutzhaus Corsi. Zur Scharte Trbiška škrbinica steigen wir auf Steig 627, weiter ins Tal auf demselben Weg zurück.
Routenkarate - Divja koza
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Fotos:
Diskussion zur Tour Mrzla Voda (dolina) - Divja koza (über Trbiška Škrbina)
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