NC Planica - Ponza Piccola / Mala Ponca (ob skakalnici)
Ausgangspunkt: NC Planica (931 m)
| Breite/Länge: | 46,476°N 13,7241°E |
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Wegname: ob skakalnici
Gehzeit: 3 h 10 min
Schwierigkeit: schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 994 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1040 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 21.801
 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 10
Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Zuerst fahren wir nach Kranjska Gora, dann weiter nach Rateče. Am Kreisverkehr bei Rateče nehmen wir die Ausfahrt Richtung Planica. Es folgt ein kurzer Anstieg und wir erreichen den großen Parkplatz beim Nordischen Zentrum Planica, wo wir auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz parken. Preis für Personenkraftwagen 2,5 €/Tag (September 2019).
b) Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Slowenien, dann bald rechts nach Planica. Es folgt ein kurzer Anstieg und wir erreichen den großen Parkplatz beim Nordischen Zentrum Planica, wo wir auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz parken. Preis für Personenkraftwagen 2,5 €/Tag (September 2019).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz laufen wir zum Fuß des Fliegerhügels, wo wir mit dem Aufstieg über die Treppen beginnen (nicht die metallenen).
(Falls der Weg über die Treppen gesperrt ist, steigen wir bis zur Absprungstelle auf der Schotterstraße auf, die vor den ersten Schanzen beginnt.)
Es folgt ein steiler Aufstieg rechts neben dem Fliegerhügel, am RTV-Turm biegt der Weg leicht rechts ab und führt vorübergehend in den Wald. Etwas höher erreichen wir eine Schotterstraße, der wir links folgen (bis hierher auch möglich auf der Straße, die vor Beginn der Schanzen startet), auf der wir schnell zur Absprungstelle des Fliegerhügels kommen.
Hier unter der Absprungstelle queren wir auf die andere Seite des Fliegerhügels und beginnen erneut den Aufstieg über die Holztreppe. Nach einigen Minuten weiteren steilen Aufstiegs erreichen wir die Hügelkuppe, von wo aus sich ein schöner Blick auf den Fliegerhügel und Planica unter uns öffnet.
Von der Hügelkuppe, die auch mit der Sessellift erreichbar ist, setzen wir auf dem breiten Weg fort, auf dem wir in schrägem Aufstieg nach rechts bis zur Straße aufsteigen, die von Rateče kommt.
Wenn wir die besagte Straße erreichen, folgen wir ihr links, und wir gehen dort noch einige Minuten oder bis zur Stelle, wo sie nach Beli potok absteigt.
Auf dem besagten Abschnitt ist eine kleine Kreuzung, von der wir leicht rechts auf einen Karrenweg weitergehen, der parallel zum Wildbachgraben von Beli potok aufsteigt. Am nahen Abzweig gehen wir geradeaus, wenn der Karrenweg endet, gehen wir links auf einen ausgetretenen Pfad, neben dem ein kleiner Steinmann steht, und am Baum bemerken wir auch einen roten Pfeil. Es folgt ein schräger Aufstieg nach links, wo wir einige Wildbäche queren, darunter auch das Hauptbett von Beli potok. Wenn der Pfad ebener wird, folgen noch einige Querungen, dann stoßen wir auf den Jagdweg, der etwas weiter von den Schanzen in Planica beginnt.
Hier gehen wir scharf rechts weiter und queren zunächst noch einige Gräben, dann beginnen wir entlang des Grabens, der von Glave herabkommt, steil in vielen Serpentinen aufzusteigen. Höher gelangen wir in eine kleine Kar, wo der Pfad vorübergehend ebener wird, nach einigen 10 Schritten biegt er links ab und steigt zum nächsten Abzweig auf, von dem wir rechts weitergehen (leicht links Glave und Fortsetzung des Weges Planica - Pokljuka).
Es folgt ein moderater schräger Aufstieg nach rechts, der Pfad, von dem sich schöne Ausblicke auf die Wände von Ponca und Kucerji eröffnen, führt uns bald unter die Vratica, wo der Weg wieder steil und diesmal auch schwieriger wird. In einer kurzen steileren Rinne steigen wir auf die Vratica auf, wo wir die Staatsgrenze zum benachbarten Italien erreichen und von wo aus sich ein außergewöhnlicher Blick auf Mangart und die umliegenden Berge öffnet.
Unter interessanten Türmchen steigen wir auf die italienische Seite ab, am nahen Abzweig gehen wir rechts, sodass wir wieder anzusteigen beginnen (geradeaus abwärts Belopeška jezera).
Es folgen einige Querungen, dann ein kurzer technisch anspruchsvoller Abstieg, gefolgt von einem kürzeren exponierten Querung. Auf der anderen Seite des Wildbachs folgen noch einige Minuten ziemlich steilen Aufstiegs und bei immer schöneren Ausblicken erreichen wir den Gipfel der Mala Ponca.
Beschreibung bezieht sich auf den Zustand im September 2019, die Bilder sind aus verschiedenen Perioden.

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Diskussion zur Tour NC Planica - Ponza Piccola / Mala Ponca (ob skakalnici)
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| Tadej31. 07. 2008 |
Der Aufstieg zur Mala Ponca ist einer der schönsten Ausflüge in den Julischen Alpen. Den Gipfelaufstieg empfehle ich allen, die Ruhe und schöne Ausblicke lieben.
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| žl1. 08. 2008 |
Ich stimme Tadej zu. Alles was er schrieb stimmt, ich hatte sogar noch volle Heidelbeeren.
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| pok luka19. 08. 2012 |
Für mich persönlich einer der schönsten Enden unserer Berge. In einsamen Ecken bei meinen acht Besuchen habe ich nur fünf Bergsteiger getroffen, davon drei gestern und das nur auf der Belopeška Seite der Ponca. Bequemer Jagdweg in vielen Kehren überwindet eine ganz ordentliche Steigung (bitte nicht markieren). Diesmal bin ich nur bis Vratice gegangen (mein Knie macht mir etwas zu schaffen), auf die italienische Seite geschaut, dann zu den Glave in den Schatten mit Blick auf die Wände der "riesigen" Ponca. Einen wundervollen Tag in meinen liebsten Ecken verbracht und zum Abschluss zitiere ich Mihelič: "Wenn dir Berg-Einsamkeit und Ursprünglichkeit als notwendige Bedingung für das Erleben wichtig sind, bist du auf dem richtigen Berg gelandet, faszinierender Berg, dringend empfohlen"
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| 4324. 09. 2013 |
da die Flieger renoviert wird und Planica eine einzige Baustelle ist, hier Beschreibung des alternativen Weganfangs (nach Mihelič zusammengefasst und am Sonntag begangen): gehe entlang des breiten Bettes des Beli potok noch 30-50 m weiter als der Punkt wo es bergauf abbiegt und links suche den Pfad wo die Vegetation etwas zurückweicht - dann folge ihm problemlos, an Abzweigungen orientiere dich an Steinmännern und PP-Markierungen besonders empfehle ich den Abstieg über Ovčja stran aber nicht für Publikum 
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| metod11. 08. 2014 |
Heute bin ich zum ersten Mal zur Mala Ponca gegangen, nach den Anweisungen der oberen Beschreibung und dem Buch Julijske Alpe - nördliche Anstiege. Den Ausgangspunkt (Weg entlang Beli potok) habe ich sofort gefunden. Nach einer halben Stunde Marsch kommt man in ein Gebiet mit sehr umgestürztem Buchenwald - unangenehm. Am meisten habe ich mich "verlaufen" oberhalb der Überquerung des Beli potok. Dort bin ich auf dem Karrenweg weitergegangen, der entlang des LINKEN Ufers des Beli potok verläuft (flussabwärts gesehen). Offenbar verläuft ein ähnlicher Karrenweg auch rechts. Kein Problem, weiter ging alles gut. Mich haben aber das Schild und die Aufschrift (Via Alpina) an den Vratca gestört, die vom italienischen markierten Weg den Wanderer schön auch auf die slowenische Seite leiten, wo keine Markierungen sind, aber ein gehöriger Labyrinth von Wegen. Sehr unverantwortlich! Auf unserer Seite habe ich ein Opfer der Aufschrift getroffen: ein ausländischer Wanderer war etwa eine Stunde Gehzeit unter dem Sattel ziemlich verloren und wusste nicht wohin. Wenn die Organisatoren des Via-Alpina-Wegs das lesen, sollen sie den Fehler beheben. LP, Metod
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| netline31. 10. 2016 |
29.10.2016 Wir sind dem Aufstieg nach Miheličs Beschreibung gefolgt (Start am Weißen Bach und Abstieg nach Tamar). Im steilen unteren Teil nach ca. 45-60 Min. Gehen gibt es an zwei Stellen umgestürzte Bäume. Der Durchgang ist stark erschwert. Das Suchen von Durchgängen kostet zusätzliche 15-30 Min. Von Oktober bis in den Frühling hinein ist der Anstieg zum Sattel mehr oder weniger im Schatten. Den ganzen Tag über haben wir nur zwei Personen aus der Ferne getroffen und ein Gämse aufgescheucht.
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| VanSims3. 06. 2017 |
Der Vorgänger hat schon etwas gesagt. Wo zwei Alternativen sind, die auf der Forststraße vor der Drehscheibe rechts ist passé, keine Steinmännchen mehr. Die andere Variante führt uns auf dem Pfad, der von der Drehscheibe abwärts zu den Bäumen geht. Mit etwas Findigkeit ist es nicht so schwer. Empfehle Umgehung der umgestürzten Bäume oben und dann Abstieg zurück zur Steige. Wenn die umgestürzten Bäume zu Ende sind, achte auf den Pfad, der rechts abzweigt. Wenn nach der Kurve vor uns Felswände zu sehen sind und der Pfad abwärts geht (vermutlich zurück nach Planica), sind wir vorbeigegangen. Keine anderen Besonderheiten, der Weg ist gut nachverfolgbar. Kleines Problem ist an jener Abzweigung hinter Glave. Dort empfehle ich Anstieg Richtung Glave bis wo die Spur aufhört. Von höher oben sieht man vielleicht besser den schwachen Pfad und die Stelle, wo er ins Geröll weitergeht. Steinmännchen vor Vratci sind schön konsistent, einige Umgefallene habe ich wieder aufgestellt.
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| milenula27. 06. 2019 |
Am 25.6.2019 sind wir mit einer Gruppe zu einer Tour aufgebrochen, aber gestartet haben wir beim Slatna-Schutzhaus, was bedeutet, dass wir gleich auf der Forststraße waren, die man über Treppen durch den Lawinenzaun aus Planica erreicht. Kurz vor dem Bett des Beli potok überraschte uns rechts eine breite Forststraße, ziemlich zerrissen, und am Anfang stand ein Steinmann. Das war in keiner Beschreibung, aber wir haben uns entschieden, es uns anzuschauen. Unterwegs musste man an zwei Stellen unter umgestürzten Fichten durch, aber keine Steinmänner mehr. Das Bett des Beli potok blieb links. Da es unser erster Besuch hier war, entschieden wir uns zur Umkehr, überquerten das Bett und folgten den Anweisungen, wo auch der Fahrweg, dem wir folgen sollten, im Wald verschwand. Den Pfad fanden wir trotzdem, höher und über ihn kamen wir zum richtigen Abzweig. Auf dem Rückweg statt rechts wie gekommen, auf dem "Hauptweg" bogen wir links ab und nach ca. 10 Minuten erreichten wir den oberen Teil des Bettes und Bachs und daneben den Fahrweg, den wir morgens verlassen hatten. Kurz, für die, die über die Forststraße kommen, kein Bedarf das Wildbach zu queren, sondern einfach der Forststraße daneben direkt bergauf folgen... vielleicht 30 Minuten. Scheint eine neu gebaute Straße zu sein oder????
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