Ossario del Pordoi - Cresta Strenta (Lichtenfels)
Ausgangspunkt: Ossario del Pordoi (2200 m)
| Breite/Länge: | 46,49125°N 11,82799°E |
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Wegname: Lichtenfels
Gehzeit: 4 h 40 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Klettersteig: A/B
Höhenunterschied: 924 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1050 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von der Gorenjska: Über die Grenzübergänge Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Vidma / Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung des Dorfes Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße führt dann bergab und bringt uns zu einer Kreuzung, wo wir links weiterfahren (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum genannten Pass. Am Pass gelangen wir zu einer Kreuzung, wo wir auf der linken Straße in Richtung Marmolada und Ort Arabba weiterfahren (rechts Alta Badia). Die Straße führt eine Weile bergab, dann bringt sie uns zu einer Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Pass Passo Pordoi abbiegen (links Marmolada). Wir folgen dieser relativ breiten und ansteigenden Straße bis zum genannten Pass. Am Pass biegen wir rechts auf eine schmale Asphaltstraße zum Ossuario der deutschen Soldaten (Cimitero Militare Germanico) ab. Wir parken auf dem Parkplatz am Ende dieser Straße.
Von der Primorska: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venezia / Benetke. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venezia und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuz bei Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Bei Belluno endet die Autobahn und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf einem gut gepflegten Pfad Richtung Ossuarium fort, wo 8582 deutsche Soldaten begraben sind, die im Ersten Weltkrieg fielen, sowie 849 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg fielen. Beim Ossuarium setzen wir links fort, wo Schilder zur Via Ferrata Cesare Piazzetta uns weisen. Der Pfad führt uns über einen Panoramahang mit Gras und steigt bald etwas steiler an. Für kurze Zeit quert der Pfad dann einen steileren Hang rechts, dann steigt er wieder den Hang hinauf. Der Pfad, der meist mit roten Pfeilen markiert ist, steigt dann auf, bis wir der mächtigen Wand ganz nahekommen, wo wir zum Pfad 626 stoßen.
Hier gehen wir rechts weiter und nach kurzer Querung bringt uns der Pfad zu einem Schild, das den Beginn des extrem anspruchsvollen Weges Via Ferrata Cesare Piazzetta markiert. Wir fahren auf dem leichten Pfad fort, der die Hänge unter senkrechten Wänden ostwärts quert. Der Pfad quert diesen Hang noch eine Weile und hebt und senkt sich dabei leicht mehrmals. Vom Pfad öffnet sich bald auch der Blick zur Hütte Ütia Franz Kostner und nach kurzem Abstieg kommen wir zu einer markierten Wegkreuzung.
Links bergauf zweigt Pfad 638 ab, der durch die Rinne Rissa di Pigolerz zum Gipfel Piz Boè führt. Am Abzweig fahren wir auf Pfad 626 fort, der weiter die Hänge unter den Abstürzen quert. Am Pfad werden wir auch einige Ruinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bemerken, und der Pfad führt uns auch vorbei an einem kleinen See. Der Pfad biegt dann leicht links ab und bringt uns nach kurzem Abstieg zu einer weiteren Wegkreuzung.
Rechts sind es nur wenige Gehminuten zur Hütte Ütia Franz Kostner. Falls wir die Hütte auch besuchen, kehren wir zur Kreuzung zurück und fahren links auf den Pfad Lichtenfels (Pfad 672) fort. Vom Abzweig steigt der Pfad über Schutt an und verläuft auf der rechten Seite des Tales bergauf. Am Taleende biegt der Pfad rechts in die Felsen ab und wird anspruchsvoller. Der gut mit Stahlseil gesicherte Pfad verläuft hier über einen steilen Felshang und steigt mehrmals etwas steiler an. Erfahrene Bergsteiger meistern den Aufstieg auch ohne Sicherung. Der relativ kurze gesicherte Teil endet dann und der Pfad wird weniger anspruchsvoll.
Weiter biegt der Pfad links ab und quert dann eine Weile meist in leichtem Anstieg die steilen Hänge auf der Ostseite des Gipfels Pizes dl Valun. Nach der Querung bringt uns der Pfad auf weniger steile Hänge, wo wir zu einer markierten Wegkreuzung kommen.
Am Abzweig fahren wir rechts auf Pfad 672 (Lichtenfels) fort, geradeaus führt der Pfad, der später zu Pfad 638 stößt. Unser Pfad steigt dann etwas links von dem breiten und relativ ebenen Tal westwärts an. Wenn wir auf die Südwestseite des Gipfels Pizes dl Valun kommen, biegt der Pfad noch etwas weiter links ab und bringt uns auf einen breiten Grat, von dem sich ein schöner Blick zum Gipfel Piz Boè öffnet. Wir fahren weiter westwärts und kommen bald unter den Hang des Gipfels Piz Lech Dlace. Der Pfad weicht hier dem Grat rechts aus und nach kurzem Anstieg über Schutt stößt von rechts die gesicherte Route Via Ferrata Vallon dazu.
Am Abzweig biegt der Pfad links ab und steigt einen steileren Felshang hinauf. Auf einem kürzeren Stück helfen uns auch einige Stahlseile. Auf dem Grat fahren wir dann rechts weiter und erreichen bald den Gipfel Piz Lech Dlace, auf dem ein größerer Steinmann steht.
Vom Gipfel fahren wir auf dem Grat fort und nach kurzem Abstieg kommen wir zu einem Sattel mit Wegkreuzung. Von rechts stößt hier ein weiterer Pfad von der gesicherten Route Via Ferrata Vallon dazu. Ebenso zweigt rechts ein Querpfad zur Hütte Rifugio Boè ab, von links stößt ein unmarkierter Steig am See Eissee vorbei dazu.
Wir fahren geradeaus weiter und steigen wieder einen Felshang hinauf. Etwas höher biegt der Pfad langsam links ab und bringt uns zum Grat, von dem sich der Blick nach Westen öffnet. Wir fahren auf dem Grat südwärts und queren dann steilere Hänge am Grat entlang. Auf einem kürzeren Stück hilft auch ein Stahlseil. Wenn wir wieder auf den Grat kommen, erreichen wir den etwas weniger bekannten Gipfel Cresta Strenta, der mit 3124 Metern der zweithöchste Gipfel in der Sellagruppe ist.

Entlang der Route: Ütia Franz Kostner (2500m), Piz Lech Dlace (3009m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
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Diskussion zur Tour Ossario del Pordoi - Cresta Strenta (Lichtenfels)
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