Ossario del Pordoi - Eisseespitze (Lichtenfels)
Ausgangspunkt: Ossario del Pordoi (2200 m)
| Breite/Länge: | 46,49125°N 11,82799°E |
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Wegname: Lichtenfels
Gehzeit: 4 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Klettersteig: A/B
Höhenunterschied: 809 m
Höhenunterschied entlang der Route: 930 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zugang von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Videm / Udine bis Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo fahren. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern für Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Diese ansteigende Straße folgen wir bis zum genannten Pass. Am Pass gelangen wir zu einer Kreuzung, wo wir links in Richtung Marmolada und Siedlung Arabba fahren (rechts Alta Badia). Die Straße fällt eine Weile ab, dann führt sie uns zu einer Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Pass Passo Pordoi fahren (links Marmolada). Wir folgen dieser relativ breiten und ansteigenden Straße bis zum genannten Pass. Am Pass biegen wir rechts auf eine schmale Asphaltstraße zum Ossuarium deutscher Soldaten (Cimitero Militare Germanico) ein. Wir parken auf dem Parkplatz am Ende der genannten Straße.
Von Primorska: Wir fahren Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts Autobahn Richtung Pordenone weiter. An der nächsten Autobahnkreuzung bei Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Bei Belluno endet die Autobahn und an den nächsten Kreuzungen fahren wir Richtung Cortina d'Ampezzo. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf einem gut gepflegten Pfad zur Ossuarium fort, wo 8582 deutsche Soldaten begraben sind, die im Ersten Weltkrieg fielen, sowie 849 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg fielen. Am Ossuarium setzen wir dann links fort, wohin uns die Schilder zur Kletterroute Via Ferrata Cesare Piazzetta weisen. Der Pfad führt uns auf einem panoramatischen grasbewachsenen Hang und beginnt bald etwas steiler anzusteigen. Für kurze Zeit quert der Pfad dann einen steileren Hang rechts, dann steigt er wieder auf dem Hang aufwärts. Der Pfad, der meist mit roten Pfeilen markiert ist, steigt dann auf, bis wir der mächtigen Wand ganz nahekommen, wo wir zum Pfad 626 stoßen.
Hier setzen wir rechts fort und nach kurzem Querung bringt uns der Pfad zu einem Schild, das den Beginn des extrem anspruchsvollen Pfades Via Ferrata Cesare Piazzetta markiert. Wir setzen auf dem leichten Pfad fort, der die Hänge unter senkrechten Wänden ostwärts quert. Der Pfad quert dann noch eine Weile solch einen Hang und hebt und senkt sich dabei leicht mehrmals. Vom Pfad öffnet sich bald auch der Blick zur Hütte Ütia Franz Kostner und nach kurzem Abstieg kommen wir zu einem markierten Abzweig.
Links aufwärts zweigt Pfad 638 ab, der durch die Rinne Rissa di Pigolerz zum Gipfel Piz Boe führt. Am Abzweig setzen wir auf Pfad 626 fort, der weiter die Hänge unter den Absturz-Wänden quert. Am Pfad werden wir dann auch einige Ruinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bemerken, und der Pfad führt uns auch vorbei an einem kleineren See. Der Pfad biegt dann etwas links und bringt uns nach kurzem Abstieg zu einem weiteren Abzweig.
Rechts sind es nur noch wenige Minuten zur Hütte Ütia Franz Kostner. Falls wir auch die Hütte besuchen, kehren wir zum Abzweig zurück und setzen links auf den Pfad Lichtenfels (Pfad 672) fort. Vom Abzweig beginnt der Pfad auf Geröll anzusteigen und verläuft auf der rechten Seite des Tales aufwärts. Am Ende des Tales biegt der Pfad rechts in die Felsen und wird anspruchsvoller. Der Pfad, der hier gut mit Stahlseil gesichert ist, verläuft auf einem steilen felsigen Hang und steigt mehrmals etwas steiler an. Erfahrene Bergsteiger meistern den Aufstieg auch ohne Selbstsicherung. Der relativ kurze gesicherte Teil endet dann und der Pfad wird weniger anspruchsvoll.
Weiter biegt der Pfad dann links und quert dann eine Weile meist in leichtem Anstieg die steilen Hänge auf der Ostseite des Gipfels Pizes dl Valun. Nach der Querung bringt uns der Pfad auf weniger steile Hänge, wo wir zu einem markierten Abzweig kommen.
Am Abzweig setzen wir rechts auf Pfad 672 (Lichtenfels) fort, geradeaus führt der Pfad, der später zu Pfad 638 stößt. Unser Pfad steigt dann etwas links von dem breiten und relativ ebenen Tal westwärts. Wenn wir auf die Südwestseite des Gipfels Pizes dl Valun kommen, biegt der Pfad noch etwas links und bringt uns auf einen breiten Grat, von dem sich ein schöner Blick zum Gipfel Piz Boe öffnet. Wir setzen westwärts fort und kommen bald unter den Hang des Gipfels Piz Lech Dlace. Hier weicht der Pfad dem Grat auf die rechte Seite aus und nach kurzem Anstieg auf Geröll stößt von rechts die gesicherte Route Via Ferrata Vallon hinzu.
Am Abzweig biegt der Pfad links und steigt auf steilerem felsigem Hang auf. Auf einem kürzeren Teil helfen uns auch einige Stahlseile. Am Grat setzen wir dann rechts fort und erreichen bald den Gipfel Piz Lech Dlace, auf dem ein größerer Steinmann steht.

Entlang der Route: Ütia Franz Kostner (2500m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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Diskussion zur Tour Ossario del Pordoi - Eisseespitze (Lichtenfels)
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