Ossario del Pordoi - Piz Boe (Lichtenfels)
Ausgangspunkt: Ossario del Pordoi (2200 m)
| Breite/Länge: | 46,49125°N 11,82799°E |
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Wegname: Lichtenfels
Gehzeit: 4 h 55 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Klettersteig: A/B
Höhenunterschied: 952 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1100 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zugang von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Vidma / Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links weiterfahren (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum genannten Pass. Am Pass gelangen wir zu einer Kreuzung, wo wir der linken Straße in Richtung Marmolada und Siedlung Arabba folgen (rechts Alta Badia). Die Straße fährt dann eine ganze Weile bergab, dann führt sie uns zu einer Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Pass Passo Pordoi fahren (links Marmolada). Wir folgen der relativ breiten und ansteigenden Straße bis zum genannten Pass. Am Pass biegen wir dann rechts auf eine schmale Asphaltstraße zur Ossario der deutschen Soldaten (Cimitero Militare Germanico) ab. Wir parken auf dem Parkplatz am Ende der genannten Straße.
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Ort Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuz in der Nähe von Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo. Weiter folgen wir der oberen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf einem schön angelegten Pfad Richtung Ossarium fort, wo 8582 deutsche Soldaten begraben sind, die im Ersten Weltkrieg fielen, sowie 849 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg fielen. Beim Ossarium setzen wir dann links fort, wo Schilder für den Klettersteig Via Ferrata Cesare Piazzetta uns hinführen. Der Pfad führt uns dann über einen Panoramawiesenhang und beginnt bald etwas steiler anzusteigen. Für kurze Zeit quert der Pfad dann einen steileren Hang rechts, dann steigt er wieder auf dem Hang aufwärts. Der Pfad, der meist mit roten Pfeilen markiert ist, steigt dann auf, bis wir der mächtigen Wand ganz nahekommen, wo wir zum Pfad 626 stoßen.
Hier setzen wir rechts fort und nach kurzem Queren bringt uns der Pfad zu einem Schild, das den Beginn des extrem anspruchsvollen Pfades Via Ferrata Cesare Piazzetta markiert. Wir setzen weiter auf dem leichten Pfad fort, der die Hänge unter senkrechten Wänden ostwärts quert. Der Pfad quert dann noch eine Weile solchen Hang und hebt und senkt sich dabei einige Male leicht. Vom Pfad öffnet sich bald auch der Blick zur Hütte Ütia Franz Kostner und nach kurzem Abstieg kommen wir zu einer markierten Gabelung.
Links aufwärts zweigt Pfad 638 ab, der durch die Rinne Rissa di Pigolerz zum Gipfel Piz Boe führt. Wir setzen an der Gabelung auf Pfad 626 fort, der weiter die Hänge unter den Abstürzen quert. Am Pfad werden wir dann auch einige Ruinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bemerken, der Pfad führt uns auch vorbei an einem kleineren See. Der Pfad biegt dann etwas links ab und bringt uns nach kurzem Abstieg zu einer weiteren Gabelung.
Rechts sind es nur noch wenige Minuten bis zur Hütte Ütia Franz Kostner. Falls wir die Hütte auch besuchen, kehren wir zur Gabelung zurück und setzen links auf den Pfad Lichtenfels (Pfad 672) fort. Vom Abzweig beginnt der Pfad auf dem Schutt aufzusteigen und verläuft auf der rechten Seite des Tales aufwärts. Am Ende des Tales biegt der Pfad rechts in die Felsen ab und wird anspruchsvoller. Der Pfad, der hier gut mit Stahlseil gesichert ist, verläuft auf einem steilen Felsenhang und steigt einige Male etwas steiler an. Erfahrene Bergsteiger meistern den Aufstieg auch ohne Selbstsicherung. Der relativ kurze gesicherte Teil endet dann und der Pfad wird weniger anspruchsvoll.
Weiter biegt der Pfad dann links ab und quert dann eine Weile meist in leichtem Anstieg die steilen Hänge auf der Ostseite des Gipfels Pizes dl Valun. Nach dem Queren bringt uns der Pfad auf weniger steile Hänge, wo wir zu einer markierten Gabelung kommen.
An der Gabelung setzen wir rechts auf Pfad 672 (Lichtenfels) fort, geradeaus führt der Pfad, der später zum Pfad 638 stößt. Unser Pfad steigt dann etwas links von der breiten und relativ ebenen Mulde an und verläuft westwärts. Wenn wir auf der Südwestseite des Gipfels Pizes dl Valun ankommen, biegt der Pfad noch etwas links ab und bringt uns auf einen breiten Grat, von dem sich ein schöner Blick zum Gipfel Piz Boe öffnet. Wir setzen weiter westwärts fort und kommen bald unter den Hang des Gipfels Piz Lech Dlace. Hier weicht der Pfad vom Grat auf die rechte Seite aus und nach kurzem Aufstieg auf Schutt stößt von rechts der gesicherte Pfad Via Ferrata Vallon dazu.
An der Gabelung biegt der Pfad links ab und steigt auf steilerem Felsenhang auf. Auf einem kürzeren Teil helfen uns auch einige Stahlseile. Auf dem Grat setzen wir dann rechts fort und erreichen bald den Gipfel Piz Lech Dlace, auf dem ein größerer Steinmann steht.
Vom Gipfel setzen wir auf dem Grat fort und nach kurzem Abstieg kommen wir zu einem Sattel, wo eine Gabelung ist. Von rechts stößt hier noch ein anderer Pfad vom gesicherten Pfad Via Ferrata Vallon dazu. Ebenso zweigt rechts ein Querpfad zur Hütte Rifugio Boe ab, von links stößt ein unmarkierter Steig am See Eissee dazu.
Wir setzen geradeaus fort und beginnen wieder aufzusteigen auf dem Felsenhang. Etwas höher biegt der Pfad langsam links ab und bringt uns zum Grat, von dem sich der Blick westwärts öffnet. Wir setzen auf dem Grat südwärts fort und queren dann steilere Hänge am Grat. Auf einem kürzeren Teil hilft auch ein Stahlseil. Wenn wir wieder zum Grat kommen, erreichen wir den etwas weniger bekannten Gipfel Cresta Strenta, der mit 3124 Metern der zweithöchste Gipfel in der Berggruppe Sella ist.
Wir setzen weiter südwärts fort und weiter verläuft der Pfad auf der flacheren Westseite des Grats. Bald stößt von rechts auch der Pfad von der Hütte Rifugio Boe dazu und bis zum Gipfel folgt nur noch ein kürzerer leichter Aufstieg.

Entlang der Route: Ütia Franz Kostner (2500m), Piz Lech Dlace (3009m), Cresta Strenta (3124m), Forces dai Ciamorces (3110m)
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Diskussion zur Tour Ossario del Pordoi - Piz Boe (Lichtenfels)
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