Ossario del Pordoi - Pizes dl Valun (Weg 672)
Ausgangspunkt: Ossario del Pordoi (2200 m)
| Breite/Länge: | 46,49125°N 11,82799°E |
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Wegname: Weg 672
Gehzeit: 4 h 5 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Klettersteig: A/B
Höhenunterschied: 706 m
Höhenunterschied entlang der Route: 810 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zugang von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Vidma / Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links weiterfahren (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder für Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Schildern zum Alpenpass Passo di Falzarego. Diese ansteigende Straße folgen wir bis zum genannten Pass. Am Pass gelangen wir zu einer Kreuzung, wo wir der linken Straße in Richtung Marmolada und Siedlung Arabba folgen (rechts Alta Badia). Die Straße fährt eine Weile bergab, dann führt sie uns zu einer Kreuzung, wo wir rechts abbiegen in Richtung Pass Passo Pordoi (links Marmolada). Wir folgen dieser relativ breiten und ansteigenden Straße bis zum genannten Pass. Am Pass biegen wir dann rechts auf eine schmale Asphaltstraße zum Ossarium deutscher Soldaten (Cimitero Militare Germanico) ab. Wir parken auf dem Parkplatz am Ende der genannten Straße.
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Ort Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuz in der Nähe von Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, wir fahren an den nächsten Kreuzungen in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Weiter folgen wir der oberen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf einem gut gepflegten Pfad Richtung Ossarium fort, wo 8582 deutsche Soldaten begraben sind, die im Ersten Weltkrieg und 849 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg fielen. Beim Ossarium setzen wir links fort, wo Schilder zur Klettersteig Via Ferrata Cesare Piazzetta weisen. Der Pfad führt uns über einen panoramischen grasigen Hang und beginnt bald etwas steiler anzusteigen. Für kurze Zeit quert der Pfad dann einen steileren Hang rechts, dann steigt er wieder auf dem Hang aufwärts. Der Pfad, meist mit roten Pfeilen markiert, steigt dann auf, bis wir der mächtigen Wand ganz nahekommen, wo wir zum Pfad 626 stoßen.
Hier gehen wir rechts weiter und nach kurzem Queren bringt uns der Pfad zu einem Schild, das den Beginn des extrem anspruchsvollen Pfads Via Ferrata Cesare Piazzetta markiert. Wir fahren mit dem leichten Pfad fort, der die Hänge unter senkrechten Wänden ostwärts quert. Der Pfad quert dann noch eine Weile solchen Hang und hebt und senkt sich dabei leicht mehrmals. Vom Pfad öffnet sich bald auch der Blick zur Hütte Ütia Franz Kostner und nach kurzem Abstieg kommen wir zu einer markierten Wegkreuzung.
Links bergauf zweigt Pfad 638 ab, der durch die Rinne Rissa di Pigolerz zum Gipfel Piz Boè führt. Am Abzweig fahren wir mit Pfad 626 fort, der weiter die Hänge unter den steilen Wänden quert. Am Pfad werden wir dann auch einige Ruinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bemerken, der Pfad führt uns auch vorbei an einem kleinen See. Der Pfad biegt dann etwas links ab und bringt uns nach kurzem Abstieg zu einer weiteren Wegkreuzung.
Rechts sind nur noch wenige Minuten Gehens bis zur Hütte Ütia Franz Kostner. Falls wir auch die Hütte besuchen, kehren wir zur Wegkreuzung zurück und fahren links auf Pfad Lichtenfels (Pfad 672) fort. Vom Abzweig beginnt der Pfad auf dem Schutt aufzusteigen und verläuft auf der rechten Seite des Tales aufwärts. Am Ende des Tales biegt der Pfad rechts in die Felsen ab und wird anspruchsvoller. Der Pfad, hier gut mit Stahlseil gesichert, verläuft auf einem steilen felsigen Hang und steigt mehrmals etwas steiler an. Erfahrene Bergsteiger meistern den Aufstieg auch ohne Selbstsicherung. Der relativ kurze gesicherte Teil endet dann und der Pfad wird weniger anspruchsvoll.
Weiter biegt der Pfad dann links ab und quert dann eine Weile meist in leichtem Anstieg steile Hänge auf der Ostseite des Gipfels Pizes dl Valun. Nach dem Queren bringt uns der Pfad zu weniger steilen Hängen, wo wir zu einer markierten Wegkreuzung kommen.
Am Abzweig gehen wir rechts auf Pfad 672 (Lichtenfels) weiter, geradeaus führt der Pfad, der sich später Pfad 638 anschließt. Unser Pfad steigt dann etwas links von dem breiten und relativ ebenen Tal westwärts. Wenn wir auf die Südwestseite des Gipfels Pizes dl Valun kommen, bemerken wir unter den Westabhängen ein deutliches Sattel. Hier verlassen wir den markierten Pfad und gehen ins Weglose Richtung genanntem Sattel. Vom Sattel ist auch ein relativ leichter Übergang gut sichtbar, der über dem Schutt auf dem Hang zur Gratkante führt. Am Sattel gehen wir rechts und beginnen aufzusteigen im wegloosen Schutt und dann über den genannten Übergang leicht rechts zur Gratkante. Der Aufstieg ist nicht übermäßig anspruchsvoll, aber wegen des Schotters ist doch etwas Vorsicht geboten. Wenn wir die Gratkante erreichen, gehen wir links weiter und erreichen bald über den ebenen Hang den Gipfel, auf dem ein kleiner Steinmann steht. Vom Gipfel hat man einen wunderbaren Ausblick auf den größeren Teil der Berggruppe Sella.

Entlang der Route: Ütia Franz Kostner (2500m)
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Diskussion zur Tour Ossario del Pordoi - Pizes dl Valun (Weg 672)
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