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Gebirge / Dolomiten / Monte Civetta / Palafavera - Monte Civetta (Via Ferrata Alleghesi)

Palafavera - Monte Civetta (Via Ferrata Alleghesi)

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Ausgangspunkt: Palafavera (1507 m)
Breite/Länge: 46,40196°N 12,10119°E
Wegname: Via Ferrata Alleghesi
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1713 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1720 m
Karte: Tabacco 15 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 16.720
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Anzahl der Fotos: 89
Anzahl der Kommentare: 10
Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir die Autobahn in Richtung Udine nehmen. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße bis zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufallen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir links nach Cortina d'Ampezzo fahren. Wir folgen weiter den Beschilderungen nach Cortina d'Ampezzo bis zum Ort Venas di Cadore. Kurz vor dem Ende des genannten Ortes biegen wir links nach Forno di Zoldo ab. Die Straße führt dann über den Pass Cibiana ins Tal Val di Zoldo, wo wir rechts zum Pass Staulanza fahren. Wir folgen der ansteigenden Straße bis Palafavera, wo wir auf dem großen Parkplatz bei der Hütte Rifugio Palafavera parken. Der Parkplatz liegt links der Straße beim Skigebiet.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz bei der Hütte Rifugio Palafavera gehen wir nach Süden und biegen dann rechts auf die Schotterstraße ab, der die Beschilderung »Rifugio Coldai, Forcella D'Alleghe« folgt. Nach wenigen Metern bringt uns die Straße zu einer Kreuzung, wo wir rechts auf der für den Verkehr gesperrten Schotterstraße weitergehen. Die Straße steigt weiter auf und neben der Skipiste an, und beim Aufstieg öffnen sich schöne Ausblicke hauptsächlich zum Gipfel Monte Pelmo und Civetta. Später bringt uns die Straße an die Westseite des Gipfels Col Marino della Travesera. Hier verläuft die ziemlich ebene Straße auf der Skipiste und führt uns zur Alm Malga Pioda am Sattel Forcella D'Alleghe.
Auf der Alm, wo es eine Wegkreuzung gibt, gehen wir links auf den Wanderweg mit der Beschilderung »Rif. A. Sonnino al Coldai«. Zuerst noch sehr breiter Weg beginnt langsam in langen Serpentinen zu steigen zu den Hängen der Cima di Coldai. Der Weg biegt dann links ab und quert beim Aufstieg die Hänge nach Süden und bringt uns unter die Materialseilbahn. Hier biegt der Weg rechts ab und steigt dann steiler am Hang unter der Seilbahn auf. Wenn wir die obere Station der Materialseilbahn erreichen, wird der Weg flach und bringt uns schnell zur Hütte.
Ein wenig hinter der Hütte, wo es eine Kreuzung gibt, gehen wir links der Beschilderung »Sent. Tivan, Ferr. Alleghesi« folgend weiter, geradeaus führt der Weg zum See Lago Coldai. Der Weg quert weiterhin längere Zeit relativ steile Hänge nach Süden und auf einem kürzeren Abschnitt helfen uns auch Stahlseile. Solcher Weg bringt uns dann zum Sattel unter dem Gipfel Schinal del Bech. Am Sattel, wo es eine Kreuzung gibt, gehen wir rechts, wo uns eine große Aufschrift am Felsen »Ferrata Alleghesi« weist. Der Weg biegt dann leicht links ab und bald stehen wir vor dem Einstieg in den Kletterabschnitt des Weges.
Der gesicherte Weg Via Ferrata Alleghesi steigt zuerst moderat entlang des Stahlseils auf, dann folgt bald ein senkrechter Aufstieg auf Tritte und Leiter. Weiter verläuft der Weg meist in einer gut gesicherten steilen Rinne und gelegentlich folgt eine kürzere Querung links und rechts. Höher bringt uns der Weg zu einem anspruchsvolleren Teil, wo mit Hilfe zahlreicher Tritte ein leicht überhängender Kamin überwunden wird. Weiter steigen wir entlang des Stahlseils auf und es öffnen sich immer schönere Ausblicke nach Norden.
Der Weg biegt dann links ab und quert die Hänge unter dem Gipfel Punta Civetta. Später beginnt der Weg wieder etwas steiler zu steigen und führt weiter nach Süden. Im letzten Teil folgt der Aufstieg entlang des Grats zur Aussichtsgipfel.
Wir steigen über den Normalweg ab, der über die Osthänge des Berges an der Hütte Torrani vorbei und dann zurück zur Hütte Coldai führt. Die Hänge, auf denen wir absteigen, sind zwar etwas weniger steil, aber wegen des rutschigen Sandes ist auch auf diesem Weg erhebliche Vorsicht geboten.
Routenkarate - Monte Civetta
Entlang der Route: Malga Pioda (1816m), Rifugio Sonino al Coldai (2132m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Palafavera - Monte Civetta (Via Ferrata Alleghesi)
malimiha16. 01. 2018
Hallo, interessiert an der Schwierigkeit des Weges. Kann man ihn mit einem Weg in Slowenien vergleichen? Danke und lp
jax16. 01. 2018
Die Schwierigkeit ist sehr moderat, nichts wesentlich schwerer als einige Vrbanove špice. Sie ist lang und anstrengend, aber man muss sie wirklich nicht fürchten, nur weil sie in den Dolomiten ist und man auf 3200m kommt.
jax16. 01. 2018
Ach ja, und noch das: eigentlich natürlicher Ausgangspunkt ist die Alpe Grava auf der Südseite. Sonst kein Hütte am Start, aber näher am Berg, weniger Anstieg, Abstieg viel direkter. Und mit Tissi-Klettersteig kombinieren, wenn dieser allein nicht reicht...
mirank16. 01. 2018
Es gibt bei uns keine gesicherten Wege solcher Länge und damit verbundener Schwierigkeit - aber wir haben auch keine so hohen Berge. Auch ich denke, dass casera Grava definitiv der beste Ausgangspunkt ist. Der Abstieg über Ferrata Tissi zieht mich immer noch an, aber die Fortsetzung unterhalb der besagten Ferrata - von Forcella delle Sasse zum Ausgangspunkt - schreckt mich ab. Für gut eingearbeitete ist es ein volles Programm an einem Tag!
malimiha17. 01. 2018
OK, danke euch beiden für alle Infos
VanSims18. 01. 2018
Ich würde nicht ganz zustimmen, dass sie nicht wesentlich schwerer als Vrbanove špice ist. Es gibt doch einen Unterschied. Auch charakterlich sind sie nicht vergleichbar.

Für einen erfahrenen Kletterer natürlich kein Problem. Übliche mittelschwere. Etwas schwerer als z.B. die zum Stol von der österreichischen Seite. Auch charakterlich vergleichbar aber mindestens eineinhalb mal länger.

War diesen Sommer dort.
ANDREJA1236. 03. 2024 21:58:53
Wie ist sie im Vergleich zum Cjajnik von der AUT-Seite? Gibt es auch Abstieg über die Ferrata, wenn man die Via normale geht? Cjajnik ist auch extrem schwierig, hat aber Abschnitte D. Vom Cjajnik in Gratrichtung steigt man auch einen kürzeren Teil ab.
VanSims7. 03. 2024 10:42:16
Die Cjajnik-Ferrata ist viel schwerer als Alleghesi, auch wenn man vor dem Gipfel die leichtere Variante wählt (und das D vermeidet). Sie ist aber kürzer.

Auf der Via normale gibt es einige gesicherte Stellen, natürlich nirgends einen solchen brutalen Abstieg wie in die Cjajnik-Scharte (in Gratrichtung).
mirank7. 03. 2024 14:23:53
Und wie schon mehrmals empfehle ich den Ausgangspunkt von der Planina Grava. Von dort ist die Tour bei normaler Kondition locker an einem Tag machbarnasmeh. Wir haben sie mit einer Gruppe von 14 Wanderern im Dunkeln begonnen, aber um 14 Uhr beendet und waren nicht besonders schnell.
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