Passo Campolongo - Boèseekofel (Via Ferrata)
Ausgangspunkt: Passo Campolongo (1860 m)
| Breite/Länge: | 46,5193°N 11,87393°E |
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Wegname: Via Ferrata
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: C/D
Höhenunterschied: 1051 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1100 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz hinter Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal, das uns nach Italien führt. Die Straße führt weiter vorbei an Dobbiaco / Toblach und Brunico / Bruneck. Nur wenig hinter dem zuletzt genannten Ort, vorbei an dem eine Umfahrungsstraße verläuft, biegen wir links in das Val Badia ab. Weiter fahren wir durch das genannte Tal vorbei an den Orten La Villa und Corvara. Es folgt die Auffahrt zum Passo Campolongo. Einige hundert Meter vor dem Pass bemerken wir links einen Schotterparkplatz, auf dem wir parken. Der Parkplatz liegt hinter dem Hotel Laguscei gegenüber der Bushaltestelle. An der Straße befindet sich auch die untere Station der Sesselliftanlage. Ein kleinerer Parkplatz ist auch rechts der Straße vor der Bushaltestelle.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter entlang der Hauptstraße (nach Süden) zum Hotel Boe, das sich auf der rechten Westseite der Straße befindet. Beim Hotel, wo auch Schilder sind, biegen wir rechts auf eine Schotterstraße mit den Markierungen »Rifugio Lago Boe« ab. Hinter dem Hotel biegt die Straße nach rechts ab und senkt sich leicht, dann beginnt der Anstieg und sie quert die Skipiste. Weiter steigt die Straße kurz durch den Wald und führt uns zur Alm Malga Plan Fisti.
Wir gehen weiter auf der Straße über die Alm und kurz nach der Alm kommen wir zu einer markierten Abzweigung, wo links ein Fußweg zur Hütte Kaiser Hütte abzweigt. Wir gehen rechts weiter und steigen weiter auf der Straße auf. Nach kurzem Anstieg zweigt rechts auch der Weg 638A zum Gipfel Crep de Munt ab. Wir gehen links weiter auf der Straße, von der sich schöne Ausblicke auf die Marmolada und die Berge über dem Val Badia öffnen. Hier steigt die Straße etwas steiler an und führt uns wieder zur Skipiste. Etwas höher biegt die Straße nach rechts und steigt weiter an meist grasigen Hängen auf. Die Straße wird flacher und führt uns bald zur Hütte Rifugio Lago Boe. Zur Hütte fährt auch eine Rundseilbahn aus Corvara im Val Badia. In der Nähe der Hütte ist auch die untere Station einer Sesselbahn, die zum Gipfel Vallon (2530m) führt. Beide Bahnen verkehren auch im Sommer.
In der Nähe der Hütte, wo eine Abzweigung ist, gehen wir links über die Skipiste, wohin uns die Markierungen zum See Lech de Boe und zur Hütte Ütia Franz Kostner weisen. Der Weg verläuft am rechten Rand der Skipiste und führt uns nach kurzem Anstieg zum genannten See, der rechts von der Skipiste unter einem Felsgrat liegt.
Vom See gehen wir weiter auf Weg 638, der links abbiegt und die Skipiste quert. Weiter verläuft der Weg etwas links von der Skipiste auf teilweise grasigem Gelände. Der Weg führt uns bald zu einer markierten Abzweigung, wo links Weg 636 zur Hütte Kaiser Hütte (Rifugio Bec de Roces) abzweigt. Wir gehen weiter auf dem Weg, der parallel zur Skipiste am Hang aufsteigt, und bald zweigt rechts Weg 646A zum Gipfel Boeseekofel (Piz da Lech) ab. Wir gehen weiter auf dem Weg links von der Skipiste, und langsam öffnen sich schöne Ausblicke zur Hütte Ütia Franz Kostner und zu den steilen Wänden der nahen Gipfel in der Sellagruppe. Weiter wird der Hang etwas flacher und der Weg führt uns zu einer markierten Abzweigung.
An der Abzweigung verlassen wir den Weg zur Hütte Ütia Franz Kostner und gehen rechts zur oberen Station der Bahn Valon. Von der Abzweigung steigen wir leicht auf einem Panoramahang auf und erreichen schnell die obere Station der Bahn, wo auch Schilder sind.
Wir gehen links weiter mit den Markierungen »Piz da Lech« und nach kurzem Abstieg sind wir wieder an einer Abzweigung. An der Abzweigung gehen wir links zum gesicherten Weg, wohin uns die Markierungen »Via Ferrata« weisen. Rechts führt ein leichterer Weg zum Piz da Lech, etwas weiter links der Rundweg Roda de Valun, von dem man auch weiter zum Piz Boe gehen kann.
Unser Weg steigt von der Abzweigung links steil an und führt uns unter die steilen Wände des Gipfels Piz da Lech. Es folgt eine kurze Querung, die uns zu einer Rinne bringt, wo der gesicherte Weg beginnt. Lassen wir uns nicht von alten Markierungen in der Rinne täuschen, da der Einstieg in den gesicherten Weg etwas links von der Rinne liegt.
Vor dem Einstieg in den Kletterteil des Weges müssen wir uns zwingend mit einem Sicherungsgerät und Helm ausrüsten. Zu Beginn steigt der gesicherte Weg fast senkrecht am Stahlseil hoch (Schwierigkeit C), dann biegt er leicht links ab und steigt einen engen Graben hoch. Der Weg biegt weiter rechts ab und quert die Wand rechts, mehrmals steiler am Stahlseil hoch (Schwierigkeit bis C). Höher lässt die Steilheit kurz nach und der Weg führt uns über einen kurzen weniger steilen Seitengrat. Wenn wir wieder unter senkrechten Wänden sind, biegt der Weg links ab und führt uns zu einer langen Leiter.
Wir klettern über zwei Leitern, die den Aufstieg über die ansonsten fast senkrechte und glatte Wand erleichtern. Über der Leiter folgt ein kurzer anspruchsvoller Aufstieg mit Hilfe von einigen Haken (Schwierigkeit C/D), dann lässt die Schwierigkeit etwas nach. Noch mehrmals steigen wir am Stahlseil hoch (Schwierigkeit bis B) und der Weg führt uns zu einer kleinen Brücke, die eine enge Rinne quert. Von der Brücke steigen wir kurz weiter am Stahlseil auf einem etwas weniger steilen Hang auf, dann endet der gesicherte Weg.
Weiter führt uns der Weg über den Gipfelhang des Berges, der mit roten Punkten und zahlreichen Steinmännern markiert ist. Der Weg biegt dann leicht links ab und öffnet sich ein wunderbarer Blick nach Nordwesten auf die steilen Gipfel in der Nähe. Der Weg biegt dann rechts ab und führt uns am Grat bald zum Panoramagipfel, auf dem ein Kreuz steht.
Vom Gipfel steigen wir auf einem leichteren Weg zur Ostseite ab. Der Abstiegsweg ist auf einem kurzen Stück auch anspruchsvoll, aber sehr gut gesichert mit Stahlseil und zahlreichen Haken.

Entlang der Route: Malga Plan Fisti (1930m), Rifugio Lago Boe (2185m), Lago Boe (2252m), Vallon (2533m)
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Diskussion zur Tour Passo Campolongo - Boèseekofel (Via Ferrata)
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