Passo Campolongo - Col di Lana
Ausgangspunkt: Passo Campolongo (1860 m)
| Breite/Länge: | 46,5193°N 11,87393°E |
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Gehzeit: 4 h 20 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 592 m
Höhenunterschied entlang der Route: 870 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel fahren wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz nach Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal, das uns nach Italien bringt. Die Straße führt dann vorbei an Dobbiaco / Toblach und Bruneck. Nur wenig nach dem letzten genannten Ort, vorbei an dem eine Umgehungsstraße führt, biegen wir links in das Val Badia ein. Weiter fahren wir durch das genannte Tal vorbei an La Villa und Corvara. Es folgt der Anstieg zum Passo Campolongo. Einige hundert Meter vor dem Pass bemerken wir links einen Schotterparkplatz, auf dem wir parken. Der Parkplatz liegt hinter dem Hotel Laguscei gegenüber der Bushaltestelle. An der Straße ist auch die untere Station der Sessellift. Ein kleinerer Parkplatz ist auch rechts von der Straße vor der Bushaltestelle.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz beim Hotel Laguscei steigen wir auf einer Fahrspur auf, die rechts unter der Bahn verläuft, und nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine markierte Kreuzung.
Wir gehen links auf eine schlechtere Fahrspur, wohin uns die Schilder »Inzija, Pralongia« weisen. Rechts führt die Fahrspur zum Gipfel Cherz. Unser Weg kreuzt dann die Skipiste zur linken Seite der Bahn und die Fahrspur geht schnell in einen Pfad über. Der Pfad bringt uns dann in den Wald und links abwärts zweigt ein Pfad zum Parkplatz Planac und weiter zum Ort Corvara ab. Wir gehen geradeaus und der Pfad bringt uns schnell aus dem Wald auf die Skipiste. Hier steigt der Pfad für kurze Zeit steil auf der Skipiste an und dann biegt er von der Skipiste links ab und geht wieder in den Wald über. Weiter verläuft der Pfad durch den Wald, aus dem uns gelegentlich noch Ausblicke zur Berggruppe Puez sich öffnen. Solch ein Pfad bringt uns bald zu einer Abzweigung, wo sich von rechts noch ein etwas längerer Pfad vom Passo Campolongo anschließt.
An der Abzweigung gehen wir links weiter und dann kreuzen wir durch den Wald die Hänge meist nach Osten. Der Pfad bringt uns dann aus dem Wald auf eine Lichtung bzw. Skipiste, wo eine Bank und noch eine Abzweigung ist.
Links abwärts führt noch ein Pfad zum Ort Corvara, rechts führt der Pfad zum Gipfel Cherz, wir gehen aber weiter geradeaus und folgen den Schildern »Inzija, Pralongia«. Ein sanft geneigter Pfad, der gelegentlich auch leicht absteigt, verläuft weiter durch den Wald nach Osten. Hier werden wir am Pfad auch etliche Bänke und Brunnen bemerken. Wenn wir aus dem Wald kommen, folgt nur noch ein kurzer Abstieg und der Pfad bringt uns zum Sattel Passo Incisa, wo wir auf die Schotterstraße stoßen. Hier liegt links auch die schön gepflegte Hütte La Marmotta.
An der markierten Kreuzung vor der Hütte gehen wir geradeaus auf der Straße in Richtung Pralongia. Die Straße steigt gleich ab der Hütte relativ steil nach Osten an. Hier verläuft der Pfad in der Nähe der Bahn und der Skipiste Incisa. Wir gehen weiter auf der ansteigenden Straße, von der sich uns immer schönere Ausblicke auf die Berggruppen Marmolada, Sella und Puez eröffnen.
Links etwas abwärts zweigt dann ein Pfad zur Hütte Rifugio Punta Trieste ab, wir gehen aber weiter auf der Straße bergauf. Höher biegt die Straße leicht links und bringt uns zu noch einer Kreuzung. Links führt noch ein Pfad zur genannten Hütte, wir gehen etwas rechts weiter und steigen weiter zum Gipfel Pralongia an, auf dem wir schon die obere Station der Bahn sehen. Auf der Panoramstraße gehen wir dann bis zum Gipfel, bei dem auch die Hütte Rifugio Pralongia liegt. Von hier öffnet sich ein noch schönerer Blick auch auf die Berge über dem Tal Val Badia und zum Gipfel Setsas.
Vom Gipfel gehen wir auf einem breiten Pfad nach Osten, wohin uns Schilder zu Setsas und Col di Lana weisen. Zuerst steigt der Pfad leicht ab und verläuft auf einem breiten undeutlichen Grat. Der Pfad verläuft dann weiter nach Osten und beginnt leicht anzusteigen. Wenn wir uns den Hängen des Gipfels Stores nähern, biegt der Pfad links ab und bringt uns auf die Nordseite des genannten Gipfels, wo auch eine markierte Abzweigung ist.
Hier verlassen wir den breiteren Schotterpfad und gehen rechts bergauf auf einen Pfad, der auf einem grasigen Hang zum Gipfel Stores aufsteigt. Nach kurzem Anstieg sehen wir schon das Kreuz auf dem Gipfel. Der Pfad biegt dann leicht links und auf dem Gipfelhang erreichen wir bald den aussichtsreichen Gipfel mit Kreuz und Bank.
Vom Gipfel Stores gehen wir auf einem breiten grasigen Grat weiter und steigen dann eine ganze Weile meist leicht nach Osten ab. Später wird der Grat auf der rechten Südseite etwas steiler und der Pfad steigt dann kurz wieder etwas an. Dann folgt wieder Abstieg weiter auf der linken Seite des grasigen Grats. Solch ein Pfad bringt uns dann zu einem Sattel, wo wir eine Fahrspur kreuzen.
Vom Sattel steigen wir wieder an und am Pfad sind wieder mehr Bäume. Hier steigen wir auch an einem Bach entlang, der gelegentlich auch über den Pfad läuft, der dadurch etwas matschig sein kann. Die Bäume werden weiter wieder seltener und wenn wir uns etwas den Hängen des Gipfels Setsas nähern, bringt uns der Pfad zu einer markierten Abzweigung.
Links führt der Pfad zum Gipfel Setsas, wir gehen aber geradeaus auf Weg Nr. 23, der zum Sattel Passo Sief und Gipfel Col di Lana führt. Der Pfad von der Abzweigung führt uns dann vorbei an einer kleinen Hütte und steigt weiter leicht auf grasigem Gelände an. Es folgt das Überqueren eines mit Felsen und Blöcken übersäten Hangs, dann steigt der Pfad leicht ab und das Gelände wird wieder etwas grasiger. Später biegt der Pfad links ab und steigt zu den Schutthalden unter den steilen Wänden des Gipfels Setsas an. Hier wird das Gelände wieder steiniger. Weiter kreuzt der Pfad die Hänge unter den steilen Wänden nach Südosten und steigt gelegentlich leicht ab. Solch ein Pfad bringt uns dann unter die Hänge des Gipfels Pico Setsas, wo auch eine wenig sichtbare unmarkierte Abzweigung ist. Links führt ein unmarkierter Pfad zum Gipfel Pico Setsas, wir gehen aber weiter zum Sattel Passo Sief. Ein sanfter Pfad bringt uns dann auf die Südseite des Gipfels Pico Setsas, wo sich von Osten noch der Pfad vom Passo Valparola anschließt.
An der Abzweigung gehen wir rechts entlang des Weidezäuns und auf einem grasigen Hang steigen wir etwas zum Sattel Passo Sief ab.
Am Sattel, wo eine Abzweigung ist, gehen wir geradeaus auf dem Grat zum Gipfel Monte Sief. Hier bemerken wir am Pfad zahlreiche Militärgräben und Schützengräben, die schön restauriert sind. Dem Panoramapfad entlang der Militärgräben folgen wir dann bis zum Gipfel Monte Sief, von dem sich noch schönere Ausblicke auch nach Süden eröffnen.
Vom Gipfel gehen wir auf dem Grat nach Osten weiter und steigen in den Krater ab, der im Ersten Weltkrieg entstanden ist, als die österreichische Seite den Grat mit 45.005 kg Sprengstoff in die Luft jagte. Aus dem Krater steigen wir dann mit Hilfe von Drahtseilen und einigen Haken wieder auf den Grat auf. Weiter verläuft ein schön gepflegter Pfad meist auf der Südseite des Grats und mehrmals helfen uns auch Sicherungseinrichtungen. Vom Pfad haben wir sonst die ganze Zeit einen schönen Blick auf die Berge südlich von uns und am Pfad bemerken wir zahlreiche Reste aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Später folgt ein etwas steilerer Anstieg auf Stufen, dann sehen wir bald vor uns eine Kapelle, die unter dem Gipfel liegt. Von hier sind es zum Panoramagipfel nur noch wenige Meter Anstieg.

Entlang der Route: Passo Incisa (1938m), Rifugio La Marmotta (1938m), Pralongia (2109m), Stores (2185m), Passo Sief (2209m), Monte Sief (2424m)
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Diskussion zur Tour Passo Campolongo - Col di Lana
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