Passo di Sant'Antonio - Monte Aiarnola (Via Normale)
Ausgangspunkt: Passo di Sant'Antonio (1476 m)
| Breite/Länge: | 46,5573°N 12,4837°E |
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Wegname: Via Normale
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 980 m
Höhenunterschied entlang der Route: 980 m
Karte: Tabacco 017, Dolomiti di Auronzo e del Comelico
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Trbiž/Tarvisio - Videm/Udine fahren wir zur Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße weiter vorbei am genannten Ort in Richtung Villa Santina. Dort weiter Richtung Ovaro, über Sappada ins Cadore-Tal abwärts, wo in San Stefano rechts abbiegen. Wieder hoch nach Padola, wo am Kreuzung leicht links (geradeaus zum Pass Kreuzbergpass / Passo di Monte Croce di Comelico und weiter nach Sexten/Sesto). Weiter durch den Ort, am Ende hoch zum Straßenpass Passo di Sant'Antonio, wo wir auf einem der nahegelegenen Parkplätze parken.
Beschreibung der Route:
Auf der nördlichen Seite des Passes weisen die Schilder auf einen zunächst flachen Fahrweg, der bald auf ein ausgedehntes bewaldetes Plateau mit zahlreichen Almen steigt. Wir folgen den Markierungen zu unserem Ziel, am ersten Kreuz links (rechts zur Alm und zum See Aiarnola, Variante für Rückweg), ebenso am zweiten (Bank), wo unser Fahrweg endet. Kurz betreten wir einen schattigen Waldpfad, der bald wieder leicht ansteigt, der Wald geht zunehmend in ein gemischtes Band aus Latschen und Fichten über. Wenn der Pfad wieder ebener wird, erwartet uns bald unter dem Gipfel Col di Val Pucera (1939 m) das nächste Kreuz.
Geradeaus führt der Pfad zur Scharte Forcella Valdarin (weitere Rückmöglichkeit), unserer biegt zurück nach Südost ab und steigt steil durch Latschen auf den grasigen Hang unter den Wänden des Berges, zuvor muss ein Schuttgerinne gequert werden. Der leichtere Pfad setzt mit einer Querung leicht bergauf zu den südlichen Flanken fort, nach Überquerung des nächsten Gerinnes schließt sich bald der Pfad aus dem Cadore-Tal an, mit Ausgangspunkt in Auronzo. Bald darauf erreichen wir die zentrale Gerinne, an der unser Pfad wieder steil bis zu seinem Ende auf dem Schartengipfel aufsteigt, wo ein Kreuz mit Schartenbuch steht.
Der Pfad quert auf die Nordseite und umgeht die ersten Gipfel des Berges entlang einer Schutt-, etwas exponierten Rampe. Es folgt der Aufstieg zum Grat, bald geht der Pfad in ein Gerinne über, aus dem uns ein steiler, bröckeliger Rinnsal (schwierigster Teil, ungesichert) auf einen der vielen Gipfel führt. Die Schwierigkeiten sind vorbei, ein aussichtsreicher Pfad entlang des Grats bringt uns bald über noch zwei Gipfel zum Hauptgipfel.
Neben der Aufstiegsroute ist der Abstieg auch über den Pfad durch die Scharte Forcella Valdarin (1428 m) möglich, geeignet nur für geübte Bergsteiger. Das Gelände unter der Scharte ist sehr anspruchsvoll und steil, der Schuttpfad ist stellenweise zerstört, eingebrochen (Stand Juli 2019).

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