Ausgangspunkt: Passo Falzarego (2105 m)
| Breite/Länge: | 46,5186°N 12,0096°E |
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Gehzeit: 2 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 544 m
Höhenunterschied entlang der Route: 600 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Cortina d'Ampezzo (bis hierher möglich über Grenzübergang Rateče oder Predel nach Tarvisio und dann auf der Autobahn Richtung Udine bis Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo.
Oder von der Primorska-Seite, wo wir auf der Autobahn Richtung Triest / Trieste fahren. Weiter auf der italienischen Autobahn Richtung Padua, aber nur bis zum Autobahnkreuz, wo wir Richtung Veneto und Belluno weiterfahren. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, und wir fahren an den nächsten Kreuzungen Richtung Cortina d'Ampezzo und folgen dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz auf dem genannten Pass.
Nach Cortina d'Ampezzo kann man auch aus Richtung Österreich kommen (Richtung Karawanken-Tunnel, Spittal, Lienz, Sillian, Dobbiaco / Toblach, Cortina d'Ampezzo, Passo Falzarego).
Beschreibung der Route:
Vom Pass Falzarego gehen wir Richtung Süden auf den Weg 441 (Richtung Rifugio Averau und Rifugio Nuvolau), der auf sanften grasbewachsenen Hängen ansteigt. Nach kurzem Anstieg kommen wir an eine unmarkierte Wegkreuzung, wo rechts ein weniger auffälliger Steig abzweigt, der zum Gipfel bzw. Graten Col Galina führt, wir fahren leicht links auf dem breiten und weiter markierten Weg fort. Der Weg, von dem sich schöne Ausblicke auf Sas de Stria, Lagazoi Piccolo, Tofano di Rozes, Averau und Croda Negro eröffnen, führt uns höher zu einer markierten Kreuzung, wo rechts der Weg zur Croda Negro abzweigt.
Wir setzen in Richtung Hütte Averau fort auf dem Weg, der allmählich auf die Osthänge der Croda Negro übergeht. Hier wird der Weg vorübergehend ganz flach und überquert dann über eine große Brücke eine tiefe Wildbachschlucht. Hinter der Brücke steigt der Weg steil an, dann wird er plötzlich flach und geht in plateaugleiches Gelände über. Der Weg weiter steigt durch eine kleinere Wildbachschlucht an und nur wenige 10 m weiter bringt er uns zur nächsten Kreuzung.
Wir fahren links weiter (rechts Croda Negro) und setzen den Anstieg durch eine steile Schlucht fort, der Weg geht höher vorübergehend auf steile Hänge über, dann biegt er links ab und wird ganz flach. Nach kurzem Abstieg kommen wir an eine markierte Kreuzung, wo von links der Weg von der Hütte Col Gallina mündet, wir fahren rechts weiter, wo nach wenigen 10 Schritten weiterem Gehens die Sella Forcella Averau (2435 m) erreicht ist. Hier senkt sich der Weg zu den steilen Wänden des nahen Gipfels Averau, wo wir dann aussichtsreiche und für herabfallende Steine gefährliche Hänge queren. Der Weg, von dem sich ein schöner Blick auf Marmolada und ihren Gletscher öffnet, steigt vorübergehend steil an, dann geht er auf Schutt über, den wir zum nahen Hüttenhaus gehen (Hütte Averau wird derzeit renoviert, Stand August 2010).
Von der Hütte fahren wir links weiter und folgen dem Bergweg. Schon nach wenigen Metern weist die Beschriftung »Ferrata Averau« uns links bergauf. Der Weg quert dann zuerst Schutt auf der Ostseite des Berges und biegt bald links ab, wo wir in den Kletterteil des Weges eintreten. Am Anfang des Klettersteigs steigen wir steil neben dem Stahlseil über eine steile Wand auf, dann kommen wir zu einer Wegkreuzung. Der linke etwas einfachere Weg steigt senkrecht mit Tritten durch einen Kamin auf. Der rechte Weg steigt ebenfalls fast senkrecht auf, nur dass auf dem Weg keine Tritte sind. Zu beachten ist, dass der linke Weg oft feucht ist und Schnee etwas länger liegen bleibt. Nach einem kurzen steilen Abschnitt vereinen sich beide Wege wieder und es folgt ein Quergang mit Hilfe des Stahlseils nach rechts. Der Kletterteil endet schnell und wir gelangen bald auf weniger steile Gipfelhänge des Berges. Im letzten Teil ist der Weg nicht mehr anspruchsvoll und wir erreichen bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Forcella Averau (2435m), Rifugio Averau (2413m)
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Diskussion zur Tour Passo Falzarego - Averau
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