Passo Falzarego - Lagazuoihütte (via felstunnel)
Ausgangspunkt: Passo Falzarego (2105 m)
| Breite/Länge: | 46,5195°N 12,0085°E |
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Wegname: via felstunnel
Gehzeit: 2 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 645 m
Höhenunterschied entlang der Route: 645 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen, Lampe
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Cortina d'Ampezzo (dorthin über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung des Ortes Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (möglich auch rechts) in Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. Bei allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder für Cortina d'Ampezzo.
Oder von der Primorska-Seite, wo wir auf der Autobahn in Richtung Trst / Trieste fahren. Weiter fahren wir auf der italienischen Autobahn in Richtung Padova, aber nur bis zur Autobahnkreuzung, wo wir in Richtung Veneto und Belluno weiterfahren. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, wir aber in den folgenden Kreuzungen weiter in Richtung Cortina d'Ampezzo und dann folgen wir den Schildern für den Alpenpass Passo di Falzarego. Dieser steigenden Straße folgen wir dann bis zum großen Parkplatz auf dem genannten Pass.
Beschreibung der Route:
Nur wenige Dutzend Meter vom Parkplatz an der unteren Station der Bahn auf Lagazuoi Piccolo bemerken wir Schilder für die Lagazuoi-Galerie. Der Weg führt zunächst auf einer schlechteren für den Verkehr gesperrten Schotterstraße (Straße für Skigebetsbedürfnisse), die nach kurzem Anstieg uns zum Ort bringt, wo die Schilder für die Galerie uns leicht links weisen. Wir setzen den Anstieg auf einem breiten Bergweg fort, der parallel zur gerade verlassenen Straße aufsteigt. Der mäßig steile Weg bringt uns dann aus dem Gürtel von Zwergkiefern auf die Schuttfelder, von denen sich schöne Ausblicke vor allem nach Süden öffnen. Der gut gepflegte Weg bringt uns nach etwas weniger als einer Stunde Gehens zu einer Wegkreuzung, wo wir links in Richtung Lagazuoi-Galerie weitergehen (rechts normaler Bergweg).
Der Weg vor uns steigt sofort steil auf einer gut gesicherten Polke an, hinter der wir zum ersten Stollen kommen. Hier bemerken wir auch ein Warnschild, dass wir für den weiteren Weg gute Schuhe, Lampe und Helm brauchen (beim Gehen durch die Stollen auf gelegentlich niedrige Decken achten). Nach dem Durchqueren des ersten relativ kurzen Stollens sinkt der Weg mit Hilfe von Sicherungen ab, quert die Rinne und bringt uns dann auf einer leicht exponierten und aussichtsreichen Polke zum Eingang in die umfangreichere Galerie unterirdischer Stollen. Hier weist ein Eingangschild uns rechts in den Stollen, der mit Treppen und Stahlseil am Rand der Südwand aufsteigt. Beim Aufstieg durch den Stollen bemerken wir einige Fenster, durch die sich herrliche Ausblicke eröffnen. Der ziemlich feuchte Weg bringt uns dann zur Kreuzung in 2551 m Höhe (weiter beschreibe ich den linken Weg).
An der Kreuzung zweier Stollen wählen wir den linken, wo wir den Aufstieg in völliger Dunkelheit fortsetzen (hier gibt es keine Fenster, die gelegentlich Licht spenden würden). Der ziemlich lange, steile und feuchte Stollen bringt uns höher zur nächsten Kreuzung (hier an der Wand bemerken wir die Legende der Stollen). Wieder links weiter, wo mit Hilfe kurzer sehr steiler Holzstufen wir zur sogenannten Kammer 3 aufsteigen. Hier befindet sich auch ein Notruf, den wir bei Problemen nutzen (Handynutzung in den Stollen unmöglich, kein Empfang). Nach weiterem kurzen Anstieg biegt links der Stollen mit der Aufschrift izhod (exit) ab, wir gehen jedoch geradeaus zur gut "erhaltenen" nächsten Kammer (wieder Notrufmöglichkeit). Nur ein wenig weiter bringt uns der Weg aus dem Stollen auf eine aussichtsreiche Polke, von der sich ein herrlicher Blick öffnet. Der Weg steigt dann mit Hilfe von Sicherungen steil auf einer exponierten Polke an, hinter der wir zur nächsten Kammer in 2629 m kommen. Der Weg geht wieder in den Stollen und bringt uns schnell zur nächsten Kreuzung. Der richtige Weg führt rechts (links über steile Leiter zum Aussichtspunkt, Sackgasse), der nach einigen weiteren Schritten uns zu mehreren Stollen bringt (in der Nähe ausgestellte Schubkarre, die nicht aus dem 1. Weltkrieg stammt). Wir folgen dem linken (nicht dem, der nach wenigen Metern endet), der nach weiterem kurzen Anstieg uns zum Ort bringt, wo der Stollen aus der Spirale-Galerie mündet (wir sind durch die Galerie bis Cresta gestiegen). Der Weg führt uns schließlich aus den Stollen auf einen aussichtsreichen, leicht exponierten aber gut gesicherten Grat (hier stürzte am 20. Juni 1917 bei der Sprengung ein großer Teil des Berges ein, 40 Tote). Der Weg weiter führt zwischen dem Verteidigungswall hindurch und dahinter auf eine breite Polke unter dem Gipfelteil des Berges. Hinter der Polke steigt der Weg steil an und bringt uns zur oberen Station der Bahn. Wir gehen links weiter und nach weiteren wenigen Dutzend Schritten erreichen wir die Hütte rifugio Lagazuoi.

Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
Fotos:
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Diskussion zur Tour Passo Falzarego - Lagazuoihütte (via felstunnel)
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