Passo Pordoi - Porta Vescovo (Gratweg)
Ausgangspunkt: Passo Pordoi (2239 m)
| Breite/Länge: | 46,488°N 11,8113°E |
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Wegname: Gratweg
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 239 m
Höhenunterschied entlang der Route: 800 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung des Dorfes Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und bringt uns zu einer Kreuzung, wo wir links weiterfahren (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo. An allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder für Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Hinweisen zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Diese ansteigende Straße folgen wir bis zum genannten Pass. Am Pass kommen wir zu einer Kreuzung, wo wir auf der linken Straße in Richtung Marmolada und Siedlung Arabba weiterfahren (rechts Alta Badia). Die Straße fährt vorerst ziemlich lange bergab, dann bringt sie uns zu einer Kreuzung, wo wir rechts in Richtung des Passes Passo Pordoi weiterfahren (links Marmolada). Der relativ breiten und ansteigenden Straße folgen wir bis zum genannten Pass, wo wir auf einem großen Parkplatz parken.
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venedig. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. An der nächsten Autobahnkreuzung bei Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Bei Belluno endet die Autobahn, wir fahren aber an den nächsten Kreuzungen in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz am Pass setzen wir den Weg Richtung Südosten fort vorbei an der Hütte Savoia, hinter der wir Wegweiser bemerken werden. Die Wegweiser weisen uns auf einen Wanderpfad zur Hütte Rifugio Fredarola. Ein breiter Pfad führt zunächst Richtung Südosten und bringt uns zur Kapelle. Hier biegt der Pfad rechts ab und steigt dann leicht unter den östlichen Hängen des Gipfels Sas Bece an. Vom Pfad haben wir sonst einen sehr schönen Blick hauptsächlich auf die nahen Gipfel in der Berggruppe Sella. Der Pfad bringt uns dann bald zu einem Sattel auf der Nordseite des Gipfels Sas Bece, von wo sich auch der Blick zur Marmolada öffnet.
Am Sattel, wo es eine Wegkreuzung gibt, setzen wir gerad aus fort, links über die Skipiste führt der Pfad zur Hütte Rifugio Sass Bece. Der Pfad vom Sattel quert zunächst grasbewachsene Hänge Richtung Süden und bringt uns dann zu einer Schotterstraße.
An der Kreuzung setzen wir leicht links fort und lenken dann auf einen Fußpfad, der einen kurzen grasbewachsenen Hang quert. Links weiter auf der Straße führt der Pfad zur Hütte Sass Bece, rechts abwärts zur Hütte Belvedere und weiter zur Gipfel Col di Rosc. Nach kurzer Querung bringt uns der Pfad auf einen breiteren Schotterpfad, wo wir links weitergehen.
Der breite Pfad verläuft dann Richtung Osten und steigt leicht an etwas steileren grasbewachsenen Hängen mit schönen Ausblicken zur Marmolada an. Auf solchem Pfad erreichen wir bald die Hütte Rifugio Fredarola.
An der Hütte, wo es eine Kreuzung gibt, setzen wir auf der Schotterstraße Richtung Osten für die Markierungen »Viel del Pan« fort. Die Straße bringt uns dann schnell zu einer weiteren markierten Kreuzung.
An der Kreuzung setzen wir leicht links auf den Gratkammweg (Sentiero Attrezzato delle Creste) fort, rechts führt ein leichterer Pfad namens Bindelweg zur Hütte Rifugio Viel del Pan und weiter zum Sattel Porta Vescovo. Der Pfad von der Kreuzung verläuft auf der Nordseite des Grats und bringt uns schnell auf etwas steilere Hänge, von denen wir einen sehr schönen Blick auf die Berggruppe Sella und auf Alta Badia haben. Der Pfad von den nördlichen Hängen biegt bald rechts ab und steigt zum Grat auf. Weiterhin steigen wir noch eine Weile auf dem Grat auf, dann bringt uns der Pfad zum 2563 m hohen Gipfel Col da Cuch, von dem sich der Blick auf den gesamten Padon-Grat und zum See Lago di Fedaia öffnet.
Vom Gipfel setzen wir noch weiter auf dem Grat fort und beginnen, auf meist grasbewachsenem Gelände abzustiegen. Der Pfad, der weiter absteigt, verläuft entlang der Südseite des Grats weiter und bringt uns zu einem kleineren Sattel. Rechts zweigt hier ein unmarkierter Steg ab, der grasbewachsene Hänge zur Hütte Viel del Pan quert, wir setzen auf dem Grat fort und beginnen wieder steiler anzusteigen.
Der Pfad führt uns dann über einen namenlosen Gipfel, auf dem ein größerer Steinmann steht, und senkt dann zu einem Sattel unter den westlichen Hängen des Gipfels Sas Ciapel ab. Auch an diesem Sattel gibt es eine Kreuzung, wo rechts über einen grasbewachsenen Hang ein Steg zum Pfad Bindelweg und zur Hütte Viel del Pan abzweigt.
Wir setzen noch weiter am Grat Richtung Osten fort und der Pfad bringt uns unter steilere Hänge des Gipfels Sas Ciapel. Der markierte Pfad beginnt hier, Hänge auf der Südseite des Gipfels zu queren, auf der linken Seite bemerken wir einige Stege, die zum Gipfel führen. Wir wenden uns einem davon zu, der für kurze Zeit über einen ziemlich steilen Hang aufsteigt, sodass beim Aufstieg auch etwas Vorsicht geboten ist. Der Pfad bringt uns dann schnell zum Grat und folgt ein kurzer leichter Aufstieg zum Aussichtsgipfel.
Vom Gipfel kehren wir zum Pfad zurück, der die südlichen Hänge unter dem Gipfel quert. Nach Querung steiler grasbewachsener Hänge bringt uns der Pfad zum Grat auf der Ostseite des Gipfels Sas Ciapel. Hier beginnt der Pfad abzustiegen und verläuft auf einem leicht exponierten Grat. Der Hang wird bald weniger steil und es folgt ein Abstieg auf einem grasbewachsenen Hang am Grat bis zum nächsten kleineren Sattel. Wir setzen noch weiter auf dem Gratkammweg fort und steigen zu einem weniger ausgeprägten Gipfel namens Col de Pausa auf. Beim Abstieg vom Gipfel kommen wir unter die westlichen Hänge des Gipfels Le Forfesc. Hier zweigt rechts ein Steg zum leichteren Pfad Bindelweg ab, wir setzen für kurze Zeit noch auf dem Grat fort, dann müssen wir etwas aufmerksamer sein, da der markierte Pfad links auf die nördlichen Hänge abbiegt. Rechts führt ein unmarkierter Pfad, der die steilen Hänge auf der Südseite umgeht und dann wieder zum Grat aufsteigt. Wir setzen also links fort und queren die Hänge auf der Nordseite des Gipfels Le Forfesc. Weiterhin queren wir für einige Zeit in leichtem Aufstieg die Hänge Richtung Osten, dann biegt der Pfad etwas rechts ab und steigt zum Grat auf. Zum Grat gelangen wir auf der Ostseite des Gipfels Le Forfesc, bis zu dem nur ein kurzer Aufstieg auf dem Grat führt.
Am Grat setzen wir links Richtung Osten fort und queren dann für eine geraume Weile grasbewachsene Hänge auf der Südseite des Grats. Später bemerken wir auf der linken Seite den Gipfel Belvedere, auf dem ein Kreuz steht. Der Steg wird hier etwas schlechter sichtbar und schließt sich bald dem Pfad vom Sattel Porta Vescovo an. An der schlechter sichtbaren Kreuzung setzen wir links fort und es folgt ein Aufstieg auf einem aussichtsreichen grasbewachsenen Hang bis zum Gipfel.
Vom Gipfel kehren wir zur schlechter sichtbaren Kreuzung zurück und steigen dann auf den östlichen grasbewachsenen Hängen zum Sattel Porta Vescovo ab. Im unteren Teil wird der Hang etwas steiler und an einer kürzeren Stelle, wo wir Granitplatten queren, ist etwas Vorsicht geboten.
Der Pfad bringt uns im Abstieg bald zum Sattel Porta Vescovo.
Zurück zum Pass Passo Pordoi kehren wir über den leichteren Pfad Bindelweg zurück, der über die südlichen Hänge an der Hütte Viel del Pan vorbeiführt.

Entlang der Route: Rifugio Fredarola (2370m), Col da Cuch (2563m), Sas Ciapel (2557m), Col de Pausa (2415m), Le Forfesc (2585m), Belvedere (2650m)
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Diskussion zur Tour Passo Pordoi - Porta Vescovo (Gratweg)
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