Passo Tre Croci - Cristallino d'Ampezzo
Ausgangspunkt: Passo Tre Croci (1805 m)
| Breite/Länge: | 46,5568°N 12,202°E |
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Gehzeit: 3 h 40 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1203 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1230 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 18.066
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße führt dann bergab zu einer Kreuzung, wo wir rechts Richtung Auronzo fahren. Weiter folgen wir den Beschilderungen zum Pass Tre Croci.
Beschreibung der Route:
Vom Pass Tre Croci gehen wir rechts auf eine schmale anfangs asphaltierten Straße (Weg Nr. 203). Am Anfang der Straße weisen auch Schilder auf die genannte Straße hin. Der Asphalt endet schnell und wir gehen vorbei an einer Schranke und beginnen den Anstieg auf einer Schotterstraße, die für den Verkehr gesperrt ist. Die durch den Wald führende Straße bringt uns bald zu einer Wegkreuzung, wo rechts der Weg zur Scharte Forcella del Cristallo abzweigt, wir aber weiter auf der Waldstraße bleiben. Beim Ausgang aus dem Wald mündet von links der Weg vom Parkplatz bei der Skipiste Monte Cristallo ein. Wir steigen noch eine Weile auf der Straße auf, dann weisen Schilder rechts auf einen Wanderweg.
Der Weg steigt etwas steiler an und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Der Weg quert weiter aufsteigend die Hänge nach Nordwesten und verläuft meist bei spärlichem Latschengewächs. Höher bringt uns der Weg zum Sattel Sonforcia, wo wir wieder auf die Schotterstraße stoßen.
Auf dem Sattel gehen wir rechts auf der Straße weiter, der wir bis zur Hütte Son Forca folgen.
Von der Hütte gehen wir zur Kabinenbahn. Schilder an der unteren Station der Kabinenbahn weisen auf die Piste unter der Bahn. Der Weg verläuft weiter stets auf der Piste unter der Kabinenbahn und steigt ziemlich steil an. Im letzten Teil steigt der Weg über steiles Schuttfeld zur oberen Station der Bahn hinauf.
An der oberen Station gehen wir links weiter und steigen zuerst Metalltreppen hoch. Hier beginnt der gesicherte Weg Sentiero Ferrato Ivano Dibona, auf dem man viele Reste aus dem Ersten Weltkrieg sieht. Der Weg steigt im Anfangsabschnitt über eine steile Leiter, dann führt er durch einige Tunnel aus dem Ersten Weltkrieg. Kurz steigen wir an der Kette gesichert, die uns zum längsten Hängebrücken in den Dolomiten bringt. Nach dem Überqueren der Brücke folgt ein Anstieg über eine Leiter, dann gehen wir eine Weile an der Kette entlang dem Grat. Der Weg am Grat bringt uns zu einer Wegkreuzung, wo wir links zum Gipfel Cristallino d'Ampezzo weitergehen, rechts führt der Weg Ivano Dibona weiter.
Der Weg von der Kreuzung quert zunächst leicht links, dann steigt er etwas steiler den Grat hinauf. Im letzten Teil bringt er uns in eine kleine Scharte, wo rechts wieder ein Weg abzweigt, auf dem wir zum Weg Ivano Dibona Richtung Gipfel Cresta Bianca und Bivacco Buffa stoßen.
Aus der Scharte folgt nur noch ein kurzer steiler Anstieg zum Panoramagipfel.

Entlang der Route: Passo Sonforcia (2110m), Rifugio Son Forca (2215m), Rifugio Guido Lorenzi (3000m)
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Diskussion zur Tour Passo Tre Croci - Cristallino d'Ampezzo
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| petruša7. 01. 2013 |
Hallo, da uns im Sommer in die Dolomiten zieht, interessiert mich, ob jemand diesen Weg schon gegangen ist und wie er ihm gefällt. Ist er schwerer als der Triglav? Bei uns haben wir schon einige schwerere Berge gemacht und wenn jemand schon mehrere Tage in den Dolomiten herumgewandert ist und irgendwo in den Dolomiten nahe Cortina d'Ampezzo gezeltet hat, soll er bitte unten schreiben. Wir freuen uns über jede Meinung. lp
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| jedriličar8. 01. 2013 |
Siehe Wegbeschreibung oben. Wenn du viel Kraft sparen willst, nimm die Seilbahn bis rif. Lorenzi. Von dort geht's über die Via ferrata Ivano Dibona zum Gipfel, aber der Reiz dieser Klettersteig ist, nach dem Klettersteig Richtung Ospedale di Cortina weiterzugehen (ca. 5 Stunden Gehzeit) oder nach ca. 3 Stunden Klettersteig links in das Tal abzubiegen und zurück zum Passo Tre Croci zu gelangen. Wenn ihr den ganzen Klettersteig macht, lohnt sich die Seilbahn hoch, da ihr ca. 4 Stunden Anstieg spart, wenn ihr nur zum Gipfel geht, ist die Seilbahn nicht nötig. Der Weg selbst ist nicht so technisch anspruchsvoll, der Grat etwas exponiert, aber konditionell fordernd. Lp und sicher...
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| JORDAN9. 01. 2013 |
Der Weg ist definitiv leichter als der auf den Triglav. Drahtseile, Leitern und Brücke sind ab dem Staunies-Sattel angebracht, also ab Hütte Guido Lorenzi. Schon allein die Tatsache, dass die Hütte auf 3000m liegt und der Gipfel auf 3008m, zeigt, dass der Weg nicht konditionell anstrengend ist. Von der Hütte zum Gipfel ca. 40 Min. Hin- und Rückkarte vom Sattel Passo Tre Croci bis zum oberen Staunies-Sattel kostete 2011 ca. 22€. Wenn ihr schon am Staunies-Sattel seid, gönnt euch neben diesem Weg die Cima de Mezzo 3154m über Via ferrata Marino Bianchi. Einstieg von der Holzplattform hinter Hütte Guido Lorenzi. Wegbeschreibung auf Hribi.net und im Klassiker von Andrej Mašera - Dolomiti, sanjske gore. Nördlich von Cortina liegt der Autocamp Olympia, wo ihr übernachten könnt. Wenn ihr dort seid, gönnt euch auch Col Rosà über Via ferrata Ettore Bovero. Beschreibung im Buch Mašera. Viel Spaß. lp
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| Matic253. 12. 2014 |
Sieht aber richtig schön aus .
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| zvončica1. 12. 2020 |
Mit der Sesselbahn kommt man nur bis zur Hütte Son Forca (2215m), zur Hütte Guido Lorenzi (3000 m) geht das schon seit geraumer Zeit nicht mehr.
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| mirank1. 12. 2020 |
Und offensichtlich wird es auch noch eine Weile nichts mit der geplanten Kabinenbahn. Die Lorenzi-Hütte derweil verfällt unaufhaltsam; nebenbei würde ich den Fußaufstieg über diese Schuttfelder eher abraten.
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| Janiel742. 12. 2020 |
Ich war auf diesem Weg im Sommer 2017. Auf und ab über das Schuttfeld. Und ich weiß nicht, warum jemand diesen Schuttfeldweg auf und ab abraten würde. Hoch ging es sehr schnell, runter fliegt man. Und wir hatten auch keine größeren Probleme, eigentlich lief es super auch bergauf. Sonst wunderschöner Aufstieg von der einstürzenden Hütte zum Cristallino-Gipfel.
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| mirank2. 12. 2020 |
Ich gehöre selbst nicht zu den Bergsteigern, die es besonders genießen, auf ihren eigenen Spuren zurückzukehren . Als ich unseren Aufstieg dort oben und Abstieg über die Dibona-Klettersteig beschrieben habe, habe ich klar geschrieben, dass ich jedem die umgekehrte Richtung empfehlen würde. Bagi ist später zum selben Schluss gekommen, der nebenbei noch den M Bianchi-Klettersteig gemacht hat. Du kannst lesen, was er über den Aufstieg dort oben denkt. Andere Sache ist, wenn das Ziel nur die Forcella Staunies ist.
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