Passo Valparola - Kleiner Lagazuoi
Ausgangspunkt: Passo Valparola (2131 m)
| Breite/Länge: | 46,5342°N 11,9896°E |
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Gehzeit: 2 h 45 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 647 m
Höhenunterschied entlang der Route: 700 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Cortina d'Ampezzo (bis hierher möglich über Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo. Oder von der Primorska-Seite, wo wir auf der Autobahn in Richtung Triest fahren. Weiter auf der italienischen Autobahn in Richtung Padua, aber nur bis zur Autobahnverzweigung, wo wir in Richtung Veneto und Belluno fahren. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo und folgen dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum genannten Pass, dann rechts weiter zum Pass Passo Valparola. Vom Pass Passo Valparola fahren wir dann ab bis zur ersten Linkskurve, wo rechts die alte Straße abzweigt, die für Verkehr gesperrt ist. Hier gibt es auch einen kleinen Parkplatz, auf dem wir parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der alten Straße entlang der Markierungen für Weg 20a fort und beginnen leicht abzustiegen. Bald erreichen wir Schilder, die uns von der Straße rechts bergauf weisen. Weiter in sanften Anstiegen und Abstiegen queren wir die Hänge nach Norden. Solch ein Pfad, der meist an spärlichen Krummholzformationen verläuft, führt uns dann zu einer markierten Wegkreuzung. Wir gehen geradeaus auf Weg 20a den Markierungen »Salares – Lagazuoi« folgend, links führt der Weg bergab zum Ort San Ciascian. Am Weg bemerken wir auch ein Schild, das den Eintritt in den Naturpark Fanes Sennes Braies kennzeichnet. Der Pfad beginnt dann in Serpentinen den steilen Hang bis zur Scharte Forcella de Salares emporzusteigen.
An der Scharte, wo eine Kreuzung ist, gehen wir rechts auf Weg 20a den Markierungen Lagazuoi folgend weiter. Weiter steigen wir lange Zeit leicht nach Südosten unter den Hängen des Gipfels Spinarac (2532 m) auf. Bald öffnen sich schöne Ausblicke auch nach Osten, wo der Grat Cresta di Fanes hervorsticht. Der Pfad verläuft weiter nach Südosten, verlässt den Naturpark Fanes Sennes Braies und führt uns später zu einer markierten Wegkreuzung.
Links führt der Weg zum Bivacco Chiesa, wir gehen geradeaus den Markierungen »Rif. Lagazuoi« folgend und beginnen aufzusteigen zur Scharte Forcella Lagazuoi. An der Scharte gehen wir dann rechts in Richtung Hütte Lagazuoi weiter. Der Pfad vor uns steigt in Windungen mäßig auf einem relativ steilen Hang an, entlang dessen wir zahlreiche Reste aus dem Ersten Weltkrieg bemerken. Der Pfad führt höher zur oberen Station der Seilbahn und nur wenige Meter dahinter zur Hütte Lagazuoi.
Von der Hütte setzen wir den Weg auf einem gut ausgetretenen Pfad fort, der uns entlang des Gipfelgrats bald auf den weiten und aussichtsreichen Gipfel bringt.

Entlang der Route: Forcella de Salares (2260m), Forcella Lagazuoi (2573m), Rifugio Lagazuoi (2750m)
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Diskussion zur Tour Passo Valparola - Kleiner Lagazuoi
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| chazhmy23. 08. 2018 |
Vor ein paar Tagen den Weg in umgekehrter Richtung gegangen. Oben waren viele Leute, aber keine übermäßige Menge, da der Weg breit ist (oben war sogar jemand mit Rollstuhl). Von Forcella Lagazuoi bis Forcella de Salares ist der Weg wirklich genussvoll, ziemlich unbelebt und sehr gut markiert. Wer den Weg verlängern möchte, kann von F. de Salares (bzw. F. Lagazuoi bei umgekehrter Richtung) vorbei an Rif. Scotoni und Lagazuoi-See gehen, was weitere ca. 200 Höhenmeter ergibt.
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| Robie30. 06. 2025 08:50:05 |
Ich empfehle die "Ferrata" Kaiserjäger für den Aufstieg und Rückweg durch die Galerie. So vermeidet man die Massen und teilweise auch die Hitze.
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| mirank30. 06. 2025 11:34:11 |
Nein, ich empfehle dringend den Aufstieg durch die Galerie und Abstieg über den Kaiserjäger-Weg, der nicht so anspruchsvoll ist. Es ist ein gut gesicherter Weg, und wenn ihr früh genug startet, gibt es wegen der Südwestlage auch etwas Schatten. Abstieg in der Galerie mit Helm über diese halbmeter glatten Stufen ist kein Vergnügen, besonders wenn einem die Menge entgegenkommt. Empfehle Tourstart spätestens um 8 Uhr.
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