Ausgangspunkt: Pecol (1510 m)
| Breite/Länge: | 46,4092°N 13,4376°E |
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Gehzeit: 3 h 10 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1151 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1160 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio. In Trbiž biegen wir links in Richtung Bovec ein und folgen der Straße bis zur Kreuzung in der Nähe des Sees Rabeljsko jezero. Hier fahren wir rechts in Richtung Nevejski preval (Na Žlebeh) / Sella Nevea. Wenn die Straße bereits Richtung Reklanska dolina abfällt, zweigt in einer scharfen Linkskurve rechts eine schmale und steile Straße zum Montaževa visoka planota / Altopiano del Montasio ab (an der Kreuzung sind Schilder in italienischer Sprache). Wir folgen dieser Straße bis zu einem großen markierten Parkplatz, der sich einige 100 m vor der Käshütte Pecol befindet (weitere Fahrt ist verboten).
b) Von Bovec fahren wir zum Grenzübergang Predel, von wo wir auf die italienische Seite absteigen. Kurz nach dem See Rabeljsko jezero erreichen wir eine Kreuzung, wo wir links in Richtung Nevejski preval (Na Žlebeh) / Sella Nevea fahren. Wenn die Straße bereits Richtung Reklanska dolina abfällt, zweigt in einer scharfen Linkskurve rechts eine schmale und steile Straße zum Montaževa visoka planota / Altopiano del Montasio ab (an der Kreuzung sind Schilder in italienischer Sprache). Wir folgen dieser Straße bis zu einem großen markierten Parkplatz, der sich einige 100 m vor der Käshütte Pecol befindet (weitere Fahrt ist verboten).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz auf der Alm Pecol begeben wir uns auf die schmale Straße, die rechts zum Rifugio di Brazza führt. Bald weisen Schilder uns links auf einen Wanderweg, auf dem wir durch Wiesen in guten 15 Minuten die Hütte erreichen. An der Kreuzung, die nur wenige Dutzend Meter über der Hütte liegt, wählen wir den linken Weg, der zum Sattel Forca dei Disteis (2201m) führt, der rechte Weg geht zum Špik Hude police (2420m). Von der Kreuzung steigen wir zuerst einige Meter ab und dann in leichtem Anstieg queren wir Wiesen unter den Wänden des Montaž und wenn wir Glück haben, können wir auch Alpenmurmeltier beobachten, von denen es hier ziemlich viele gibt. Bald stößt von links der direkte Weg von der Alm Pecol dazu, der einige Minuten kürzer ist als dieser über die Hütte. Hier steigt der Weg schon etwas steiler an und bringt uns bald zum zuvor genannten Sattel, an dem meist viele Steinböcke sind. Zum Sattel benötigen wir vom Ausgangspunkt etwas weniger als zwei Stunden. Am Sattel biegt der Weg rechts über Schuttfelder ab und bald erreichen wir wieder eine Kreuzung. Der linke, weniger begangene und etwas anspruchsvollere Weg führt zum Bivak Suringar (2430m). Wir wählen den rechten Weg, der weiter Schuttfelder quert und uns zu den Gedenktafeln bringt, wo wir in den felsigen Teil des Weges eintreten. Hier wird der Weg anspruchsvoller, es ist etwas leichtes Klettern nötig, einige Stahlseile helfen uns. Der Weg biegt dann etwas links ab, wo wir einen kleineren Schuttacker queren und bald zu einer etwas schlecht sichtbaren Abzweigung vor der Pipan-Leiter kommen. Wir gehen rechts weiter und beginnen den Aufstieg über steile Gräser bergauf. Der Hang ist sehr steil, der Weg ist nicht gesichert und daher rutschgefährlich. Im letzten Teil des Anstiegs gibt es auf dem Weg auch etwas Schotter, daher müssen wir aufpassen, keine Steine zu lösen, da unter uns ein sehr frequentierter Weg zum Montaž verläuft.

Entlang der Route: Rifugio di Brazza (1660m), Forca dei Disteis (2201m)
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Diskussion zur Tour Pecol - Vert Montasch
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| Jacek26. 08. 2009 |
Die zweite Variante ist, dass du oben entlang der Pipanova l. gehst und wenn der Weg auf dem Grat links nach Montaž abbiegt, rechts ein paar Meter absteigst und zu einer kleinen Scharte kommst. Der Übergang darüber ist etwas unangenehm. Später setzt du den Weg auf dem unmarkierten Pfad zum Gipfel fort.
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| umetnik00731. 08. 2019 |
Der Weg ist gut sichtbar, stellenweise sogar mit verblassten roten Punkten markiert. Ab der Gabelung vollständig ungesichert, daher geeignet für Leute mit Klettererfahrung. Meistens kann man schön auf grasigen Bändern gehen, ich habe nur wenige Meter ziemlich enger und exponierter Weg bemerkt, den ich lieber umgangen oder die rechte Kurve abgeschnitten habe. Aussicht wirklich herrlich.
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