Rifugio Pederü - Vallon Bianco
Ausgangspunkt: Rifugio Pederü (1548 m)
| Breite/Länge: | 46,63867°N 12,0414°E |
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Gehzeit: 4 h 40 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1140 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1290 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von Kranjska Gora über das Korensko Sedlo nach Österreich, wo wir am ersten größeren Kreuzungspunkt links nach Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio weiterfahren. Am Ende der Siedlung Podklošter weisen Schilder nach Šmohor / Hermagor rechts auf eine Regionalstraße, auf der wir vorbei am genannten Ort bis zum Ende des Gailtals, genauer gesagt bis zur Siedlung Kötschach-Mauthen fahren, wo wir rechts nach Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), nach dem wir in die genannte Siedlung absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links nach Lienz weiter. Im Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir "links" in Richtung Sillian und Italien. Weiter kreuzen wir die Grenze zwischen Österreich und Italien und folgen der Hauptstraße vorbei an Dobbiaco / Toblach, Villabassa / Niederdorf, Monguelfo - Tesido / Welsberg - Taisten, Brunico / Bruneck. Nur etwas hinter dem letzten genannten Ort, vorbei an dem eine Umgehungsstraße führt, biegen wir links in das Tal Val Badia ab. Weiter fahren wir durch das genannte Tal und in Longega biegen wir links nach San Vigilio ab. In San Vigilio biegen wir dann am Kreuzungspunkt links den Schildern »Pederü« folgend ab. Nach etwa 200 Metern biegen wir dann rechts ebenfalls den Schildern »Pederü« folgend ab. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
b) Von Nova Gorica fahren wir nach Italien und weiter auf der Autobahn nach Venedig / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn nach Venedig und fahren rechts auf der Autobahn nach Pordenone weiter. Am nächsten Autobahnkreuz nahe Conegliano fahren wir rechts nach Belluno weiter. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn und wir fahren an den nächsten Kreuzungen in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Als wir in Cortina d'Ampezzo ankommen, folgen wir den Schildern zum Alpenpass Passo Falzarego. Am Pass Passo Falzarego (2105 m) biegen wir rechts in Richtung Pass Valparola und weiter nach Alta Badia ab. In La Villa biegen wir rechts nach Brunico ab. Der Straße folgen wir bis Longega, wo wir rechts nach San Vigilio abbiegen. In San Vigilio biegen wir dann am Kreuzungspunkt links den Schildern »Pederü« folgend ab. Nach etwa 200 Metern biegen wir dann rechts ebenfalls den Schildern »Pederü« folgend ab. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter zum Abzweig beim Schutzhaus. Die Wegweiser weisen uns leicht rechts auf den Wanderweg zu den Hütten Lavarela und Fanes, links führt der Weg zur Hütte Fodara Vedla. Der flache Weg kreuzt zuerst einen Bach und eine Straße, dann steigt er etwas steiler durch Latschen an. Nach dem anfänglich etwas steileren Teil wird der Weg weiter flacher, auf einem kürzeren Abschnitt steigt er auch etwas ab. Der Weg schließt sich mehrmals kurz der Straße an, dann verläuft er wieder meist durch Latschen auf der rechten Seite des Tales.
Weiter biegt der Weg etwas nach rechts ab und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Später stoßen wir wieder auf die Bergstraße, die entlang des Baches Rü dal Plan verläuft. Die leicht ansteigende Straße bringt uns zu einem Kreuzungspunkt.
Rechts führt die Straße zur Hütte Rifugio Lavarella (5 Minuten), wir gehen am Kreuzungspunkt links weiter. Die Straße steigt dann etwas an und bringt uns bald zur Hütte.
Bei der Hütte begeben wir uns auf Weg 10 zum Sattel Limo-Pass und zur Alm Gran Fanes. Zuerst steigen wir etwas steiler auf dem Wanderweg durch den Wald an, der uns wieder auf die Straße bringt. Wir gehen rechts auf dem Panoramweg weiter. Etwas höher biegt die Straße links ab und bringt uns an grasbewachsenen Hängen zum Sattel Ju de Limo (ital. Passo di Limo, dt. Limopass).
Die Straße vom Sattel steigt leicht ab und bringt uns schnell zum See Lago di Limo, wo links der Weg zur Spitze Col Bechei abzweigt.
Vom See gehen wir weiter auf der flachen Straße, die uns bald zu einem weiteren Abzweig bringt.
Links abwärts zweigt der Wanderweg ins Tal Valle di Fanes ab, wir gehen rechts auf dem Panoramweg weiter, der noch etwas absteigt. Etwas tiefer stößt von links eine Schotterstraße aus dem Tal Valle di Fanes dazu. Vom Kreuzungspunkt folgt nur ein kurzer Abstieg auf dem Panoramweg zur Hütte Ütia de Gran Fanes.
Von der Hütte gehen wir weiter auf der Straße, die uns durch eine Panoramawiese führt und wir steigen leicht ab. Die Straße kreuzt dann eine Brückle und bringt uns bald zu einem markierten Abzweig.
Am Abzweig gehen wir links auf Weg Nr. 17 oder Friedensweg (Fridensweg / Via della pace). Der Weg vom Abzweig verläuft zuerst auf einer grasbewachsenen Flanke und bringt uns dann in einen Streifen sehr lockerer Lärchen- und Kiefernwälder. Der Weg ist weiter mit Nr. 17 und den Markierungen VB und FR gekennzeichnet, was die Gipfel Vallon Bianco und Furcia Rossa bezeichnet. Der Weg steigt noch leicht an und verläuft auf einer alten Militärmulatierstraße nach Südost. Der Weg biegt langsam noch etwas mehr nach links ab und es öffnet sich der Blick nach Osten ins Tal Valle di Fanes. Die Mulatierstraße bringt uns hier auf felsigeres Gelände, auf dem wir bald den Abzweig erreichen.
Rechts führt Weg 17 zum Monte Castello bzw. zum Bivacco della Pace, wir gehen links weiter auf dem Weg zu den Gipfeln Furcia Rossa und Vallon Bianco. Vom Abzweig quert der Weg dann eine ganze Weile die Flanken etwas östlicher und bringt uns zu etwas steileren Hängen. Es folgt der Aufstieg meist in Serpentinen auf der steilen Flanke und der Weg bringt uns zum nächsten Abzweig.
Rechts zweigt ein gesicherter Klettersteig zur Spitze Furcia Rossa III und weiter zum Bivacco della Pace ab. Wir gehen am Abzweig links weiter und steigen noch eine Weile auf dem Panoramweg auf. Der Weg biegt dann etwas nach rechts ab und bringt uns über eine breite Police und dann über den oberen Rand des Schutts wieder zu einem Abzweig, wo rechts der Weg zur Spitze Furcia Rossa II abzweigt, bei der sich auch ein kleiner Bivacco Baccon Barborka befindet. Zum genannten Bivacco sind es sonst etwa 10 Gehminuten.
Am Abzweig gehen wir links zum Gipfel Vallon Bianco weiter und nach kurzem Queren bringt uns der Weg auf die nördlichen Hänge des Berges. Weiter queren wir die Hänge nach Osten und der Weg wird auch etwas exponiert, zu Hilfe sind einige Drahtseile. Hier betreten wir auch den Naturpark Parco Naturale delle Dolomiti d'Ampezzo. Der Weg biegt dann nach rechts ab, kreuzt eine kurze Brückle und bringt uns bald zum Sattel, bei dem wir viele Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg bemerken werden.
Am Sattel gehen wir links weiter und der gut angelegte Militärweg, der in die steile Flanke eingehauen ist, steigt dann in einigen Serpentinen an. Der Weg quert dann noch etwas exponiertere Flanken nach Osten und kreuzt dann eine interessante schmale Brücke. Weiter quert der Weg meist in leichtem Anstieg exponierte Flanken nach Osten, entlang des Weges begleiten uns die ganze Zeit zahlreiche Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg. Kurz unter dem Gipfel bringt uns der Weg zu einem kleineren Abzweig, wo wir scharf rechts abbiegen und steiler mit Hilfe einiger Haken aufsteigen. Zum Gipfel folgt dann nur noch ein kurzer Aufstieg auf der panoramatischen Gipflflanke des Berges. Vom Gipfel, auf dem eine Stempelstelle und einige kleinere Bänke sind, hat man einen außergewöhnlichen Blick auf den Großteil der Dolomiten. Besonders schön ist der Blick auf die nahen Tofane.
Abstieg auf dem Aufstiegsweg.

Entlang der Route: Rifugio Fanes (2060m), Ju de Limo (2174m), Lago di Limo (2159m), Ütia de Gran Fanes (2102m)
Fotos:
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