Ausgangspunkt: Petrovo Brdo (803 m)
| Breite/Länge: | 46,2157°N 13,9997°E |
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Gehzeit: 4 h 40 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1041 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1325 m
Karte: Škofjeloško in Cerkljansko hribovje 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Železniki fahren wir Richtung Tolmin oder umgekehrt, folgen der Straße bis zum Ort Petrovo Brdo, wo wir auf dem Parkplatz bei der Planinska koča Petrovo Brdo parken. Die Hütte liegt direkt neben dem Kreuzungspunkt, von dem die Straße zur Soriška planina abzweigt.
Beschreibung der Route:
Beim Planinski dom bemerken wir die Schilder für Črna prst, die uns auf einen sehr steilen Pfad leiten. Nach kurzem steilem Anstieg gelangen wir auf einen breiten Fahrweg, dem wir rechts folgen, der uns rasch zum Wildbach bringt. Der markierte Fahrweg biegt bald etwas nach links ab und steigt dann relativ steil durch den Wald an. Nach etwa einer halben Stunde Marsch erreichen wir die planinski Schilder, wo ein Abzweig gekennzeichnet ist.
Wir gehen in Richtung Črna prst weiter (links Kup und Podbrdo) und setzen den Anstieg auf dem ansteigenden Fahrweg fort, der höher nach rechts abbiegt und sich vollständig verflacht. Nach einigen Minuten weiteren Marschs verlassen wir den Fahrweg und setzen den Anstieg auf dem markierten Fußweg fort. Nach kurzem Anstieg flacht der Pfad etwas ab und führt uns zur alten, aber hervorragend erhaltenen Maultierweg. Wir setzen den Anstieg auf dem genannten Maultierweg fort, der uns durch Wald und einige Rinnen zum Abzweig nahe dem Bivak Lovčev bivak Pri Koucah bringt. Hier gehen wir geradeaus (rechts Lajnar und Slatnik) und nach einigen 10 Schritten weiteren Marschs erreichen wir das erwähnte Bivak (Lovčev bivak ist nur der Name der Hütte und darin ist kein Bivakieren möglich).
Vom Lovčev bivak setzen wir den markierten Pfad in Richtung Črna prst fort. Der Pfad quert weiter einen Waldgürtel und geht dann allmählich auf immer aussichtsreichere Hänge über, von denen sich der Blick auf Gipfel und Hänge eröffnet, die Baška grapa umgeben. Höher biegt der Pfad etwas nach links ab und beginnt leicht abzufallen. Der Pfad umgeht dann die alte Kaserne und führt uns nur einige 10 m weiter zur Jagdhütte auf Vrh Bače.
Von der Jagdhütte gehen wir geradeaus (scharf rechts Petrovo Brdo) und steigen zum Sattel Vrh Bače auf, wo ein markierter Abzweig ist. Hier gehen wir links in Richtung Črna prst (leicht rechts auf der Straße Soriška planina, rechts bergauf Šavnik und Možic) und beginnen quer durch den Wald anzusteigen. Wenn der Pfad fast unterhalb des Gipfels Šanc angelangt ist, fällt er zu einem kleineren Sattel ab. Der Pfad führt zunächst vorbei an der Hütte der GRS, dann erreichen wir den genannten Sattel. Der Pfad beginnt dann zunächst mäßig anzusteigen und führt uns schrittweise zum Kamm Kobla, wo er sich noch steiler aufrichtet. Es folgen einige Minuten steilen Anstiegs auf dem Pfad am Rand des gelegentlich exponierten Kamms. Höher flacht der Pfad ab, biegt etwas nach rechts und führt uns zum weniger ausgeprägten Gipfel Kobla.
Von Kobla folgt ein leichter Abstieg, dann setzt der Pfad auf dem weniger steilen Kamm zum benachbarten Krevl fort. Gegen den Gipfel Krevl biegt etwas weiter links ein markierter Pfad zum „Kobla žig“ ab, wir gehen geradeaus und umgehen den Gipfel rechts, zu dem sonst nur einige 10 Schritte sind.
Auf der anderen Seite von Krevl beginnt der Pfad wieder abzufallen, diesmal zur nahen Skipiste. Am Rand der Loipe bemerken wir Schilder für Črna prst, die uns links abwärts weisen. Es folgt noch etwas Abstieg, dann gelangen wir zu einem kleinen Sumpfgebiet Na Kalu, wo auch ein weniger auffälliger Abzweig ist. Wir folgen dem rechten Pfad (links über kleiner Sattel führt alter Hirtenpfad, der die südlichen Hänge der unteren Bohinjski gore quert, der sich später dem Pfad von Podbrdo nach Črna prst anschließt), der noch sanft abfällt und etwas tiefer zum markierten Abzweig führt, wo von rechts der Pfad von der Planina Za Črno goro einmündet.
Am genannten Abzweig gehen wir leicht links und beginnen mäßig durch den Wald anzusteigen. Höher macht der Steg einige lange Serpentinen, dann führt er uns aus dem immer lichteren Wald bzw. Strauchgürtel zu den Schuttfeldern unter Rušni vrh. Hier flacht der Pfad vorübergehend ab, dann steigt er auf der anderen Seite der Schuttfelder steil im grasbewachsenen Graben unter dem Kamm Home an. Auf diesem Abschnitt besteht im späten Frühling erhöhtes Steinschlagrisiko. Höher endet der Graben, der Pfad quert eine kurze steile Flanke, wo bis zum frühen Sommer Schnee liegen bleiben kann. Oberhalb des steilen Teils stoßen wir zum Pfad von der Orožnova koča, nur wenige Meter höher betreten wir den Kamm am Sattel Čez Suho.
Hier gehen wir rechts weiter und mit Blick auf Baška grapa, Bohinj und die höchsten Gipfel der Julijskih Alp steigen wir in wenigen Minuten zum Dom na Črni prsti auf, der nur wenige Meter unter dem Gipfel liegt.
Den Dom Zorka Jelinčiča umgehen wir linksseitig und über kurzer steiler Flanke steigen wir in wenigen Schritten zum aussichtsreichen Gipfel auf.

Entlang der Route: Lovčev bivak Pri Koucah (1192m), Vrh Bače (1273m), Kobla (1498m), Čez Suho (1760m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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Diskussion zur Tour Petrovo Brdo - Črna prst
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| Čeladarka1. 11. 2015 |
Der Weg ist wirklich nicht anspruchsvoll. Geländemäßig ist er abwechslungsreich und sehr interessant, aber wegen seiner Länge nicht für jeden geeignet. Auf dem Weg habe ich einige erschöpfte Wanderer getroffen. Empfehle ihn Ausdauernden mit guter Kondition 
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| Lapuh20723. 09. 2020 |
Von allen Wegen zum Črna prst ist das mein Lieblingsweg. Er hat nicht solche Steigungen wie die von Süden oder Norden, doch sammelt man darauf eine beneidenswerte Höhenmetermenge. Es geht nicht nur steil hoch hoch hoch, sondern schlängelt sich erst sanft zum Vrh Bače, neckt dann den Wanderer hoch zur Kobla, runter zum Moor Na Kalu, dann wieder hoch zum Zielsummit. Und die Ausblicke! Bei gutem Wetter erlebt man schon bald ab Petrovo Brdo die Anfangsszene aus dem Film Na svoji zemlji: „Stane, schau sie an, unsere Gora!“ Auf den Graten öffnet sich dann der blaue Bohinjsee, grüne Wälder darüber und weiße Felsen der Gipfel. Diesen Sonntag war das Wetter genau richtig dafür, und es war der Tag, an dem sie die Hütte schlossen. Aber sie haben uns nicht hungrig gelassen, weder nach Ričeta und Štruklji noch nach tiefen Blicken. Bis zur nächsten Saison! 
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