Pfitscher Tal / Val di Vizze - Hochfeiler
Ausgangspunkt: Pfitscher Tal / Val di Vizze (1718 m)
| Breite/Länge: | 46,98003°N 11,65461°E |
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Gehzeit: 5 h 40 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1792 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1850 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel fahren wir nach Österreich, dann fahren wir weiter nach Spittal und weiter nach Lienz (kurz nach Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal, das uns nach Italien bringt. Die Straße führt weiter vorbei an Dobbiaco / Toblach und Bruneck. Wir fahren weiter auf der Hauptstraße und schließen uns dann der Autobahn nach Österreich an (Richtung Brenner, Innsbruck). Statt auf der Autobahn können wir auch auf der parallelen Straße weiterfahren. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Vipiteno / Sterzing. An zwei Kreisverkehren fahren wir rechts und folgen den Schildern zum Tal Pfitscher Tal / Val di Vizze. Nur wenig nach dem zweiten Kreisverkehr biegen wir links in das genannte Tal Pfitscher Tal / Val di Vizze ab. Weiter folgen wir stets den Schildern für das genannte Tal und den Pfitscher Joch / Passo di Vizze. Die Straße wird sehr eng, ist aber zunächst noch asphaltiert. Höher, wo links die Straße zu den letzten Häusern im Dorf Stein / Sasso abbiegt, fahren wir rechts auf einer engen Schotterstraße zum Pfitscher Joch / Passo di Vizze. Dieser Straße folgen wir bis zu einem der zwei Parkplätze. Der Wanderweg beginnt an einer Kurve beim zweiten etwas kleineren Parkplatz.
Beschreibung der Route:
Am Ausgangspunkt begeben wir uns auf den breiten Weg den Markierungen »Hochfeilerhütte« folgend. Bereits nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine Abzweigung, wo wir rechts abwärts auf einen etwas schmaleren Pfad zur Hütte Hochfeilerhütte gehen. Nach kurzem Abstieg queren wir eine Brücke über den Bach Oberbergbach und es folgt ein Anstieg auf einem gut angelegten Weg. Weiterhin steigen wir durch den Wald auf, dann queren wir bald den Zaun und gelangen zu einer markierten Abzweigung.
Links führt der Weg zum Biwak Hochferner, wir fahren rechts weiter den Markierungen »Hochfeilerhütte« folgend. Der Weg quert danach meist in sanftem Anstieg die Hänge bei Gebüschen und etwas zugewachsenen grasigen Hängen und bringt uns in die Nähe der Alm Bichl, wo ein weiteres Abzweigung ist.
Rechts zweigt der Weg zur Scharte Gliederscharte ab, wir fahren links weiter und folgen weiterhin den Markierungen zur Hütte Hochfeilerhütte. Weiterhin steigen wir ziemlich steil auf und vom Weg öffnen sich schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Wir steigen weiter auf einem ansonsten gut ausgetretenen Pfad auf, der jedoch bei Gebüschen und etwas zugewachsenen Wiesen verläuft. Der Weg biegt dann etwas nach rechts ab und quert dann eine geraume Weile relativ steile Hänge hoch über dem Bach Gliderbach. Später queren wir einen Weidezäune und der Weg bringt uns auf etwas breitere grasige Hänge. Hier steigen wir für kurze Zeit etwas steiler auf grasigen Hängen auf, dann biegt der Weg wieder etwas nach rechts ab und quert steile Hänge ostwärts. An einigen Stellen, wo der Weg steile Hänge quert, hilft uns auch ein Stahlseil. Bald gelangen wir wieder auf weniger steile Hänge, von denen sich erstmals der Blick zur Hütte Hochfeilerhütte öffnet. Weiter senkt sich der Weg auch leicht ab und quert über eine Brücke einige Bäche.
Der Weg beginnt wieder anzusteigen und von rechts stößt ein schlechter ausgetretener Weg von der Scharte Gliederscharte dazu. Wir steigen weiter auf dem immer aussichtsreicheren Weg auf, queren noch einen Bach und der Weg bringt uns zu einer weiteren markierten Abzweigung.
Rechts führt der Weg zur Hütte Hochfeilerhütte, wir fahren links aufwärts zum Gipfel Hochfeiler. Von der Abzweigung steigen wir eine Zeit lang quer auf und grasige Hänge gehen bald in felsige über. Von rechts stößt dann der Weg vorbei an der Hütte Hochfeilerhütte dazu. Hier fahren wir etwas links weiter und steigen am Grat auf. Wenn wir den Grat erreichen, der auf der Ostseite abfällt, öffnet sich der Blick zum Gletscher Gliderferner und zu den Gipfeln über dem Gletscher. In der Ferne sind die Hohen Tauern und Dolomiten immer schöner sichtbar. Weiterhin steigen wir am Grat auf, am Weg sind zahlreiche Steinmänner aufgestellt.
Wenn der Hang auf der Ostseite des Grats flacher wird, stößt von rechts ziemlich unauffällig noch der Weg hinzu, der über den Gletscher Gliderferner verläuft. Noch eine Weile fahren wir am Grat weiter, dann wird der Hang steiler und der Weg beginnt auf der Ostseite des Grats anzusteigen. Der Hang ist hier ziemlich steil und an einigen Stellen ist Vorsicht geboten. Wenn wir den Grat wieder erreichen, öffnet sich auch der Blick zum Gletscher Weißkarferner, der sich auf der Westseite des Grats befindet. Weiterhin steigen wir am Grat zum Gipfel auf. Im letzten Teil des Anstiegs ist der Grat auch in den Sommermonaten oft verschneit, sodass für den letzten Anstieg zum Gipfel oft Eispickel und Steigeisen nötig sind. Im Spätsommer kann der Hang auf der Ostseite des Grats auch schneefrei sein. In diesem Fall ziehen wir uns vom Grat rechts auf die Ostseite zurück und erreichen über Felsplatten ohne größere Probleme den Gipfel.

Entlang der Route: Bichl (1838m), Unterbergalm (2200m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Pfitscher Tal / Val di Vizze - Hochfeiler
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| NYG25. 08. 2018 |
Dienstag habe ich diese Tour gemacht. Noch weniger Schnee als auf den Fotos, so dass ich problemlos direkt über den Grat zum Gipfel gestiegen bin. Der Aufstieg ist technisch nicht anspruchsvoll, aber in der zweiten Hälfte ziemlich steil. Wetter super, Aussicht ausgezeichnet. Es war mein bisher höchster Gipfel und wahrscheinlich stehe ich nicht höher. Schneeadventures mit Steigeisen interessieren mich nicht.
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| mirank25. 08. 2018 |
Der Zustand wie du beschreibst ist schon seit einigen Jahren so; der westliche Grat, über den der Aufstieg zum Gipfel führt, ist im August normalerweise schneefrei.
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