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Gebirge / Julische Alpen / Škednjovec / Planina Blato - Škednjovec (über den östlichen Grat)

Planina Blato - Škednjovec (über den östlichen Grat)

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Ausgangspunkt: Planina Blato (1147 m)
Breite/Länge: 46,3112°N 13,8501°E
Wegname: über den östlichen Grat
Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1162 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1162 m
Karte: Triglav 1: 25000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Autor: alyas
Aufrufe: 7.090
 7 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 33
Anzahl der Kommentare: 6
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana–Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Lesce und fahren weiter durch Bled und Bohinjska Bistrica nach Bohinj. Am Bohinjsee biegen wir rechts über die Brücke ab, wo wir an der alten Kirche des hl. Johannes des Täufers in Stara Fužina vorbeifahren. Im Dorfzentrum, zwischen Gasthaus und Kulturhaus, wo ein Replikat des Triglavturms steht, biegen wir an der Kreuzung scharf links auf die Straße nach den Almen Vogar und Blato ab. Am Dorfrand gibt es neben der Straße einen größeren Parkplatz, im Sommer bzw. Saison wird dort für Autos eine Maut bzw. Parkgebühr erhoben. Wir fahren weiter auf der engen Asphaltstraße, die zunächst leicht ansteigt, dann über Weiden oberhalb des Dorfes etwas ebener wird. Beim Waldeingang erreichen wir eine Kreuzung, rechts ist die Abzweigung ins Voje-Tal markiert, wir fahren links weiter nach Vogar und Blato. Nach ca. 6–7 km moderat ansteigender, kurviger Straße gelangen wir zu einer Kreuzung, wo wir rechts zur Alm Blato abbiegen (geradeaus Alm Vogar) und dieser bis zum Parkplatz und zur Schranke vor der Alm Blato folgen. Ist dieser voll (oft am Wochenende und bei schönem Sommerwetter), kann man an mehreren Stellen auch am Straßenrand parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir an der Rampe vorbei weiter auf der Schotterstraße, die uns in wenigen Schritten zur Rechtskurve führt, wo wir den unteren Teil der Alm Blato vor uns sehen, rechts – direkt über der Straße bemerken wir auch den Beginn des Jagdsteigs und den Schild zur Alm Krstenica, wo zu Anfang für sicheren Schritt über der Straße auch eine kurze Stahlseil angebracht ist. Dann folgen wir dem bequemen ebenen Pfad durch den Wald, der leicht nach rechts abbiegt, bis zur Stelle, wo ihn eine breite Almstraße kreuzt. Wir queren die Almstraße und folgen dem ansteigenden Pfad, der bald wieder nach rechts dreht und durch den Wald parallel oberhalb der relativ steilen Almstraße verläuft. Nach ca. 15 Gehminuten, am Ende einer kleinen Lichtung, biegt der Pfad weiter links ab und steigt in wenigen Serpentinen über einen kurzen steilen Anstieg auf, weiter zur Alm Krstenica wechseln sich noch einige flachere und steilere Abschnitte ab. Bevor wir den Waldabschnitt verlassen, sehen wir links eine kleine Jagdhütte, bald darauf erreichen wir die untere Almweide, wo rechts die Almstraße wieder anknüpft. Es folgen noch ca. 5 Gehminuten bis zur sehr aussichtsreichen und sonnigen Alm Krstenica, wo heute etwa zehn mehr oder weniger gepflegte Hütten (Bajti/Kočas) stehen, etwa in der Mitte beim Wassertrauf unter der größten Hütte steht ein hölzerner Wegweiser. Von der Alm halten wir uns zwischen den Hütten eher links, mehrere kleine Pfade oberhalb der Hütten auf der Westseite der Alm vereinen sich zu einem gut sichtbaren Pfad, der uns unter den Hängen von Krsteniški und Jezerski Stog sanft zur kleinen verlassenen Alm Jezerce bringt. Dort hinter dem Wassertrauf gehen wir rechts steil hoch, wohin ein gut sichtbarer Pfad zum Jezerski-Pass führt, oberhalb dessen Adam und Eva aufragen. Diesen Pfad folgen wir nur wenige Dutzend Meter, dann abbiegen wir links auf einen weniger sichtbaren Steig in das obere kleine Kesselchen. Der Steig steigt zunächst leicht an, führt dann etwa mittig am rechten Hang fast waagerecht unter Schuttkuppen und steilen Wänden entlang. Am gegenüberliegenden Hang erheben sich steil die Ogradi. Wir gehen fast bis zum Talkesselende, wo der Pfad rechts abbiegt und unter den grasigen Hängen des Prevalski Stog zum Mišeljski-Pass aufsteigt. Am Pass stoßen wir auf Markierungen und den markierten Weg Lazovški-Pass – Velo Polje. Vom Pass, wo auch ein steiler Pfad vom Prevalski Stog herabführt, gehen wir auf den gegenüberliegenden Hang ins Weglose, das zwischen niedrigem Strauchwerk und Wiesen, stellenweise zwischen glatten Felsplatten, zum Škednjovec und zur Mišeljska-Dolina führt. Wo der Hang etwas abflacht, sehen wir auch Steinmännchen, die leichtere Übergänge im abwechslungsreichen Gelände kleiner Höhlen, Schrofen und Rillen weisen. Da Škednjovec und sein Ostgrat ständig vor uns liegen, bereitet die Orientierung bei gutem Wetter keine Probleme. Auf den ersten relativ kuppeligen Vorgipfel kann man auch direkt steigen, wegen der starken Neigung ist es jedoch ratsam, ihn rechts zu umgehen, bei der Suche nach den besten Passagen auf zahlreiche tiefe Höhlen und Abgründe achten. Dann erreichen wir ein bequemes grasiges Sattelchen mit Blick auf den mächtigen zweiten Vorgipfel, den wir über eine kurze und ungefährliche Felsenstufe ebenfalls rechts angehen (an den Südhängen des Grats sind die Wände absteiler und überhängend). Auf folgbarem, aber wechselhaftem Gelände bergan gelangen wir zum kritischsten Punkt dieses Anstiegs, dem Queren von ca. 10 m glatter, steiler Platte, die nass oder vereist sehr rutschgefährlich ist. Weiter erreichen wir wieder einen breiteren, sehr steilen Felshang, der links an der Wand schuttig ist, daher sicherer etwas weiter rechts in einen kleineren bzw. engeren, aber von fern sichtbaren Felsschlucht, die bis zum oberen Gratsattel über dem zweiten Vorgipfel führt. In der Schlucht steigen wir mal rechts, mal links, oben auch mittig, je nach besserem Tritt, das Klettern überschreitet jedoch nicht Grad I. Beim Ausstieg aus dieser Schlucht (ca. 60 m lang) betreten wir wieder ein schmales grasiges Sattelchen, von nun an nur noch auf dem Grat hoch, der stellenweise schmaler, anderswo breiter wird, folgt ein dritter Rastpunkt am Grat und dann über den letzten, relativ breitesten Vorgipfel – der Gipfel selbst ist überraschend bequem. Zum Abstieg empfohlen der Westgrat mit Abstieg zur Sattelle zwischen Škednjovec und Vrh Hribaric, die zwar kürzer, aber wegen Bröseligkeit und Exponiertheit ebenso anspruchsvoll ist und nicht für Schwindelfreie oder Ungeübte geeignet. Vom Übergang geht es am schnellsten zurück zu Mišeljski- oder Lazovški-Pass über Schuttfelder und das Tal unter dem Škednjovec. Ca. Gehzeiten: Planina Blato – Planina Krstenica: 1 Std., Planina Krstenica – Planina Jezerce – Mišeljski-Pass: 1,5 Std., Mišeljski-Pass – Škednjovec (Gipfel): 1,5 Std. Abstieg über Westgrat zum Übergang bzw. Sattel (zwischen Škednjovec und Vrh Hribaric): 0,5 Std.
Routenkarate - Škednjovec
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Planina Blato - Škednjovec (über den östlichen Grat)
ločanka18. 11. 2015
Mir hat der Anblick an jener genannten Scharte zwischen Škednjovec und Vrh Hribaric sehr gefallen! Schöne Aussicht hier auf die Nordwand des Škednjovec, für mich der schönste Blick darauf!
Wine9. 10. 2017
Diese Route gestern gemacht, 8.10.
Es handelt sich um eine sehr schöne Querung... empfehle von Ost nach West, so dass das unangenehme Schuttfeld unter dem Gipfel abwärts überquert wird. Lärchen goldig! nasmeh
pikica19. 10. 2017
Alles hingemalt oben nach den Bildern. Büschel links und rechts, gut dass er keinen Ampel gemalt hat.
turbo9. 10. 2017
@pikica1

... vielleicht bald auch in den Bergen etwas Ähnliches wie im Tal zmeden mit Blick auf das Tablet in der Hand zwei Schritte links, einen rechts, Tablet in die Tasche und sich über den Rand ziehen, dann wieder mit Tablet mal hier mal da zadrega Gott helfe mežikanje
kristi29. 10. 2017
vielleicht ist bei euch etwas nicht in Ordnung?
sAleska23. 06. 2019
Gibt es auf dem Weg (unter dem Gipfel) noch eine Schneefläche? Danke für Info.
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