Planina Kuhinja - Batognica
Ausgangspunkt: Planina Kuhinja (991 m)
| Breite/Länge: | 46,2413°N 13,663°E |
| |
Gehzeit: 3 h 20 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1173 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1185 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 38.176
 | 1 Person gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Wir fahren nach Kobarid, dann folgen wir den Schildern nach Drežnica. Nach Überquerung der Soča über den Napoleonov most biegen wir rechts Richtung Tolmin und Vrsno (Drežnica leicht links) ein und beginnen allmählich den Anstieg. Wir fahren weiter an den Siedlungen Ladra, Smast und Libušnje vorbei bis zur Siedlung Vrsno, wo das Geburtshaus von Simon Gregorčič liegt. Hier stößt von rechts die Straße aus dem Ort Kamno hinzu, wir folgen jedoch den Schildern Richtung Dorf Krn und Planina Kuhinja. Es folgt noch eine längere Fahrt auf einer relativ engen Straße; an Kreuzungen immer Richtung Planina Kuhinja. Kurz vor der Alm links abbiegen, wo die Schranke zur Parkgebühr ist. Dahinter sind einige Parkplätze entlang der Straße, noch mehr auf einer kleinen Ebene. Parken ist auch etwas weiter vor der Koča na planini Kuhinja möglich.
b) Wir fahren nach Tolmin, dann folgen wir den Schildern nach Kobarid. Auf dem flachen Straßenabschnitt biegen wir rechts Richtung Siedlung Kamno ab, die wir über eine schmale Brücke über die Soča erreichen, dann folgen wir den Schildern zum Dorf Vrsno. In Vrsno treffen wir auf die Straße aus Kobarid und folgen weiter den Schildern Richtung Dorf Krn und Planina Kuhinja. Es folgt noch eine längere Fahrt auf einer relativ engen Straße; an Kreuzungen immer Richtung Planina Kuhinja. Kurz vor der Alm links abbiegen, wo die Schranke zur Parkgebühr ist. Dahinter sind einige Parkplätze entlang der Straße, noch mehr auf einer kleinen Ebene. Parken ist auch etwas weiter vor der Koča na planini Kuhinja möglich.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz vor der Planina Kuhinja biegen wir auf die untere linke Straße ein, die zur Koča na planini Kuhinja führt (leicht rechts Planina Leskovica, Jezero v Lužnici...) und entlang derer Schilder zum Gomiščkovo zavetišče und Krn stehen. Kurz vor der Koča na planini Kuhinja teilt sich der Weg; wir können den rechten Zweig wählen, der etwas kürzer ist als der, der an der Hütte vorbeiführt, oder geradeaus den etwas längeren Varianten, der an der Hütte vorbeigeht.
Beim Denkmal für die gefallenen Bergsteiger im Krn-Gebirge treffen beide Wege wieder zusammen, und wir folgen dem markierten Weg zum Krn. Es folgen einige Minuten moderater Steigung, während derer wir mehrere Weidezäune überqueren; wenn wir die Zufahrtsstraße zu den nahen Almen erreichen, kreuzen wir sie nur (links italienische Kapelle auf Planica und nahe Almen) und beginnen dann steil anzusteigen. Der Anstieg führt über immer panorama-reichere grasbewachsene Hänge; höher erreichen wir die Planina Slapnik, wo mehrere einander gleiche Gebäude stehen.
Wir umgehen die Gebäude rechts, dann kreuzen wir zweimal die Straße zur Planina Zaslap, wo in der Weidesaison Milchprodukte gekauft werden können. Auch oberhalb der Straße zweigen noch zwei Abzweige zur genannten Alm ab, wir aber setzen unseren Weg fort, der allmählich auf steilere Hänge übergeht, wo wir in mehreren längeren Serpentinen aufsteigen. Höher steigen wir quer zur Linken und in etwas über 1600 m Seehöhe erreichen wir eine unmarkierte Wegkreuzung, wo der markierte Weg geradeaus weiterführt, rechts aber eine gut ausgetretene Abkürzung abzweigt.
Wir gehen geradeaus auf einem welligen Weg, der die Hänge quert, stellenweise auch leicht abwärts, dann erreichen wir den Beginn des Grats des nahen Gipfels Kožljak, wo der markierte Weg rechts abbiegt und auf die steilen Westabhänge des Krn übergeht, wo wir etwas weiter den üblichen Weg von Drežnica erreichen.
Wir setzen den Weg in Richtung Krn fort und steigen wieder an; der weitere Weg führt auf einer alten Militärmulatierre, die zunächst noch an den steilen Westabhängen entlangläuft, dann allmählich auf das Krn-Plateau aufsteigt, wo der Hang weniger steil wird.
Auf diesem Abschnitt verlassen wir den normalen Weg zum Krn und nehmen den Weg zur Krnska škrbina.
Weiterhin steigen wir in wenigen Serpentinen meist quer zur Rechten auf, wobei uns der Weg über die Krnska plošča führt; beim Nähern an die Krnska škrbina wird der Hang ziemlich steil, der Weg aber bleibt breit genug. Weiter wird der Hang etwas weniger steil, der Weg selbst steiler, und er führt zu einer Wegkreuzung auf der Krnska škrbina, von wo ein schöner Blick nach Norden aufgeht.
Hier gehen wir rechts weiter Richtung Batognica (links Krn, geradeaus abwärts Krnsko jezero), der technisch anspruchsvoller wird. Der Weg führt auf exponiertem Gelände mit Hilfe von Stufen über die senkrechten Südhänge der Batognica. Bei Nässe oder Schnee hohes Rutschrisiko. Einige Meter unter dem Gipfel wird der Weg flacher und bringt uns ohne größere Probleme auf den Gipfel.
Start - Koča na planini Kuhinja 0:05, Koča na planini Kuhinja - Planina Slapnik 0:40, Planina Slapnik - Krnska škrbina 2:15, Krnska škrbina - Batognica 0:20.

Entlang der Route: Koča na planini Kuhinja (1002m), Planina Slapnik (1250m), Krnska škrbina (2058m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: (1 h 25 min)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
Diskussion zur Tour Planina Kuhinja - Batognica
|
| Gost27. 08. 2007 |
Ich schlage vor, zuerst auf den Krn zu steigen und dann nach Batognica abzusteigen, dort Zeit zum Besuch der Kavernen aus dem 1. Weltkrieg zu nehmen. Weiter entlang des Batognica-Grats auf markiertem Weg, oben rechts absteigen (Richtung Lužnica). Vorbei am Lužnica-See und dann nach dem Sattel rechts zur Planina Leskovca, von dort noch 5 Min. zum Parkplatz. Rundweg dauert 6-7 Stunden.
|
|
|
|
| slavkola11. 07. 2011 |
Der serpentinierte Weg zum Gipfel des Krn ist ziemlich monoton. Paradies für Alpenblumenliebhaber. Die Absturz Wand des Krn weckt mich. Noch ein Stück bis zum Unterschlupf. Eine Gruppe Italiener hat alles mitgebracht. Das Pony, ganz erschöpft, ruht im Schatten. Die Höhle über dem Unterschlupf voller Müll. Diamant im Dreck! Schande! Dafür nimmt der Blick auf der anderen Seite am Fenster den Atem. Kanin, Mangart, Jalovec, Škrlatica, Triglav. Alles glüht! In der Ferne leuchten die Dolomiten weiß. Oben eine Gruppe Italiener. Abstieg zur Scharte. Batognica. Auf den Stufen kommt mir eine Herde Schafe entgegen. Mit Angst sehe ich zu, ob eine hinunterfällt. Unglaublich! Ich durchquere alle Kavernen. Schrapnell als Andenken. Mondlandschaft bis zum See in Ložnica. Stille. Ich bin ganz allein. Nur das Skelett eines verlorenen Schafs grüßt mich am Weg. Zwei Stunden höre ich nur meine Schritte und Schneehühner. Der Steinmann hoch links beobachtet mich besorgt. Azurblauer See... Paradies! Engel in der Luft? Nein, nur ein Schwarm Gleitschirmflieger. Ruhe und langsamer Abstieg auf dem steilen Weg. Ein Tag im Himmel, den man nicht vergisst!
|
|
|
|
| ales5018. 07. 2011 |
Die Italiener haben ihre Leben und einen ganzen Haufen Eisen neben den Österreichern während der Soča-Front zurückgelassen und noch heute findet man vieles davon, das nicht in Museen gebracht wurde, ja einige Bergsteiger respektieren die Berge wirklich nicht und werfen Müll überall hin, denn das ist nur ein Berg, Respekt vor dem Berg selbst und zur Erinnerung an die Gefallenen, wo so viel Blut vergossen wurde und leider realisieren die Menschen das nicht, Egoismus kennt keine Grenzen.
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.