Planina Zajzera - Montasch (Via Amalia)
Ausgangspunkt: Planina Zajzera (1004 m)
| Breite/Länge: | 46,4565°N 13,46924°E |
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Wegname: Via Amalia
Gehzeit: 6 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1749 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1900 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 64.786
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Anzahl der Kommentare: 58
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio. Weiter fahren wir auf der alten Straße Richtung Videm / Udine. Schon nach wenigen Kilometern von Trbiž / Tarvisio zweigt links die Straße nach Ovčja vas / Valbruna ab. Hier biegen wir links ab und folgen der Straße bis zur Planina Zajzera, wo wir auf einem großen Parkplatz parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz begeben wir uns auf die für den Verkehr gesperrte Straße den Markierungen Bivacco Mazzeni, Bivacco Stuparich folgend. Die Straße senkt sich zunächst leicht und führt dann durch den Wald. Bald kommen wir aus dem Wald an das breite Bachbett, wo riesige Mengen Sand abgelagert sind. Hier ist der Weg etwas schlecht sichtbar, das sandige Gelände queren wir leicht nach rechts. Der Weg führt uns dann zu einer Wegkreuzung, wo wir rechts den Markierungen Bivacco Stuparich folgen. Mit Hilfe einiger Steinmandl queren wir erneut den Wildbach rechts und dann führt uns der Weg in den Wald. Der Weg durch den Wald beginnt bald ziemlich steil anzusteigen, biegt dann links ab und bald öffnen sich schöne Ausblicke auf die Wände des Montaž. Der Weg führt weiter am Bachbett vorbei an einigen Büschen und Krüppeln und bringt uns zu einer Wegkreuzung. Wir fahren links den Markierungen Stuparich folgend fort, rechts führt der Weg zur Hütte Grego.
Der Weg biegt hier links ab und beginnt in Kehren durch einen dünnen Wald auf der linken Seite des Tales anzusteigen. Solch ein Weg bringt uns erneut zu einer Kreuzung. Wir gehen links zum Bivacco Stuparich, rechts führt der Weg zur Dunjska dolina. Weiter beginnt der Weg das Hanggebiet nach Osten zu queren und bringt uns bald zum Bivacco Stuparich.
Vom Bivacco gehen wir einige Meter zurück, wo eine Aufschrift auf einem großen Felsen uns rechts bergauf (Südwest) weist. Der Weg links bergab (Südost) führt zum Bivacco Mazzeni.
Für kurze Zeit steigen wir dann auf einem etwas zugewachsenen Weg durch Gebüsch auf, dann bringt uns der Weg zum Bett eines Wildbachs. Hier biegen wir links ab und steigen auf der rechten Seite des Wildbachbetts bergauf. Markierungen sind hier rar, uns helfen zahlreiche Steinmandl. Der Weg biegt dann rechts ab und quert die Hänge unter dem Montaž nach Westen bis zum Einstieg in den Kletterteil des Weges.
Der Kletterweg biegt zu Beginn links in die Wand und beginnt in steilen Kehren entlang des Stahlseils aufzusteigen, unterstützt durch einige Haken. An einigen Stellen steigt der Weg fast senkrecht. Der Weg biegt dann rechts ab und steigt sehr steil entlang des Stahlseils aufwärts. Es folgt ein senkrechter Aufstieg mit Hilfe zahlreicher Stifte, der uns zu einer schmalen Scharte bringt. Durch die Scharte steigen wir leicht ab und dann folgt ein anspruchsvoller senkrechter Aufstieg links aufwärts. Neben dem Stahlseil helfen uns auch einige Haken.
Der Weg wird weiter etwas weniger anspruchsvoll und beginnt entlang des Stahlseils in einem ziemlich breiten Graben aufzusteigen. Der Weg biegt dann links ab und bringt uns für kurze Zeit auf eine ebene grasbewachsene Flanke, dann steigt er erneut auf einem felsigen Hang aufwärts. Weiter steigt der Weg noch mehrmals ziemlich steil entlang des Stahlseils auf, unterstützt durch einige Stifte. Der Weg bringt uns dann unter den Severni stolp (Torre Nord), wo er rechts abbiegt. Hier queren wir steile Flanken nach Westen, im frühen Sommer sind hier oft Schneefelder. Es folgt Aufstieg auf steilen grasbewachsenen Flanken und dann Aufstieg entlang des Stahlseils auf einer leicht bröckeligen Flanke. Solch ein Weg bringt uns dann zu einem schmalen Grat, von dem sich auch schöne Ausblicke nach Westen öffnen. Es folgt ein kurzer Aufstieg auf dem Grat, dann biegt der Weg auf die Westseite ab und beginnt auf einer steilen grasbewachsenen Flanke absteigen. Weiter quert der Weg eine Zeitlang Flanken nach Süden, dann biegt er links ab und steigt etwas steiler auf einer felsigen Flanke aufwärts. Zum Bivacco Suringar folgt nur noch eine kurze Querung auf einer Police rechts.
Vom Bivacco setzen wir den Weg nach Süden fort und queren noch kurze Zeit die westlichen Flanken, dann kommen wir zu einer Kreuzung, wo die Markierungen uns links bergauf weisen. Der Weg, markiert mit roten Punkten, beginnt ziemlich steil anzusteigen und bringt uns in den Findenegg-Kamin. Der Aufstieg durch den Kamin ist relativ steil und auch exponiert für fallende Steine. Der Weg ist auf diesem Abschnitt nicht gesichert und der Großteil des Weges ist Kletterei I. Grades, ein kurzer Abschnitt auch II. Grades.
Beim Ausstieg aus dem Kamin wird der Weg etwas bröckelig, daher müssen wir vorsichtig sein, um keine Steine auszulösen. Weiter bringt uns der Weg zu einem exponierten Grat, auf dem wir bald den aussichtsreichen Gipfel erreichen.
Abstieg möglich auf dem Aufstiegsweg. Da es sich um einen langen und extrem anspruchsvollen Weg handelt, ist es empfehlenswert, einen Transport von der Alm Pecol zu organisieren und dann auf dem normalen Südhangweg über die Pipan-Leiter abzusteigen.

Entlang der Route: Bivak Stuparich (1587m), Bivak Suringar (2430m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Planina Zajzera - Montasch (Via Amalia)
Ältere Nachrichten anzeigen
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| BT8813. 08. 2009 |
Ist kürzlich jemand diesen Weg gegangen? Denn 6:45h ist wirklich viel für Montaž.
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| ania13. 08. 2009 |
mich interessiert's auch.....    LP A.
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| Rok13. 08. 2009 |
Ich bin letzte Woche diesen Weg gegangen und brauchte ca. 5 Stunden. Wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Wanderer ca. 1 Stunde für 300 Höhenmeter braucht, ist nach meiner Meinung 6h 45min recht realistisch. Dazu kommen leichte Abstiege an einigen Stellen, und mehr Zeit für die Selbstsicherung. Am Ausgangspunkt geben die Tafeln nur die Zeit bis Bivacco Stuparich (1587m) an, nämlich 2h.
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
Kurz gesagt, man muss zwingend Eispickel und Steigeisen mitnehmen, wenn man die Via Amalia geht, denn kurz vor dem Einstieg in den Kletterteil des Weges gibt es ein großes Schneefeld und es ist auch sehr steil, ich selbst bin samstags umgedreht, weil ich der Geschichte auf diesem Forum vertraut habe, die kein Schneefeld erwähnte .... also ist Winterausrüstung definitiv angebracht (verifiziert).... was die Zeiten angeht, wenn ihr zufällig die Markierung am Felsen beim Bivak Stuparich seht, die fast hinter dem Felsen ist und sehr schlecht sichtbar (zuletzt 82 gestrichen) würde ich sagen, sie stimmen bis zum Kletterteil ganz gut.... typisch italienische Markierungen (Schlamperei)
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
P.S. Admins: Schreibt hier unter empfohlene Sommerausrüstung Eispickel und Steigeisen :    
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| Rok28. 09. 2009 |
Ist dieses Schneefeld "vor dem Einstieg in den Kletterteil des Weges" in der Nähe des Bivaks Suringar?
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| triglavski28. 09. 2009 |
Zenfinio hat offensichtlich den Einstieg in die Via Amalia etwas verfehlt, dieses Schneefeld liegt nämlich auf dem Weg Direta Kugy, der nichts mit Amalia zu tun hat. Ich sage immer, man muss sich richtig auf die Tour vorbereiten und die Markierungen sind gar nicht so schlecht, man kommt schön vom Bivak Stuparič zum Einstieg in Amalia.
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| ben28. 09. 2009 |
Ich stimme Triglavski vollkommen zu, vom Bivak Stuparič bis zum Einstieg in Amalia gibt es keinerlei Spur von einem Schneefeld, es sei denn, man verfehlt den Einstieg GROß. Es ist wahr, dass vom Bivak bis zum Einstieg in Amalia nicht genau alle fünf Meter Markierungen gemalt sind, aber es gibt genug Steinmännchen, sodass .... Grüße B
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
hmmm Triglavski lasse die Möglichkeit meines Fehlers zu also überprüfe ich am Samstag nochmal wenn ich hoffe mehr Sonne als letztes Samstag.... aber die Markierungen sind immer noch schlecht aber wir warten nicht hier weil es nicht nötig ist danke für die Info Triglavski.... Lp
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
hmm triglavski noch etwas interessiert mich da ich sehe du kennst diesen Weg gut.... wo bin ich dann falsch abgebogen also ich bin den Gully hochgegangen und dann zur Wand links abgebogen hinter den Markierungen den einzigen die ich wirklich gefunden habe aber es war sehr neblig und Sicht ca. 20m ????? please help damit ich nicht nochmal umsonst hingehe.... Lp
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| ben28. 09. 2009 |
Wenn du erlaubst versuche ich zu helfen. Irgendwo in der Mitte der Rinne biegt der Weg zur Amalia entschieden nach RECHTS ab und dann querst du ziemlich lange bis zum Einstieg. Es ist wahr dass im Nebel dort verwirrend sein kann wenn man den Weg nicht kennt. Kurz vor dem Schnee den du gesehen hast entschieden rechts. Dann suche die Drahtseile und keine Probleme  lp B
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
uu super danke für die Info ich überprüfe..... Ben hast du schon Amalia gemacht???? wie hat sie dir gefallen?????
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| ben28. 09. 2009 |
Ich war vor etwa einem Monat dort. Gefallen? na ja was weiß ich, unterer Teil fantastisch gesichert, höher oben etwas zerrissene Seile, aber keine besondere Panik. Etwas steiles Gras, insgesamt gut. Aber ziemlich lang. lp B
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
und bist du denselben Weg zurück abgestiegen (wie viel Zeit hat es dich gekostet) aber weil ich geplant hatte denselben abzusteigen so dass ich um 6h schon Richtung Amalia losgegangen bin.... leider Stillstand aber kluge Entscheidung angesichts der Situation....
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| ben28. 09. 2009 |
Nein, Abstieg über Pipanova auf via normale nach Pecol, wegen Logistik, wir waren zu zweit und hatten zwei Autos. Die ganze Tour hat unter 10 Stunden gedauert (Aufstieg und Abstieg) lp B
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| Zenfinio28. 09. 2009 |
no no das hat mich interessiert weil wir zu zweit waren aber mit einem Auto gefahren so dass wir ziemlich schnell sein müssten um Amalia an einem Tag zu schaffen.... also mache ich Ähnliches... cool danke nochmal für die Info... melde mich wie es läuft...... Lp Z
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| triglavski28. 09. 2009 |
Für einen so schönen Weg empfehle ich wirklich auch gutes Wetter weil erst dann die ganze Majestät des Montasio zur Geltung kommt. Den Rest hat Ben beantwortet also unter der Gletschermoräne rechts auf manchen Felsen steht sogar Via Amalia ich war immer in der Sonne also keine Probleme natürlich könnten die Markierungen erneuert werden aber überall fehlen solche Arbeiter also... empfehle trocken denn unter der Schulter kann es ziemlich rutschig sein unbedingt ein Auto bei Pecol und wenn noch genug Zeit ist muss man nicht gleich absteigen sondern kann unter dem Firnfeld links zur A.E Leva bis unter Špik Hude police abbiegen. Zufriedenheit wäre vollkommen.
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| domoljub29. 09. 2009 |
Hallo! Kann mir jemand die Technik zum Fotografieren auf solchen sehr anspruchsvollen Wegen verraten. Mit dem Kletterset bist du schon gesichert aber es ist etwas gruselig wenn du die Kamera bedienst und nur zwei Seile den Sturz verhindern. Geht es hier nur um Improvisation oder gibt es Aufsätze für den Helm oder Ähnliches. Manchmal siehst du so ein tolles Motiv zum Knipsen aber kannst nicht weil du gerade im "Eisen" bist. Spaß beiseite. Herzlichen Dank für etwaige Vorschläge. Grüße.
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| bridnk29. 09. 2009 |
Na, wo sollst du denn hinfallen, wenn du zwei Prusiks hast  Am besten besorgst du dir eine Kamera und filmst den ganzen Weg . Wenn du dich nicht stabil genug fühlst oder die Windböen zu stark sind, lass die Kamera in Ruhe .
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| peterr29. 09. 2009 |
Ich benutze einen Kletter-Set (zwei Karabiner und eine kurze Schlinge), hänge mich am ersten festen Haken ein und habe so beide Hände frei zum Fotografieren. Vor Kurzem habe ich in einer Via Ferrata D-E (Falsbach Klettersteig) mit zwei Kameras hunderte Fotos gemacht ohne Probleme. Bei anspruchsvolleren Klettersteigen ist dieser Set auch zum Ausruhen gut. Der Selbstsicherungs-Set ist für den Schutz gedacht, fürs Fotografieren ist es ratsam, kürzer fixiert zu sein. Peter
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| peterr29. 09. 2009 |
Um Missverständnisse zu vermeiden, (der Set ist nur zum Fixieren, eingehängt im Klettergurt und am Stahlseil) die Selbstsicherung muss auch dann an ihrem Platz am Stahlseil sein. Die Bilder kannst du dir ansehen unter: http://sl.netlog.com/5r54/photo/setid=217948
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| bridnk30. 09. 2009 |
schöne Bilder, mich interessiert die Zeit für diese Ferrata, da sie ziemlich kurz aussieht?
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| peterr30. 09. 2009 |
Im Führer über österreichische Kletterwege steht Höhe 240m und Zeit 2 Stunden, mit Anstieg und Abstieg 3 Stunden, und das stimmt für unsere Gruppe.
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| tilenko26. 10. 2009 |
Gestern bin ich über diesen Weg auf den Gipfel und muss warnen, dass ab dem Klettersteig stark verschneit und vereist ist, stellenweise sinkt der Schnee bis zur Hüfte, daher empfehle ich Eispickel und Steigeisen.
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| bostjann9. 07. 2010 |
Interessant, hat jemand Infos zum Zustand der Via Amalia: Schneefelder, Sicherungen...?
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| IgorZlodej9. 07. 2010 |
Dort könnte noch reichlich Schnee liegen, im zentralen Graben und auch höher, wo der Weg unter dem natürlichen Biwak auf der Wiese unter der Ramo vorbeiführt, natürlich auch auf der anderen Seite der Ramo nach dem Biwak Surnigar, und auf der Velika polica wahrscheinlich noch ein Schneefeld, aber das sind nur Vermutungen, die mit der passenden Ausrüstung schnell zu bewältigen sind.
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| bostjann9. 07. 2010 |
Igor, danke für die Antwort, werde sie wahrscheinlich in den nächsten Tagen angehen. lp!
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| skrajnik19. 07. 2010 |
Wie sind die Bedingungen? Kann man Amalia solo mit 2 Eispickel, ohne Steigeisen erreichen?
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| skrajnik21. 07. 2010 |
Gibt es ZUFÄLLIG eine Möglichkeit zum Abstieg zum Ausgangspunkt (außer auf demselben Weg)?
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| BT8821. 07. 2010 |
Ich glaube nicht oder nichts Leichtes ins Tal. Mihelič hat geschrieben, dass er allein über Via Amalia ins Tal zurückgekehrt ist, dass es eher wie eine Fahrt mit der Seilbahn auf Prusik ist!
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| skrajnik21. 07. 2010 |
danke.. aber mit 2 Autos.. wir fahren jetzt los    
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| BT8822. 07. 2010 |
Super, ihr werdet erzählen, wie es war. VIEL ERFOLG
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| stuchlyan24. 08. 2010 |
Am Samstag haben wir die Tour Via Amalia-Findeneggov ozebnik-Montaž-Pipanova lestev-Pecol gemacht. Die Einstiegs Wand der Amalia ist sehr steil, aber gut gesichert (Selbstsicherung essenziell) sodass kein besonderes Problem, außer für Schwindelfreie. Höher, wo sich die Wand abflacht, sind die Stahlseile spärlicher und an einer Stelle mit nun ziemlich zerrissener Seil ergänzt. Diese Stufe ist sehr anspruchsvoll, aber lässt sich gut und ohne größere Schwierigkeiten links umgehen (Spuren der originalen Haken). Wir haben keine Eispickel benutzt, da die Schneeflecken keine Behinderung mehr waren. Auf der Velika polica ist ein irreführender Pfad gut ausgetreten und schon von weitem sichtbar, daher aufpassen, dass er uns nicht täuscht. Wenn wir am großen schwarzen Abgrund vorbeikommen (links) auf die Markierungen achten, die uns hochführen und mit etwas leichtem Klettern zur schmalen Bank entlang des Randes zum Bivak Surnigar. Findeneggov ozebnik ist schön (steil), mit gutem Fels aber im oberen Teil ziemlich beladen also vorsichtig... Wir sind nach Pecol abgestiegen, wo uns der Transport nach Hause erwartete. Die Tour war super, aber schien mir nicht viel schwerer als z.B. Hanzova mit Jubilejna im Prisank. Herzlich empfohlen allen, die sie packen. Noch ein paar Bilder: http://picasaweb.google.com/stuchlyan/Montaz_Amalia# LP Andrej
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| fonzi29. 08. 2010 |
Hat jemand schon die Route Zajzera - Montaz - Spik nad Cjanarco - Spik Hude police - Spik nad Spranjo - vorbei an Prednja Spranja zum Bivacco Mazzeni und zurück zum Parkplatz Zajzeri gemacht? Wie viel Zeit bräuchte das und wo dazwischen übernachten? LP, Fronc
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| Bojan_A30. 08. 2010 |
Wow, das ist eine gute Tour. Und keine Probleme mit dem Transport.
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| fonzi30. 08. 2010 |
Danke, Gorazd, ich melde die Bedingungen auf dem Rückweg. Fonza
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| BT8831. 08. 2010 |
Könntet ihr mir diesen Weg ein bisschen erklären, weil ich nicht ganz verstehe, wie das Ding geht. Danke
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| Rok31. 08. 2010 |
Hier ist der Weg mit einer verdickten roten Linie markiert.
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| BT8831. 08. 2010 |
Super, danke Rok, das geht in einem Tag wenn du richtig schnell bist, aber dann sieht man weniger hm
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| igorf31. 08. 2010 |
Tatsächlich ist das eine "Kombination" von drei Routen: Via Amalia, dann Route Leva und dann Route Ceria-Merlone. Alle drei Routen sind gut im Führer Westliche Julische Alpen beschrieben. Die gesamte Route ist wirklich sehr schön (und natürlich anspruchsvoll). In einem Tag wäre es vielleicht zu viel (außer du bist ein Läufer). Ich würde dir empfehlen, am Ende der Ceria-Merlone (ich habe den Namen der Scharte vergessen..., dort wo der Aufstieg der Route Anita Goitan beginnt) zum Rifugio Corsi abzusteigen und am nächsten Morgen zurück über die Scharte zum Ausgangspunkt.
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| tilenko26. 06. 2011 |
Gestern haben mein Freund und ich diesen Weg bzw. den Aufstieg gemacht. An- und Abstieg von Zajzera über Amalia und dann durch den Findenegg-Gletscher. Auf dem Weg gibt es noch etliche sehr steile Schneefelder, also ohne Steigeisen und Eispickel nicht hoch!
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| wasabi27. 07. 2011 |
Wie anspruchsvoll ist der Pfad vom Gipfel des Montasio zur Planina Zajzera, den Rok mit roter Linie markiert hat? Gibt es dort auch viele steile Schneeflächen und gefährliche Stellen?
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| tinotej17. 08. 2012 |
hallo... mich interessiert, ob jemand auf Montaž Via Amalia war... Bedingungen und ob die Sicherungen ok waren.. interessiert mich auch, wie es mit dem Schneefeld ist... schöne Grüße und danke für Antworten..
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| moro7. 08. 2012 |
Am 3.8. zum Montaž / Jôf di Montasio via Via Amalia. Der Weg war gut begehbar ohne Schneefelder, daher keine Steigeisen und Eispickel nötig. Sicherungen sind in Ordnung. Das Stahlseil ist neu, sieht aus als wäre es kürzlich ersetzt worden. Ganz anspruchsvoll, aber wirklich super Tour..empfehle. LP
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| NEIC00820. 08. 2012 |
..Und warum ist dieser Weg ''extrem anspruchsvoll''?? Wegen der Länge??
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| velkavrh20. 08. 2012 |
Warum extrem anspruchsvoll? Schon wegen der Länge, die in eine Richtung etwa sieben Stunden beträgt und zwischendurch keine Hütte gibt. Wenn du keinen Transport von Planina Pekol hast, denn von Montaž kannst du nach Planina Pekol absteigen, musst aber dann denselben Weg zurück. Du kannst ausrechnen, dass es eine Ganztagestour ist. Soweit ich weiß, gibt es schon bis zum Bivak Suringar mehrere anspruchsvolle gesicherte Abschnitte. Die Drahtseile gehen ziemlich steil bergauf, und auf diesem Weg musst du auch wieder runter, wenn es keinen anderen Weg gibt. Ich kenne nur den Weg über den Gletscher nach Montaž und hinunter über Pipanova lestev. Schon der Aufstieg über den Gletscher ist ein ordentlicher Brocken, den ich Unerfahrenen im freien Klettern UIAA I und II nicht empfehle. Über einige Sprünge ist es ziemlich fordernd durchzukommen. Richtig, der Weg über den Gletscher dauert nur eine Stunde. Der Abstieg über Pipanova lestev ist ein weiteres Problem. Ich empfehle einen Klettergurt, wenn schon nichts anderes wegen der ständig fallenden Steine. Aus meiner Erfahrung - letztes Jahr einmal dort, dieses Jahr zweimal - lösen mehr Wanderer sie aus als Steinböcke, von denen es dort massenhaft gibt. Nur wenn du sie erschreckst und sie wegrennen, würden auch sie Steine lostreten. Wandern dort erfordert zwingend einen Helm. Dieses Ende um die Špiki zieht mich extrem an und ich werde diesen hier beschriebenen Weg machen, nur ohne Aufstieg auf Montaž, denn davon habe ich dieses Jahr genug. Ich wünsche viel Spaß auf der Tour und viel Flüssigkeit dabei!
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| NEIC00820. 08. 2012 |
Danke für die Info. Ich habe gefragt, weil gesicherte Wege für mich kein Problem sind, nach der Beschreibung scheint der Weg ziemlich gut gesichert außer am Gletscher. Den Weg über Pipanova lestev habe ich schon gemacht. Natürlich ist Transport von Planina Pekol notwendig. LP
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| dprapr20. 08. 2012 |
Meiner Meinung nach ist sie anspruchsvoll hauptsächlich wegen der Länge und des Höhenaufgangs, technisch am Anfang und Ende am Gletscher. Es gibt kein UIAA II am Gletscher!
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| velkavrh20. 08. 2012 |
Ich bin kein Alpinist, um Schwierigkeitseinschätzungen über den Gletscher zu geben, aber auch bei der Beschreibung des Weges über den Gletscher wird erwähnt, dass es auch UIAA II beinhaltet. Es gab ein paar wirklich anspruchsvolle Sprünge. Für mich waren sie nicht zu schwer, für viele aber wahrscheinlich schon.
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| poloneza113. 09. 2020 |
Heute haben wir drei trainierte die Amalia gemacht. Bis zum Gipfel Montaž hat es uns 6 Stunden gekostet. Amalia ist sehr musterhaft ausgestattet, aber aktuell Problem an den steilen westlichen Grashängen, wo 2 Haken herausgerissen sind (aus dem Boden) und dort kein Drahtseil ist. Aktuell ist die Sache ziemlich ernst, da ein Ausrutscher dort einen Flug in die Dunja bedeutet. Seil und Grigri sind sehr willkommen....
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| NecroRedbull22. 07. 2021 14:37:25 |
Hat in den letzten Tagen jemand diese Route gemacht? Wie ist der Schneestand?
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| mikkeni27. 10. 2022 08:00:26 |
Hat jemand diese Route diese Woche gemacht vielleicht? Schnee und so?
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| malimiha27. 10. 2022 09:38:25 |
Offiziell ist der Weg gesperrt lp
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| natasacraine30. 06. 2023 16:03:02 |
Und weiß jemand, ist der Weg schon geöffnet?
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| Zala120819. 08. 2023 15:53:06 |
Via Amalia ist begehbar, doch die mittleren schwierigen Abschnitte sind nicht gesichert außer einem Fixseil, an dem der Wanderer sich für zusätzliche Stabilität festhalten kann. Nicht für unerfahrene Kletterer und Höhenängstliche.
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