Planina Zajzera - Visoki Pipar
Ausgangspunkt: Planina Zajzera (1004 m)
| Breite/Länge: | 46,4565°N 13,46924°E |
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Gehzeit: 3 h 40 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: B
Höhenunterschied: 1065 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1065 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Tarvisio. Weiter auf der alten Straße Richtung Udine. Bereits nach wenigen Kilometern von Tarvisio zweigt links die Straße nach Valbruna ab. Hier links abbiegen und der Straße bis zur Zaisarzalm folgen, wo wir auf einem großen Parkplatz parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz, von dem aus ein sehr schöner Blick auf die Nordwand des Montaž besteht, begeben wir uns auf den Weg 611 rechts neben der Kapelle. Wir folgen den Markierungen zur Hütte Rifugio Grego und schon zu Beginn steigen wir relativ steil durch den Wald auf, später kreuzen wir mehrmals die Schotterstraße, die ebenfalls zur Hütte Rifugio Grego führt. Der Weg biegt dann leicht nach rechts ab und bringt uns auf einen bewaldeten Grat, von dem sich einige Ausblicke nach Norden öffnen. Für einen besseren Blick muss man auf einen der Panoramapunkte am Gratrand treten, wobei Vorsicht geboten ist, da der Grat nach Norden abfällt.
Weiterhin steigen wir durch den Wald auf und gelegentlich eröffnen sich schöne Ausblicke auf Montaž und Viš. Solchem Weg folgen wir bis zur Hütte Rifugio Grego, von wo aus ein wunderbarer Blick vor allem auf Montaž besteht.
Von der Hütte steigen wir etwas auf der Schotterstraße zum Sattel Rudni vrh (Sella di Somdogna) ab, auf den auch eine Asphaltstraße aus dem Dunjska-Tal führt. Hier gehen wir rechts auf die Schotterstraße, die uns in kurzem Anstieg zur Hütte Somdogna bringt.
Bei der Hütte weisen die Markierungen uns über eine Wiese in den Wald, durch den wir dann aufsteigen. Der Weg biegt bald etwas nach rechts ab und beginnt in Serpentinen ziemlich steil anzusteigen. Die Steilheit lässt nicht nach, bis wir aus dem Wald auf die Alm kommen, von der aus man den Gipfel der Poldašnja špica sieht.
Bald erreichen wir eine Wegkreuzung in der Nähe des Bivacco Gemona, wo wir links in Richtung Visoki Pipar (Monte Pipar) gehen. Rechts sind es nur noch wenige Dutzend Meter Anstieg zum Bivacco Gemona, geradeaus führt der Weg zum Gipfel der Poldašnja špica.
Wir fahren also links auf Weg 648 weiter und queren weiterhin meist im leichten Anstieg die Hänge nach Westen. Hier sind die Hänge meist mit Krummholz bedeckt, vom Weg haben wir einen schönen Blick vor allem nach Süden, wo Montaž gut sichtbar ist. Solcher Weg bringt uns zum Beginn des gesicherten Weges. Am Beginn des gesicherten Weges steht auch ein Schild, das auf die Notwendigkeit der Selbstsicherung hinweist.
Der Anfangsteil des gesicherten Weges ist kurz und es folgt wieder ein leichteres Queren am Krummholz. Später sinkt der Weg mit Hilfe von Drahtseilen ab und bringt uns zu steilerem Schutt. Es folgt das Queren eines relativ steilen Hanges, bei dem erhebliche Vorsicht geboten ist, da der Weg hier nicht gesichert ist und es auch viel rutschigen Sand gibt, der gefährlich für Ausrutscher ist. Es folgt ein querender Abstieg über Schutt und der Weg bringt uns unter die Wand des Visoki Pipar, wo der gesicherte Weg weitergeht. Hier beginnen wir mit Hilfe von Drahtseilen den Aufstieg auf dem steilen Hang. Der Weg bringt uns bald zu einer Police, wo eine Wegkreuzung ist. Wir gehen links weiter, rechts zweigt ein Abzweig ab, der zum nahen Graben führt, durch den der alte Weg verlief.
Weiterhin steigen wir auf dem gesicherten Weg auf, der an einigen Stellen noch steiler wird und uns auch zahlreiche Haken helfen. Später stößt der genannte Grabenweg von rechts dazu, der Weg biegt leicht nach links ab. Weiter wird der Hang etwas weniger steil, aber der Weg ist immer noch recht anspruchsvoll und mit Drahtseil gesichert. Höher wird der Weg weniger anspruchsvoll und bringt uns zu einem Hang, der etwas stärker mit Gras und Krummholz bewachsen ist. Weiter steigen wir dann ziemlich steil auf besagtem Hang auf, vom Weg haben wir einen sehr schönen Blick auf die umliegenden Gipfel. Höher endet das Krummholz und es folgt noch der Aufstieg über einen meist grasigen Hang zum Gipfel.
Beschreibung und Bilder vom Bivacco Gemona zum Gipfel beziehen sich auf den Zustand im September 2023. Andere Bilder sind älter.

Entlang der Route: Rifugio Grego (1389m), Rudni vrh (1398m), Bivak Gemona (1946m)
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Diskussion zur Tour Planina Zajzera - Visoki Pipar
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