Plockenpass - Hohe Warte (über Rifugio Marinelli)
Ausgangspunkt: Plockenpass (1360 m)
| Breite/Länge: | 46,6027°N 12,9447°E |
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Wegname: über Rifugio Marinelli
Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1420 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1500 m
Karte: Tabacco 9
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 21.241
 | 3 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Tarvisio fahren wir auf der Autobahn Richtung Udine. Bei Carnico verlassen wir die Autobahn und folgen zuerst den Schildern nach Tolmezzo, dann nach Österreich und Plöckenpass. Noch auf der italienischen Seite des Passes parken wir auf einem großen Parkplatz.
Beschreibung der Route:
Beim Parkplatz begeben wir uns auf eine schmale Straße den Markierungen zum Rifugio Marinelli folgend (Weg 146). Schon nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine Kreuzung, wo wir rechts auf die militärische Mulattiera abbiegen, auf der wir dann durch dünnen Wald und Wiesen unter den steilen Hängen des Berges Creta di Collinetta (2238 m) aufsteigen. Die militärische Mulattiera geht in einen Steig über und bald erreichen wir auch eine Kreuzung, wo rechts der Weg zur genannten Berg abzweigt. Wir setzen den linken Weg fort, der sich weiterhin leicht durch die Wiesen aufwärts zieht. Auf einer kleinen Ebene zweigt rechts noch der Weg zur Cresta Verde (2150 m) ab. Wir fahren mit Weg 146 zur Hütte Marinelli fort, zu der wir noch etwas weniger als zwei Stunden haben. Hier wird der Weg etwas steiler und steigt durch leicht zugewachsenes Zwergpiniengebiet und hohes Gras auf. Wenn wir aus dem Zwergpinien herauskommen, wird der Weg ebener und rechts zweigt der Weg zur Creta di Collina (2659 m) ab. Hier beginnen wir beim Überqueren ziemlich steiler Hänge abzusteigen und einige Sicherungsseile helfen uns. Es folgt ein Abstieg durch ein natürliches Fenster und das Überqueren steiler Hänge mit Brennnesseln, das uns zu einer Kreuzung bringt. Der rechte Weg führt zur Cima di Mezzo (2713 m), wir fahren mit dem linken Weg zur Hütte fort. Der Weg steigt wieder durch Wiesen an und kurz vor der Hütte gelangen wir auf eine für den Verkehr gesperrte Bergstraße, von wo aus sich der Blick zum Monte Coglians öffnet. Die Straße endet bald und zur Hütte folgen nur noch wenige Minuten steilen Anstiegs. An der Hütte folgen wir den Markierungen zum Monte Coglians und beginnen den Aufstieg durch steile Wiesen. Der Weg biegt dann etwas nach links ab, wo wir nach einem kurzen etwas exponierten Grat in eine völlig neue Welt gelangen. Mächtige grasbewachsene Hänge wechseln fast augenblicklich zu blankem Fels. Beim Überqueren der Hänge unter dem Coglians erreichen wir erneut eine Kreuzung, wo wir links abbiegen (Weg 143), der rechte Weg (143a) führt zum Pilastro del Coglians (2750 m). Zuerst überqueren wir noch Hänge unter dem Coglians, dann biegt der Weg etwas nach rechts ab und von links stößt der Weg vom Wolayer See dazu. Hier steigen wir auf leicht rutschigem Schutt auf, der im oberen Teil bereits ziemlich steil wird. Im letzten Teil biegt der Weg nach links ab und es folgt ein steiler Anstieg mit etwas leichtem Klettern zur sehr aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Marinelli (2122m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Plockenpass - Hohe Warte (über Rifugio Marinelli)
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| GORNIK 124. 06. 2009 |
Ist es noch zu früh für den Gipfel? Danke.
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| triglavski25. 06. 2009 |
Warum sollte es zu früh sein? Wenn du schon fragst, frag wenigstens was du wirklich wissen willst, mal interessiert dich bis zur Marinelli-Hütte, mal der Coglians-Gipfel. Auf Quizfragen antworte ich nicht.
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| VanSims8. 07. 2012 |
Na ja, etwas mehr Verständnis für diejenigen, die Infos wollen. Der Mensch wollte wahrscheinlich zum Coglians, und falls wegen Schnee nicht möglich, dann halt nur zum Marinelli.
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| enigma9. 07. 2012 |
Jeder, der Coglians über einen nicht-kletternden Weg erreichen will, fahre über Tolmezza nach Colino, dann zu Fuß der Straße zum Rifugio Marinelli nach, von dort ist alles gut markiert nach Coglians, seid nur früh genug da, damit euch die Sonne nicht auf dem steilen Schuttfeld erwischt, die Tour ist für alle jene mit etwas mehr Kraft in den Beinen, da die Steilheit von der Wegmitte bis zum Gipfel nicht nachlässt. Was Schnee angeht, keine Panik.
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| atoamac5. 09. 2022 16:50:31 |
Ist die Hütte Lambertenghi - Romanin am Volaia-See dieses Jahr geöffnet?
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| jaz5. 09. 2022 17:32:38 |
Die Hütte ist geschlossen, war sie auch letztes Jahr, das Problem ist das Geld für die Renovierung. Grüße!
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