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Gebirge / Karnischen Alpen / Keller Warte / Plockenpass - Keller Warte (via Vallone della Chianevate)

Plockenpass - Keller Warte (via Vallone della Chianevate)

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Ausgangspunkt: Plockenpass (1360 m)
Breite/Länge: 46,6027°N 12,9447°E
Wegname: via Vallone della Chianevate
Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1353 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1390 m
Karte: Tabacco 09 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 779
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Anzahl der Fotos: 82
Anzahl der Kommentare: 0
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Tarvisio / Trbiž fahren wir auf die Autobahn Richtung Udine / Videm. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo. Weiterhin folgen wir den Schildern nach Österreich und Passo di Croce Carnico / Plöckenpass. Noch auf italienischer Seite des Passes parken wir auf einem großen Parkplatz.
Beschreibung der Route:
Beim Parkplatz begeben wir uns auf eine schmale Straße den Markierungen Rifuggio Marinelli folgend (Weg 146). Bereits nach wenigen Dutzend Metern gelangen wir zu einer Kreuzung, wo wir rechts auf den Militärmulatierweg abbiegen, auf dem wir dann durch einen dünnen Wald und Wiesen unter den steilen Hängen des Berges Creta di Collinetta (2238m) aufsteigen. Der Militärmulatierweg geht in einen Pfad über und bald erreichen wir auch die Kreuzung, wo rechts der Weg zur genannten Berg abzweigt.

Wir fahren mit dem linken Weg fort, der in sanftem Anstieg grasbewachsene Hänge quert und uns zu einer kleinen Ebene bringt. Hier stößt von links ein unmarkierter Weg von der Alm Collinetta di Sotto hinzu, kurz danach gelangen wir zu einer markierten Wegkreuzung, wo rechts der Weg zur Cresta Verde (2150m) abzweigt. Wir setzen den Weg 146 zum Rifugio Marinelli fort, bis zu dem wir noch etwas weniger als zwei Stunden haben. Hier wird der Weg etwas steiler und steigt durch leicht zugewachsenes Gestrüpp und hohes Gras auf. Wenn wir aus dem Gestrüpp herauskommen, wird der Weg ebener und rechts zweigt der Weg zur Creta di Collina (2659m) ab.

Hier beginnen wir beim Queren ziemlich steiler Hänge abzustiegen und es gibt auch einige Sicherungen zur Hilfe. Es folgt ein etwas anspruchsvollerer Abstieg durch das natürliche Fenster und das Queren steiler Hänge mit Brennnesseln, was uns zur Kreuzung bringt.

Der linke Weg führt zum Rifugio Marinelli, wir wenden uns aber rechts bergauf auf den Weg 149 zum Gipfel Cima di Mezzo. Von der Kreuzung steigen wir eine Weile quer zum Nordwesten auf. Zuerst gehen wir meist über grasbewachsenes Gelände, höher biegt der Weg etwas nach rechts und steigt über Schutt auf. Auf diesem Abschnitt ist der Pfad schlecht sichtbar, bei der Orientierung helfen Markierungen und einige Steinmänner. Der Weg wird dann wieder etwas besser sichtbar und bringt uns zur Kreuzung.

Rechts zweigt Weg 171 zum südlichen Grat des Gipfels Creta di Collina ab, wir fahren links mit Weg 149 fort. Der Weg steigt weiter quer über Schuttfelder und grasbewachsene Hänge auf. Wenn der Weg etwas ebener wird, öffnet sich rechts der Blick in das Tal Vallone della Chianevate zwischen den Gipfeln Creta della Chianevate und Creta Monumenz. Hier verlassen wir den markierten Weg 149 und gehen zur genannten Mulde. Zuerst gehen wir noch über Gelände, das meist mit Gras bedeckt ist, dann erreichen wir Schuttfelder. Weiterhin gehen wir lange Zeit weglos in der Mulde, die allmählich leicht nach links abbiegt. Im letzten Teil der Mulde wird der Schutt, auf dem wir aufsteigen, etwas steiler. Gegen Ende der Mulde wenden wir uns links zur Scharte zwischen den Gipfeln Cima di Mezzo und Creta Monumenz. In die Wand gelangen wir rechts von der genannten Scharte. Wir steuern eine steile Rinne an, die uns zu einer Police bringt. Wir setzen auf der Police fort und queren die Wand links. Beim Queren steigen wir etwas auf, die Police wird immer exponierter. Es folgt ein kurzer fast senkrechter Aufstieg, bei dem uns ein festes Seil hilft. Der Aufstieg über die Wand ist nicht markiert, daher braucht man auch etwas Orientierungssinn. Wieder folgt ein Queren, das uns zu den Stahlseilen bringt. Der Weg biegt hier rechts ab und es folgt ein steiler Aufstieg an den Stahlseilen bis zur Scharte, wo wir zum markierten Weg von der Südseite stoßen. Der Aufstieg zur genannten Scharte ist sehr anspruchsvoll und Weniger Erfahrene benötigen zwingend zusätzliche Sicherung mit Seil.

An der Scharte, wo wir zum markierten Weg stoßen, setzen wir rechts fort und beginnen den Aufstieg über den felsigen Hang. Der Weg steigt dann eine ganze Weile ziemlich steil auf und bringt uns zu den südlichen Hängen des Berges. Hier biegt der Weg nach rechts und steigt über einen ziemlich steilen Hang auf, auf dem wir den Vorgipfel erreichen.

Vom Vorgipfel, von dem sich auch der Blick zum Hauptgipfel öffnet, steigen wir zuerst leicht ab, dann folgt nur noch der letzte leichte Aufstieg zum panoramareichen Gipfel.
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Diskussion zur Tour Plockenpass - Keller Warte (via Vallone della Chianevate)
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