Plöckenpass - Kellerspitzen (via Cresta Verde)
Ausgangspunkt: Plöckenpass (1360 m)
| Breite/Länge: | 46,6027°N 12,9447°E |
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Wegname: via Cresta Verde
Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1409 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1510 m
Karte: Tabacco 09 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Tarvisio / Trbiž fahren wir auf die Autobahn Richtung Udine / Videm. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo. Wir folgen weiter den Hinweisen nach Österreich und Passo di Croce Carnico / Plöckenpass. Noch auf italienischer Seite des Passes parken wir auf einem großen Parkplatz.
Beschreibung der Route:
Beim Parkplatz begeben wir uns auf eine schmale Straße den Schilder Rifuggio Marinelli folgend (Weg 146). Schon nach wenigen Dutzend Metern kommen wir zu einer Kreuzung, wo wir rechts auf den Militärmulatierweg abbiegen, auf dem wir dann durch einen dünnen Wald und Wiesen unter den steilen Hängen des Berges Creta di Collinetta (2238m) aufsteigen. Der Militärmulatierweg geht in einen Steig über und bald erreichen wir eine markierte Kreuzung, wo rechts der Weg nach Creta di Collinetta und nach Cresta Verde abzweigt.
Wir können uns schon hier rechts nach Cresta Verde wenden oder links zur Hütte Marinelli weitergehen. Wenn wir links weitergehen, quert unser Weg zunächst in sanftem Anstieg grasige Hänge und bringt uns auf eine kleine Ebene. Von links stößt hier ein unmarkierter Weg von der Alm Collinetta di Sotto dazu, kurz danach gelangen wir zu einer markierten Wegkreuzung.
Links führt Weg 146 zur Hütte Marinelli, wir wenden uns diesmal rechts auf Weg 147 zum Grat Cresta Verde. Der flache Weg führt uns zuerst über die Alm, dann unter eine steile Felswand, wo wir auch einige Militärruinen bemerken. Hier beginnt der Weg steiler über den grasigen Hang anzusteigen und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Der Weg steigt meist in Serpentinen auf und etwas höher stößt von rechts der bereits genannte Weg dazu, der vom Weg nach Creta di Collinetta abzweigt.
Weiter steigen wir ständig über den meist grasigen Hang bis zum Grat Cresta Verde auf, wo wir entlang des Weges wieder zahlreiche Militärruinen aus dem Ersten Weltkrieg bemerken. Von rechts stößt hier auch der Weg vom Gipfel Creta di Collinetta dazu. Wir gehen links weiter am grasigen Grat entlang, der uns unter die Osthänge des Gipfels Creta di Collina bringt. Hier stößt von österreichischer Seite auch ein unmarkierter Steig dazu.
Der Weg wird dann anspruchsvoller und verläuft meist über steile grasige Hänge und gelegentlich ist auch etwas leichteres Klettern nötig. Etwas höher biegt der Weg links ab und bringt uns auf etwas felsigeres Gelände. Der Hang wird noch einen Hauch steiler und bei einer etwas exponierteren Querung hilft uns auch ein kurzes Seil. Der Weg biegt dann rechts ab und bringt uns am Graben entlang wieder auf grasiges Gelände, wo die Steilheit etwas nachlässt. Der Weg biegt dann links ab und bringt uns auf die Südosthänge, auf denen der Aufstieg nicht mehr anspruchsvoll ist. Der Steig ist hier etwas schlechter sichtbar, bei der Orientierung helfen uns Markierungen (rote Punkte) und Steinmännchen. Weiter steigen wir zum Grat auf, der Hang wird immer felsiger. Wenn wir den Grat erreichen, der nördlich abfällt, gehen wir links weiter und erreichen bald den Gipfel.
Vom Gipfel gehen wir weiter über den zunächst exponierten Grat, dann biegt der Weg leicht links ab und führt zu einer Wegkreuzung nahe dem Bivacco.
Von links stößt Weg 171 dazu, auf dem wir später absteigen können. Wir gehen am Abzweig rechts weiter auf einer breiten Police vorbei am Bivacco und einigen Militärruinen zu einer kleinen Scharte. Hier biegt der Weg links ab und wird anspruchsvoller. Es handelt sich um einen alten Militärweg, der kürzlich neu mit Stahlseilen ausgestattet wurde. Weiter verläuft der Weg auf der linken Südseite des Grats nach Westen. Der Weg ist stellenweise ziemlich exponiert, aber an schwierigeren Stellen gut mit Stahlseil gesichert. Der Weg umgeht dann eine etwas weniger ausgeprägte Spitze Krone (2744m) und nähert sich wieder dem Grat. Am Weg bemerken wir auch ein natürliches Fenster und einige kurze Militärgräben. Weiter gehen wir nach Westen über etwas exponierte Polstern und steigen oft auch etwas steiler auf. Im letzten Teil steigen wir zuerst leicht ab, dann folgt der Schlusaufstieg durch eine steile Rinne, die gut mit Stahlseil gesichert ist. Oben an der Rinne biegt der Weg rechts ab und nach kurzem Anstieg erreichen wir bald den aussichtsreichen Gipfel.
Der beschriebene Weg zum Gipfel Creta di Collina ist nicht gesichert und für Wenigererfahrene ist zusätzliche Sicherung mit Seil empfohlen.
Wir steigen zurück zum Bivacco ab und dann ab auf Weg 171, der am Südhang des Berges Creta di Collina verläuft. Tiefer stoßen wir zu Weg 146, der zur Hütte Marinelli führt. Im unteren Teil ist der Weg mit Stahlseil gesichert. Auf Weg 146 kehren wir dann zum Ausgangspunkt am Pass Plöckenpass zurück.
Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand im Jahr 2018 (Juli).

Entlang der Route: Cresta Verde / Grüne Schneid (2086m), Creta di Collina / Kollinkofel (2691m), bivak (2650m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Plöckenpass - Kellerspitzen (via Cresta Verde)
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| darinka422. 02. 2019 |
Schöne interessante Tour aber schon vor etlichen Jahren als wir gingen. Und wir hatten keine tollen Ausblicke. Wolken verdeckten den Gipfel. Und Nebel beim Abstieg. Und ich erinnere mich dass wir nur einen Bergsteiger die ganze Strecke trafen. Kein Biwak dass ich wüsste. Vielleicht mal wieder?
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| Rok22. 02. 2019 |
Ich bin im Juli diesen Weg gegangen und Biwak und Sicherungen waren ganz neu. An einigen Stellen waren die Sicherungen noch nicht befestigt, im Biwak lag noch Ausrüstung und Werkzeug für den Klettersteig.
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