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Gebirge / Karnischen Alpen / Kellerspitzen / Plöckenpass - Kellerspitzen (Weg 171)

Plöckenpass - Kellerspitzen (Weg 171)

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Ausgangspunkt: Plöckenpass (1360 m)
Breite/Länge: 46,6027°N 12,9447°E
Wegname: Weg 171
Gehzeit: 4 h 50 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1409 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1470 m
Karte: Tabacco 09 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 956
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Tarvisio / Trbiž fahren wir auf der Autobahn Richtung Udine / Videm. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo. Dann folgen wir den Schildern nach Österreich und zum Pass Passo di Croce Carnico / Plöckenpass. Noch auf italienischer Seite des Passes parken wir auf dem großen Parkplatz.
Beschreibung der Route:
Am Parkplatz gehen wir auf eine schmale Straße den Schilderungen zum Rifugio Marinelli folgend (Weg 146). Schon nach wenigen Dutzend Metern erreichen wir eine Kreuzung, wo wir rechts auf die militärische Mulattiera abbiegen, auf der wir dann durch dünnen Wald und Wiesen unter den steilen Flanken der Creta di Collinetta (2238 m) aufsteigen. Die militärische Mulattiera geht in einen Steig über und bald erreichen wir eine Kreuzung, wo rechts der Weg zur genannten Berg abzweigt.

Wir setzen den linken Weg fort, der in sanftem Anstieg grasige Hänge quert und uns zu einer kleinen Ebene führt. Von links stößt hier ein unmarkierter Weg von der Alm Collinetta di Sotto hinzu, kurz darauf gelangen wir zu einem markierten Abzweig, wo rechts der Weg zur Cresta Verde (2150 m) abzweigt. Wir folgen weiter dem Weg 146 zum Rifugio Marinelli, bis zu dem noch knapp zwei Stunden sind. Hier wird der Weg etwas steiler und steigt durch leicht zugewachsenes Gestrüpp und hohes Gras auf. Aus dem Gestrüpp heraus wird der Weg ebener und bald erreichen wir einen markierten Abzweig.

Geradeaus führt der Weg zum Rifugio Marinelli, wir biegen jedoch rechts bergan auf den Weg 171a ab, der zum Gipfel Creta di Collina führt. Vom Abzweig steigt der Weg längere Zeit meist in Kehren den grasigen Hang empor und biegt dann langsam leicht nach links. Beim Nähern an den Seitentgrat stößt von links aus einer etwas abschüssigen Seite der Weg 171 vom Rifugio Marinelli hinzu. Weiter steigen wir auf dem grasigen Hang auf, der zunehmend steiler wird. Der Weg biegt etwas nach rechts und führt uns auf steinigeres Gelände. Hier wird der Weg anspruchsvoller und ist mit Drahtseil gesichert. Weiter quert der Weg mehrmals die exponierte Flanke rechts und führt uns nahe an eine größere Rinne. Hier biegt der Weg links ab und steigt dann eine Weile den Hang empor. Der Hang ist ziemlich steil und der Weg ist stellenweise mit Drahtseil gesichert. Etwas höher biegt unser Weg rechts ab und folgt steilem Aufstieg durch die Rinne. Der Weg ist hier gut gesichert und führt uns aus der Rinne auf weniger steile Hänge, die teilweise grasbewachsen sind.

Der Weg biegt hier links ab und steigt dann lange den Hang am Grat nach Norden empor. Gelegentlich nähern wir uns dem Grat ganz und es öffnet sich der Blick auch zur Westseite. Solcher Weg führt bis zum Abzweig kurz unter dem Gipfel Creta di Collina, wo auch ein kleiner Biwak steht.

Rechts führt der Weg zum Gipfel Creta di Collina, zu dem noch 10 Minuten Aufstieg fehlen, wir fahren am Abzweig jedoch links auf der breiten Police am Biwak und einigen Militärruinen vorbei bis zu einer kleinen Scharte. Hier biegt der Weg links ab und wird anspruchsvoller. Es handelt sich um einen alten Militärweg, der kürzlich neu mit Drahtseilen ausgestattet wurde. Weiter verläuft der Weg auf der linken Südseite des Grats nach Westen. Der Weg ist stellenweise recht exponiert, aber an schwierigen Stellen gut mit Drahtseil gesichert. Der Weg umgeht dann einen etwas weniger ausgeprägten Gipfel Krone (2744 m) und nähert sich erneut dem Grat. Am Weg bemerken wir auch ein natürliches Fenster sowie einige kurze Militärgräben. Weiterwandern wir westwärts über leicht exponierte Bänder, oft auch etwas steiler empor. Im letzten Abschnitt steigen wir zunächst leicht ab, dann folgt der Schlussteil durch eine steile Mulde, die gut mit Drahtseil gesichert ist. Oben an der Mulde biegt der Weg rechts ab und nach kurzem Aufstieg erreichen wir bald den aussichtsreichen Gipfel.

Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand von 2018 (Juli).
Routenkarate - Kellerspitzen
Entlang der Route: bivak (2650m)
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Fotos:
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