Ausgangspunkt: Počivalnik (575 m)
| Breite/Länge: | 46,3186°N 13,5747°E |
| |
Gehzeit: 3 h
Schwierigkeit: schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 982 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1025 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 8.207
 | 1 Person gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Bovec, dann fahren wir weiter Richtung Čezsoča. In Čezsoča beim Gasthaus Vančar fahren wir links weiter in Richtung Jablenca und Tal Škratov und folgen der schmalen Asphaltstraße vorbei am Becken Slatenik zu einer etwas größeren Kreuzung, wo wir leicht rechts weiterfahren (geradeaus Jablenca). Die Straße, die vorn die Asphaltdecke verliert, beginnt steiler anzusteigen, und wir folgen ihr an den Kreuzungen in Richtung Gipfel Javoršček. Dieser anfangs schönen, dann immer schlechteren Forststraße folgen wir bis zu einer scharfen Linkskurve, neben der wir parken (wir können auch schon vorher auf einem der Parkplätze am Straßenrand parken).
Beschreibung der Route:
Wir setzen den Weg auf der Forststraße Richtung Osten fort und kommen bald zu einer Wegkreuzung, wo rechts bergauf ein markierter Steig (Brda - B7a) abzweigt. Wir gehen weiter auf der Straße, die einen größeren Felshang kreuzt. Die Straße endet bald, und wir gehen auf einem Steig weiter, der aber schnell sehr zuwuchrig wird und fast unmöglich zu folgen ist. Können wir den Steig nicht folgen, gehen wir einfach steil bergauf durch unmarkiertes Gelände und queren den Hang Richtung Osten. Auf steileren Hängen wird der Pfad wieder besser sichtbar. Der Pfad beginnt dann mit Hilfe von Sicherungseinrichtungen ziemlich steile Hänge zu queren. Später steigt der Pfad noch mehrmals an Drahtseilen empor und quert exponierte Hänge mit Hilfe einer Eisenleiter. Auf diesem Abschnitt ist große Vorsicht geboten, da der Hang, den wir queren, steil ist und der Pfad schlecht getreten. Auch die Sicherungen sind nicht immer in bestem Zustand.
Weiter wird der Pfad weniger anspruchsvoll und ist mit etwas verblassten roten Punkten und einigen Steinmännern markiert. Trotz der Markierungen müssen wir an einigen Stellen sehr aufpassen, um nicht vom Pfad abzukommen. Der Steig, der die ganze Zeit durch Wald verläuft, bringt uns dann zu einer verlassenen Forsthütte, wo wir auf den normalen markierten Pfad stoßen.
Von der Hütte steigen wir dann meist durch Wald auf einer militärischen Maultierpiste auf. Der Pfad führt uns auch an einigen Lichtungen vorbei, wo sich schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel öffnen, und etwas abseits des Pfades liegt auch ein militärischer Friedhof. Der Pfad durch den Wald führt uns dann vorbei an der Alm Golobar und bringt uns zum Sattel Čez Utro. Hier öffnen sich schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel, und auf dem Sattel steht auch ein Denkmal für gefallene Partisanen.
Vom Sattel gehen wir geradeaus weiter und nach wenigen Dutzend Metern bringt uns der Pfad zu einer Wegkreuzung. Wir gehen auf dem Steig rechts bergauf weiter, links führt der Pfad nach Čezsoča und Drežnica.
Von der Kreuzung an ist der Pfad nicht mehr markiert, aber ausreichend getreten, dass wir ihm problemlos folgen können. Weiter verläuft der Pfad meist auf der Nordseite des Berges und quert mehrmals relativ steile Hänge. Im letzten Teil führt uns der Pfad aus dem Wald heraus, und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg zum Aussichtsgipfel.

Entlang der Route: Planina Golobar (1257m), Čez Utro (1305m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
Diskussion zur Tour Počivalnik - Javoršček
|
| darinka43. 11. 2022 06:45:13 |
Am 2.11. war es endlich Zeit für den Aufstieg zum Javoršček. Trotz Navigation haben wir Übergänge in der Slatenik-Tal gesucht. Denn der Weg ist da und nicht mehr. Wir haben die Slatenik-Kessel bewundert. Sie sind prächtig. Es war genau die richtige Wassermenge, sodass wir wenigstens irgendwo am Bach über Felsen gehen konnten. Der letzte Teil des Weges ab dem Schild zog sich hin. Das liegt daran, dass der Militärweg ringsumherum geführt ist. Wir sind auf eine Handgranate gestoßen. Nicht explodiert. Abstieg vorbei an Planina Golobar auf der Mulattierstraße, die schön nach Čezsoča geführt ist, schon im Dunkeln, wo uns der Regen gerade beim Auto erwischt hat. Die Tour war gar nicht kurz. Für die Höhe des Javoršček, der nicht sehr hoch ist.
|
|
|
|
| smatjaz3. 11. 2022 18:03:04 |
darinka4, Marjan und ich haben vor einiger Zeit auch über diesen Weg diskutiert, wir haben ihn genau in umgekehrter Richtung gemacht, also von Počivalnik entlang dem Jägerweg in der Richtung wie oben im Post beschrieben. Abstieg zum Slatenik-Graben, aber wir sind der alten markierten Spur bis zur Rutschung weitergefolgt. die wir nicht queren konnten und zurück zur Sennerei gekehrt, dort hätten wir den Bachbett abwärts gehen sollen, aber verpasst und weiter der Friedensweg unter Vršič bis pl. Predolina, wo wir rechts in den Waldweg abgebogen sind. Als der zu Ende war, quer zurück zum Graben. Das war die reine Hölle, und die Nacht hat uns erwischt. Mehr Glück gehabt haben wir am Graben die alte Mulattiera und Jägerpfad erwischt, die Rutschung unten gequert und sicher bei den Becken abgestiegen, dann hoch zum Auto bei Počivalnik. Jede Schule kostet was......
|
|
|
|
| darinka44. 11. 2022 15:07:25 |
smatjaz ja weiß, wir hatten dich im Sinn, als wir die Übergänge suchten. Der Weg ist wirklich stellenweise schlecht begehbar. Irgendwo haben wir uns über umgestürzte Bäume gezwängt. Ein paar Mal verfehlt, aber mit Navigation wieder auf den richtigen Weg gekommen. Ich hab am Vortag die Anweisung bekommen, etwas Älteres anzuziehen, weil es kein schöner Weg sein wird. Und so war es wirklich.
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.