Podmežakla (Jesenice) - Škrbina (Mežakla) (entlang der Freileitung)
Ausgangspunkt: Podmežakla (Jesenice) (580 m)
Wegname: entlang der Freileitung
Gehzeit: 1 h 40 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 630 m
Höhenunterschied entlang der Route: 630 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 8.672
 | 3 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 12
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana – Jesenice fahren wir zur Ausfahrt Lipce, wo wir rechts abbiegen und nach Jesenice gelangen. Im Stadtzentrum folgen wir den Beschilderungen nach Podmežakla. Wenn wir durch die Unterführung gefahren sind, biegen wir links ab und fahren noch einige 100 m auf der Hauptstraße weiter, wo wir am Straßenrand das Schild „Muzejsko območje Stara Sava“ bemerken. Unmittelbar danach folgt eine Kreuzung, wo wir rechts zum Wohnblock abbiegen (links Brücke über die Sava). Hier parken wir an geeigneter Stelle.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz schauen wir direkt zur Mežakla und bemerken einen kleinen Pfad, der nur wenige Meter in derselben Richtung ansteigt. Wir betreten ihn und steigen bis zu einer Ebene auf, wo Makadam bzw. Fahrweg ist. Hier gehen wir links weiter, und der Pfad bringt uns schnell unter den niedrigeren Autobahnviadukt. Auf der anderen Seite der Autobahn können wir nun links eine mehr oder weniger zugewachsene Trasse (Lichtung) der ehemaligen Elektroleitung beobachten, die zum Gipfel der Mežakla aufsteigt.
Etwa 30 m höher schließen wir uns ihr an und beginnen so den Aufstieg auf zunehmend steilerem Hang. Es gibt hier keinen Pfad, daher können wir ihn uns nur erfinderisch zwischen Felsen, Steinen und Gebüsch vorstellen.
Die Trasse bzw. unser Pfad kreuzt mindestens einmal einen schlechteren Fahrweg und steigt weiterhin stetig steil an. Nach etwa 30 Minuten Gehens lässt die Steilheit für kurze Zeit nach, bald steigt das Gelände jedoch wieder steil an. Wenn wir das Gefühl haben, dass die Steilheit zum zweiten Mal nachlässt, sind wir in der Nähe eines schweren und sehr steilen Geröllfelds.
Es folgt etwas anstrengendes Gehen bzw. Suchen geeigneter Übergänge über Steine und Schutt, zwischen Felsen und seltenem Gebüsch, bis wir uns unter den Wänden befinden, auf deren Gipfel wir den Fernsehsender beobachten können.
Das Gelände wird immer steiler, und wir biegen allmählich etwas links in den Wald ab, wo wir auf stufenähnliche Lawinenbremse bzw. Erosionsschutz stoßen, unter denen ein neuer Kabelstrang verlegt ist. Hier können wir uns mit dem Festhalten an Stahlstangen helfen. Wenn wir bereits direkt unter der Škrbina (50 m) angekommen sind, können wir bemerken, dass das Gelände in Abständen (alle 2 m) zwischen den sogenannten „Stufen“ mit Betonmasse befestigt ist. Aber Vorsicht! Der Betonuntergrund ist nicht zum Gehen geeignet, da seine Oberfläche bröckelt (rutschig). Aufgrund der zunehmenden Steilheit und des Mangels an Halt, sowie zu großen Abständen zwischen den Stufen, lenken wir etwa 25 m vor dem Gipfel links auf einen sehr steilen, mit Gras und seltenem Gebüsch bewachsenen Hang um, auf dem wir vorsichtig zum Gipfel der Škrbina klettern (der Teil des alten Stahlseils, das sich hier bietet, bietet keinen sicheren Halt).
Auf dem Gipfel der Škrbina gehen wir rechts auf den markierten Pfad, der uns nach kurzer Zeit zum TV-Sender bringt, wo sich ein Aussichtspunkt bzw. unser Ziel befindet.
Abstieg empfohlen auf dem normalen Weg über Zakop.

Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
Diskussion zur Tour Podmežakla (Jesenice) - Škrbina (Mežakla) (entlang der Freileitung)
|
| heinz11. 09. 2009 |
Die Route ist nicht für Unerfahrene geeignet. Direkt unter dem Gipfel stößt du auf extrem steiles Gelände ohne sicheren Halt. Bei Nässe sollte man es gar nicht versuchen. Es ist möglich, sie in 1:40 Std. zu gehen, aber ich gebe zu, dass ich wegen einer Menge Probleme im oberen Teil (Suche nach Übergängen) fast 2 Stunden benötigt habe. Abstieg über Zakop.
|
|
|
|
| Bojan_A11. 09. 2009 |
Und dann konnte man nicht laufen?
|
|
|
|
| heinz11. 09. 2009 |
Es handelt sich um Wegloses Gelände. Wie beschrieben, sucht man die meiste Zeit Übergänge zwischen Steinen, Felsen und spärlichem Gestrüpp. Gegen den Gipfel wird die Richtung (kein Weg) so steil, dass selbst im besten Fall kein "Laufen" geht. Vielmehr Klettern. Laufen würde auf dem markierten Weg "über Zakop" klappen. Du schaffst es in unter einer halben Stunde. Lp Heinz!!
|
|
|
|
| Parkeljc13. 06. 2010 |
Na ja, heute habe ich mich für die genannte Richtung entschieden (einen anderen passenden Ausdruck kenne ich nicht). Oben war ich genau in 1 Stunde, bergab 40 Min. Ich muss zugeben, dass die letzten 15 Min. ein guter Ausdauer-Test sind (mild gesagt). Seit langem war ich beim Aufstieg nicht so verschwitzt. Eigentlich will ich sagen, dass ich den Aufstieg abrate, wenn ihr nicht fit seid, da der Abstieg sehr schwer wäre, weil praktisch KEIN Weg da ist, anfangs wollte ich denselben Weg absteigen, aber etwas Gewitter und schwere Tropfen haben mich davon abgebracht, also bin ich über den Weg durch Zakop abgestiegen. Sicher ist sicher. LP
|
|
|
|
| heinz13. 06. 2010 |
Glückwunsch! Ich finde 1 Stunde für diesen Aufstieg sehr schnell. Wenigstens gegen den Gipfel würde ich kein Hetzen empfehlen, da es gefährlich werden kann. Für den Abstieg werde ich immer den Weg über Zakop wählen. Parkeljc, bist du oben auf der Betonunterlage oder auf dem Gras links geklettert? Lp heinz!
|
|
|
|
| Parkeljc14. 06. 2010 |
Gerade die (unteren) Stangen habe ich verfehlt, weil ich mich an der Fels rechts oberhalb des Senders gehalten habe, dann habe ich mich zu den "rauen" oberen Betonstangen links gewandt, wenn man sie so nennen kann. Genau die letzte ist die gefährlichste, weil ich Halt suchte und nach oben stieß, als die Platte, die die Betonunterlage hält, nachgab, aber glücklicherweise habe ich mit der anderen Hand die eiserne Stützstange in die Erde gerammt gepackt... Heinz, sonst bedeutet mir Zeit nichts, nur ungefähr gut wissen wegen Planung und anderen Verpflichtungen. Ich glaube, ich könnte es noch schneller schaffen. LP !
|
|
|
|
| heinz14. 06. 2010 |
Ja klar, je kürzer die Zeit desto wichtiger hauptsächlich für Berglauf-Unternehmungen, während Bergsteiger viel davon für Genuss der natürlichen Umgebung, Pausen, Fotografieren usw. aufwenden, meist in moderatem-mittlerem Gehtempo. Mit Griffen im oberen Teil gibt es wirklich Probleme, na ja, deswegen habe ich mich links aufs Gras gewandt (die Beschreibung ist auch in dem Sinne), aber es ist nicht gesagt, dass das einen besseren Durchgang bedeutet, da das Gelände fast senkrecht steht. An dieser Stelle (bei der Fels) war wohl früher eine Stahlseil, heute käme es wahrscheinlich sehr gelegen, wenn man einen Meter Seil dabei hat.. Warst du vielleicht schon am Fels über der Straße am 1. Mai, auf dem das Symbol - Sichel und Hammer gemalt ist?
|
|
|
|
| Ljubo K.29. 12. 2013 |
Mit meiner Partnerin haben wir die Oktobertemperaturen Ende Dezember für einen Sprung zum Sender genutzt. Zuerst haben wir verfehlt und links und dann hoch auf dem Weg zum Žakljev-Biwak gegangen. Nach ca. 100 m Steigung sind wir dann rechts auf dem Fahrweg in die Rinne übergequert. Eigentlichen Weg gibt es nicht. Mit etwas Akrobatik sind wir über die Betonstufen gegangen. Den Abstieg rate ich ab.
|
|
|
|
| Jusk25. 10. 2019 |
Heute nach etwa einem Jahr habe ich diesen schönen steilen Weg wieder begangen. Nicht genau wie beschrieben, zum Schuttkegel unter dem Gipfel kommt man über einen steilen steinigen Kamin, die Trasse der Freileitung ist schon zu sehr zugewachsen. Dann gerade bergauf durch den Wald neben dem Schuttkegel auf den "Stufen", von denen die meisten nicht mehr da sind (die Jahre wirken), aber wenigstens sind die Eisenstangen zum Festhalten noch da. Auch die Betonstufen kurz unter dem Gipfel überklettert (rutschig!). Aussicht wieder super, klares sonniges Wetter, Abstieg über Zakop
|
|
|
|
| Jusk25. 11. 2020 |
heute nach einem Jahr habe ich diesen Weg wieder angepackt, man muss sehr vorsichtig sein, da unter dem Laub voll Steine sind und es rutschig ist, auch generell ist der Weg schlechter als letztes Jahr, hölzerne 'Stufen' zerfallen, einige fehlen, Eisenstangen zur Grifffestigkeit sind größtenteils schon recht locker. Oben fange ich die letzten Sonnenstrahlen des Tages ein, abgestiegen über den normalen Weg
|
|
|
|
| Majdag25. 11. 2020 |
Jusk, einmal vor Jahren bin ich diesen Weg zur Škrbina gegangen. Und habe genug davon, für alle Zeiten..
|
|
|
|
| heinz25. 11. 2020 |
Es handelt sich nicht um einen Weg, sondern nur um eine Richtung (wie in den oberen Kommentaren notiert). Vor Jahrzehnten als es noch ein Weg war, war dieser unter dem Gipfel mit richtigen Stufen und Stahlseil ausgestattet. Davon ist nichts anderes übrig als die Richtung bzw. einige Spuren des alten Weges. Es wäre hervorragend, wenn man es erneuern würde, aber ich bezweifle es, da die PDs nicht mehr das sind, was sie früher waren. Auch ich bin diese Variante abgestiegen, aber es ist nicht das Schönste..
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.