Podsabotin - Sabotino / Sabotin
Ausgangspunkt: Podsabotin (136 m)
Gehzeit: 2 h
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 473 m
Höhenunterschied entlang der Route: 473 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Aus der Richtung Bovec-Tolmin fahren wir auf der Soška cesta Richtung Nova Gorica bis zur Ampelkreuzung oberhalb des Friedhofs in Solkan. Hier biegen wir rechts ab und fahren über die Brücke über den Fluss Soča in die Goriška Brda bis nach Podsabotin (6 km von Solkan).
Aus anderen Richtungen fahren wir nach Nova Gorica und folgen den Schildern Bovec-Tolmin. Wenn der Weg durch Nova Gorica und Solkan führt, fahren wir am Ende von Solkan links über die Brücke über den Fluss Soča in die Goriška Brda. Wenn wir an Nova Gorica vorbeifahren, folgen wir den Schildern für Bovec-Tolmin und kommen auf der Solkan-Umgehungsstraße zur Ampelkreuzung oberhalb des Friedhofs in Solkan. Hier biegen wir links ab und dann sofort rechts über die Brücke über den Fluss Soča in die Goriška Brda bis nach Podsabotin (6 km von Solkan).
Die Straße beginnt gleich hinter der Brücke anzusteigen. Nach zwei größeren Kurven fahren wir am Parkplatz auf unserer linken Seite vorbei und 300 m höher auf unserer rechten Seite bemerken wir Treppen, die auf den Sabotin auf dem Südweg führen. Kurz nach den Treppen kommen wir nach Italien, wo die Straße abflacht. Nach etwa 1,6 km Fahrt durch den «Korridor» sind wir wieder auf der slowenischen Seite. Auf unserer linken Seite ist ein kleinerer Parkplatz, rechts steigt der Weg Za koridorjem auf Treppen auf den Sabotin. Im Folgenden senkt sich die Straße in einigen Kurven nach Podsabotin, einem ausgedehnten Dorf aus mehreren Weilern, die früher unter Šentmaver / San Mauro (I) gehörten. Die Straße windet sich durch das Tal des Baches Pevmica vorbei am Friedhof und Altersheim (beide auf unserer rechten Seite). Kurz bevor die Straße Richtung Hum anzusteigen beginnt, bemerken wir auf unserer rechten Seite eine Bushaltestelle. Hier zweigt eine schmalere Straße zum Weiler Podsenica (Podsabotin 11a - 21) ab, und an der Kreuzung bemerken wir auch ein Schild, das den Rad- und Wanderweg auf den Sabotin markiert. Gegenüber der Bushaltestelle gibt es entlang der Straße etwas Platz zum Parken. Da hier während der Schulzeit der Bus hält, parken wir so, dass der Bus genug Platz zum Halten hat.
Beschreibung der Route:
Der Weg aus Podsabotin ist zumindest im ersten Teil interessanter für Radfahrer als für Bergsteiger. Bergsteiger schließen sich meist erst an der Kreuzung an, wo der Weg aus Podsabotin auf die Straße nach Sabotin trifft. Hier steigt der Bergweg auf den Grat und setzt sich auf dem Weg fort, der von der Jagdhütte oder von Korada kommt.
Der Weg aus Podsabotin ist am interessantesten, wenn wir mit dem Bus zum Ausgangspunkt kommen und dann den gesamten Sabotin-Grat bis nach Solkan durchwandern. Leider ist der Zugang mit dem Bus nur während der Schulzeit möglich. Wenn wir mit dem Auto zum Ausgangspunkt kommen, müssen wir zumindest teilweise denselben Weg zurückgehen.
Auch auf diesem Weg brauchen wir gutes Schuhwerk und an wärmeren Tagen viel Flüssigkeit, denn Sabotin ist nicht wegen seiner Höhe gefährlich, sondern wegen der Hitze. Die geeignetste Zeit für einen Besuch von Sabotin ist von September bis Mai. Der Weg ist am schönsten im Frühling, wenn die Kirschen blühen und an den Bäumen die Knospen aufgehen, oder im Herbst, wenn der Grat in leuchtenden Farben des Rauchbaums gefärbt wird. Im Winter werden wir mit den schönsten Ausblicken und den buntesten Sonnenuntergängen belohnt. Wenn an Wintertagen starker Nordwind oder Bora weht, ist es besser, den Weg über den Grat zu vermeiden.
Im Sommer fährt man am besten mit dem Auto nach Sabotin. Zur Berghütte und zur Imbissstube, die in den Räumen der ehemaligen Kaserne direkt unter dem Gipfel von Sabotin liegen, führt eine Asphaltstraße aus den Goriška Brda. Die Straße nach Sabotin zweigt von der Hauptstraße Dobrovo-Plave ab und zwar 1 km oberhalb von Gonjače (aus Richtung Nova Gorica oder Dobrovo) und 1 km unterhalb von Vrhovlje (Richtung Plave oder Korada).
In der Imbissstube gibt es ein Mini-Museum, möglich ist auch eine geführte Besichtigung der Kavernen, die beleuchtet und eingerichtet sind.
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Vom Ausgangspunkt bei der Bushaltestelle in Podsabotin steigt der Weg steil auf der Asphaltstraße durch den Weiler Podsenica vorbei an einer kleineren Kirche und dem Denkmal für die gefallenen Kämpfer im NOV und die Opfer des Faschismus aus Podsabotin. Oberhalb des Weilers steigt die Straße vorbei an einer Olivenplantage und einem Weinberg. Oberhalb der Olivenplantage können wir auf einem Karrenweg fortsetzen, der mit dem Schild Karnjuka (einer der Wege auf den briških Brajden, die mit alten Namen von Kirschen markiert sind) gekennzeichnet ist, oder wir setzen auf der Straße fort, da der Karrenweg die Steigung nur wenig verkürzt und sich bei (vor) dem letzten Haus auf die Straße anschließt. Von diesem Teil des Weges können wir bei guter Sicht bereits die Ausblicke auf Nova Gorica und Gorica mit der Gorica-Burg und dem Beinhaus auf Oslavje genießen, auf der anderen Seite sieht man bis zur Jagdhütte.
Oberhalb des Hauses endet der Asphalt nach 1 km und wir setzen auf der Schotterstraße fort. An der ersten Abzweigung biegen wir links ab. Der Weg steigt noch etwa 300 m bis zur nächsten Abzweigung, wo er wieder links abbiegt. Bis hierher können wir auch mit dem Auto fahren, wenn uns die steile und enge Straße durch das Dorf und der schlechtere Schotter weiter nicht stören. Parken wir so, dass wir den Traktoren die Zufahrten zu den Karrenwegen nicht versperren. Bis hierher sind es aus Podsabotin etwa 0,5 Stunden zu Fuß.
Im Folgenden flacht die Straße ab und bringt uns in wenigen Schritten zum letzten Haus bei einem größeren Teich auf unserer rechten Seite. Auf der linken Seite öffnet sich uns vorbei an Kirschbäumen der Blick auf Brda mit der markantesten Kirche Sv. Križ oberhalb von Kojsko und auf den Turm in Gonjače. Der Weg beginnt leicht anzusteigen und bringt uns zur nächsten Abzweigung. Wir setzen geradeaus vorbei an der Jagdbeobachtungsstelle fort. Der Weg auf dem Karrenweg bzw. schlechteren Schotterstraße steigt mäßig bis zur Kreuzung, wo er sich auf die Asphaltstraße nach Sabotin anschließt.
Radfahrer setzen die Fahrt auf der Straße fort, Wanderer werden auf der anderen Seite der Straße vom Bergschild zum Grat geleitet. Es folgt ein kürzerer und steilerer Aufstieg auf dem Pfad zum Grat, wo wir uns dem Weg von der Jagdhütte oder von Korada anschließen. Zur Jagdhütte sind es 20-30 Min., nach Korada etwa 3 Stunden. Aus Podsabotin zum Grat sind es etwa 1 Stunde zu Fuß, noch 1 Stunde zum Gipfel von Sabotin.
Vor uns liegt der schönste Teil des Weges auf dem aussichtsreichen nördlichen Grat von Sabotin. Dieser Teil des Weges ist unter den weniger besuchten und daher noch der urtümlichste von allen eingerichteten Wegen auf Sabotin. Der Weg auf dem steinigen Grat erfordert etwas Aufmerksamkeit, dazwischen können wir die weiten Ausblicke vom Meer und den Dolomiten bis zu den Tolmin- und Sp. Bohinj-Bergen genießen. Der Weg steigt meist leicht bis mäßig am nördlichen Rand des Grats und ist sehr dem Nordwind und der Bora ausgesetzt. An wärmeren Tagen kann man hier die kalte Luft spüren, die von der unten mäandernden Soča aufsteigt. Am gegenüberliegenden Ufer der Soča erheben sich die Vodice, auf denen das Mausoleum für General Maurizio Ferrente Gonzaga errichtet ist. Hinter den Vodice bleibt unser Blick am mächtigen Krn hängen. Vor uns liegt der endlose Grat von Sabotin, links davon nähern wir uns immer mehr dem Sv. Gora mit der Basilika, rechts davon zeigt sich mit jedem Schritt mehr auch Škabrijel. Nach etwa 45 Min. steigt der Weg vorbei an einer halb zerfallenen Pyramide, die nach dem 1. Weltkrieg errichtet wurde, als auf Sabotin ein Freilichtmuseum eingerichtet wurde.
Hinter der Pyramide zieht sich der Weg langsam vom Grat zurück und lenkt durch einen lichten Wald zur ehemaligen Kaserne – jetzt Berghütte und Imbissstube. Der Weg quert zwei Schützengräben und bringt uns in wenigen Minuten zur ehemaligen Kaserne. Wir können aber durch den zweiten Schützengraben zum Gipfel des Grats aufsteigen und auf einem unmarkierten Pfad auf dem Grat fortsetzen und so noch einige Reste aus dem 1. Weltkrieg besichtigen.
Von der Berghütte/Imbissstube trennt uns zum Gipfel von Sabotin noch ein 10 - 15-minütiger Aufstieg.
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Bei schönem Wetter ist es am besten, vom Gipfel von Sabotin mit dem Gehen auf dem Grat bis zur kleinen Kirche Sv. Valentin (etwa 20-25 Min.) fortzusetzen. Im Fall, dass starke Bora weht, führt der Weg auch unter dem Grat auf der italienischen Seite. Wenn wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt gekommen sind, setzen wir mit dem Abstieg nach Solkan auf dem Südweg (30-40 Min.) fort. Wenn wir das Auto in Podsabotin haben, setzen wir von der kleinen Kirche auf dem Karrenweg auf der italienischen Seite fort. Der Karrenweg quert die südlichen Hänge unter Sabotin und bringt uns in guten 10 Minuten zur Asphaltstraße, die von Šentmaver zur italienischen Kaserne führt. Auf der Straße setzen wir mit leichter Abfahrt links bis zur nächsten Kurve Nr. 5 (10 Min.) fort, wo wir uns wieder der slowenischen Seite anschließen. Wir setzen auf dem Karrenweg vorbei an der Bank (hier schneiden wir den Weg Za koridorjem) fort und kommen in wenigen Schritten zur Straße nach Sabotin, wo wir links in Richtung Podsabotin abbiegen. Rechts sind es noch 800 m zur Hütte/Imbissstube auf Sabotin.
Zur Kreuzung nach Podsabotin trennt uns 30 Min. Gehen auf der Asphaltstraße (2,2 km). Der Weg führt uns vorbei an zwei Pyramiden. Bei der ersten Pyramide können wir durch einen schön gereinigten Schützengraben wieder auf den Grat aufsteigen und mit dem Gehen in Ankunftsrichtung fortsetzen.
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Wenn uns das Wetter nicht hold ist oder uns die Kraft ausgeht, können wir vom Gipfel auch vorbei an der italienischen Kaserne absteigen und uns auf dem Pfad, der rechts den Karstwald quert, dem Weg Za koridorjem anschließen. Auf dem Weg steigen wir bis zur ersten Abzweigung bei der Bank ab, wo wir uns der Straße nach Sabotin anschließen.
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Wenn wir vom Gipfel zur Berghütte/Imbissstube zurückkehren, können wir zum Ausgangspunkt statt auf der Asphaltstraße zumindest noch einen Teil des Weges auf dem Pfad gehen, der auf den Treppen unter der Berghütte oder beim Schützengraben unter der Imbissstube beginnt und uns zur Kurve mit der Kapelle in der Felswand bringt. Von hier können wir auf dem Pfad fortsetzen, der sofort unter der Kurve abzusteigen beginnt oder auf dem Pfädlein, das durch einen Pfahl markiert ist, uns dem Schützengraben anschließen, auf dem wir zur Straße absteigen (wir können uns auch wieder auf den Grat aufsteigen). Beide Wege bringen uns zur ersten Pyramide, von wo wir noch 1,8 km (20 Min.) auf der Asphaltstraße zur Kreuzung nach Podsabotin fortsetzen.
Sabotin ist der letzte alpine und der erste mediterrane Hügel. Auf ihm fließen ausgezeichnete Energien und mildern langsam die Erinnerung an die blutige Geschichte. Gehen wir respektvoll darauf und genießen wir die unermesslichen Schönheiten sowie die naturwissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Besonderheiten.

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