Poldov rovt (Vrata) - Dovški križ (mimo bivaka)
Ausgangspunkt: Poldov rovt (Vrata) (941 m)
| Breite/Länge: | 46,4216°N 13,86289°E |
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Wegname: mimo bivaka
Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1601 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1601 m
Karte: Triglav 1 : 25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 38.961
 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 19
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Mojstrana und folgen dann den Beschilderungen zur Dolina Vrata. Weiter durch das Tal Vrata, etwa 100 Meter vor dem Straßenschild 10 km, bemerken wir einen Feldweg, der rechts senkrecht von der Hauptstraße abzweigt. Hier beginnt der beschriebene Weg. Der markierte Parkplatz, auf dem Parken erlaubt ist, liegt etwa 500 Meter weiter auf der Hauptstraße.
Beschreibung der Route:
Wir folgen dem Feldweg, der in den Wald führt und dann an einem kleineren Haus vorbeigeht, wo wir leicht links auf den Wanderpfad weitergehen. Durch den Wald steigen wir leicht links zum Bach Rdeči potok hinauf. Kurz vor dem Bach zweigt rechts der Weg über Brinje ab (Steinmann aufgestellt, am Baum ist ein Gesicht und Buchstabe L eingeschnitzt). Der Weg führt uns dann zum Bachbett. Hier geht der Weg rechtsseitig (linkes Ufer) bergan und kreuzt bald den Bach zur linken Seite. Der Weg steigt durch ein kleines Kesselchen auf, bis uns eine kleine Wand den Weg versperrt, wo wir meist auch auf eine Quelle stoßen. Von hier geht der Weg rechts und steigt auf einem natürlichen Übergang steil empor. Leicht exponiert und ungesichert. Wir sind oberhalb eines kleinen Wasserfalls (falls Wasser da ist). Hier kommen wir aus dem Wald und steigen über einige Schuttfelder auf. Der Weg über Schutt ist unangenehm, da Stürme und Lawinen den Weg jährlich zerstören. Der Weg biegt bald leicht rechts und steigt kurz auf einer grasbewachsenen Flanke auf. Es folgt erneut der Aufstieg neben Schuttfeldern und bald erreichen wir den Bivak na Jezerih, den wir links bemerken. Hier können wir übernachten oder uns bei Gewitter schützen. Hier ebnet sich das Gelände. Der Blick auf den Triglav ist von hier sehr schön.
Vom Bivak führt der Weg allmählich weiter aus, ist aber noch nachvollziehbar. Wir gehen leicht rechts zum Sattel zwischen Dovški Križ und Šplevta. Am Sattel gehen wir links auf Schutt, von dem nach kurzem Anstieg rechts abbiegen und eine steile Felsenflanke queren. Bei grasbewachsenen Hängen gehen wir links steil hoch. Auf diesem Abschnitt sehen wir mehrere schwach ausgetretene Steige, alle mit Steinmännern markiert. Bei Trockenheit wählen wir die rechteste, die auf grasbewachsener Flanke steigt. Am Ende biegt sie links zur Rinne ab. Wir steigen eine kurze nicht allzu steile Rinne hoch, dann am Rinneende scharf rechts. Würden wir am Rinneende geradeaus gehen, kämen wir nur zum Vorgipfel des Dovški Križ. Bei scharfem Rechtsbogen bringt uns die Steige zu den steilen Osthängen des Vorgipfels. Wir queren die Hänge nach Norden, dann folgt die schwierigste Stelle. Auf steiler Flanke steigen wir in eine enge Scharte ab. Der Abstieg ist sehr kurz, aber Vorsicht ist geboten, da auf den Felsen meist viel Sand liegt. Aus der Scharte steigen wir auf die andere Seite, dann weist der Steinmann links zum Grat. Eine besser ausgetretene Steige geht hier geradeaus, aber um Schutt im letzten Teil zu vermeiden, ist es besser, schon hier auf den Grat zu steigen. Gehen auf dem Grat ist dann nicht mehr schwierig und wir erreichen bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.
Der Aufstieg zum Dovški Križ eignet sich für Bergsteiger, denen Klettern 1. Grades keine Probleme bereitet.
Trotz Steig (oft schlecht sichtbar) zum Gipfel ist die Orientierung immer noch anspruchsvoll.

Entlang der Route: Bivak na Jezerih (2118m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Poldov rovt (Vrata) - Dovški križ (mimo bivaka)
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| ljubitelj gora23. 04. 2012 |
Wann ungefähr ist dieser Weg trocken? Würde jemand gehen?
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| turbo24. 04. 2012 |
Der Weg ist trocken genau ab dem Zeitpunkt, wenn die letzten Schneereste schmelzen. Ich würde gehen, ich würde gehen. Viele würden gehen.
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| ljubitelj gora4. 10. 2013 |
Bild 11: Dort bin ich letztes Jahr und gestern gelaufen, dieser sichtbare Steig über das Schuttfeld, nur wo endet er (letztes Jahr sind wir gegangen und umgekehrt), später habe ich herausgefunden, dass der Abstieg durch die Rinne schwieriger sein soll, zumindest dieser Ausgang war sichtbar schwieriger. Nämlich muss man noch am Schuttfeld entlang oder inmitten des Gebüsches rechts (sichtbarer Pfad) absteigen. Tiefer über dem Wasserfall (vorsichtig, da es unten luftig ist) das Schuttfeld queren und den sichtbaren Pfad links nehmen und weiter entlang. Bild 26 kein Bedarf durch die Rinne zu gehen, da der Pfad grasbewachsen bergauf geht und zu Bild 30 stößt. Und ich weiß nicht warum dieser Weg als: sehr anspruchsvoller unmarkierter Steig bezeichnet wird, da er es nicht vollständig ist. Autoren aus Google nennen Weglosigkeit und Abstieg in die Scharte mit Grad I, dieser Abstieg ist kurz mit Stufen, Griffe genug aber nutzlos wenn alles bröckelt. Und ein gut gemeinter Rat: dieser Weg ist absolut nur für Abstieg geeignet und keinesfalls für Aufstieg. Nun die Meinung anderer die es einmal oder mehrmals gemacht haben wäre gut zu hören. Es hängt von Winter zu Winter ab, Kraft der Natur. Füge noch Bild 26 hinzu, wenn jemand über euch ist vorsichtig dass er keinen Stein lostreten lässt.
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| JusAvgustin4. 10. 2013 |
Der Weg entlang des Rdeči potok bis zum Bivak II. bei den Jezera ist auch bergauf völlig in Ordnung, da man nicht ständig im Schuttfeld läuft, sondern am linken Rand desselben - bergauf gesehen in Richtung Jezera. Der Weg kreuzt das Schuttfeld nur ein paar Mal, der Rest verläuft auf schönem Steig. Fakt ist, dass der Aufstieg zum DK zu den wegloesen Anstiegen mit manchen Kletterstellen Grad I gehört. Diese Scharte vor dem Gipfelgeröll kann ganz schön lästig sein - besonders im Winter, deswegen habe ich dort ein Hilfseil um die Felsen für einen möglichen Abseil belassen. Der Rest am DK ist Gehen und neben der Kukova špica gehört er zu den einfachsten Anstiegen im Martuljek. Natürlich auf der Normalroute!
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| pohodnik386. 10. 2013 |
Schön, nur ein bisschen zu schnell... Einmal langsamer und es wird gut, ich mag Videos lieber, weil sie mehr zeigen als nur Fotos Lp! Tone
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| Macesna9. 10. 2013 |
Ich stimme Juš bezüglich des Weges zum Bivak II zu. Es ist ein völlig in Ordnung Weg, er geht ziemlich links (bergauf gesehen), und der Blick, der sich hier auf das Bivak und die Rokavi öffnet, ist unglaublich schön, fast erschütternd. Sehr wenig Schutt, im oberen Teil meist auf angenehmem Gras. Abstieg über Schutt ganz rechts (bergauf gesehen) und erst im Wald schließt man sich dem bekannten Pfad an, auf dem man hochging.
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| JusAvgustin9. 10. 2013 |
Die Rokav-Sinfonie ist einfach beeindruckend 
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| Macesna9. 10. 2013 |
Ich hoffe, bald einen Akkord zu hören ...
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| JusAvgustin12. 10. 2013 |
Das würde ich gerne erleben! findest du nicht mal auf Pelce!
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| di17. 10. 2014 |
Mich interessiert der optimale Anstieg auf den Hang selbst zum Dovški križ, also wo das steile felsige Hang überquert wird: am tiefsten Punkt, irgendwo in der Mitte… Füge (schlechtes) Foto bei: http://www.hribi.net/profil.asp?id=11979
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| ljubitelj gora12. 09. 2021 23:49:24 |
Unten gibt es neue Steige, damit man nicht zu sehr im Schutt herumkraxeln muss.
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| Jernej96818. 07. 2024 15:57:53 |
Letztes Wochenende bin ich auf DK diesen Weg hinaufgestiegen. Auch ich erwartete beim Aufstieg mehr Probleme mit Schuttfeldern, aber wie Juš schreibt, quert der Weg die Schuttfelder nur kurz an wenigen Stellen. Links vom größten Schuttfeld unter der Mala Šplevta ist sehr gut begehbarer grasiger Untergrund. Direkt unter dem Bivak habe ich mir sogar ein bisschen leichtes Klettern auf steilen Gräsern gegönnt und stand direkt vor der Bivaktür. Für den Abstieg aber eine ganz andere Geschichte. Wenn ich alle Schuttfelder zusammenzähle, auf denen ich vom Bivak bis ins Tal abgestiegen bin, noch tief im Wald, ergeben sie 550 Höhenmeter - praktisch die Hälfte des Abstiegs vom Bivak bis zum Asphalt.
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| renko28. 04. 2025 15:10:02 |
leichterster Winteranstieg?
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