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Gebirge / Julische Alpen / Visoki Rokav / Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav

Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav

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Ausgangspunkt: Poldov rovt (Vrata) (941 m)
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: Kletterbesteigung
Höhenunterschied: 1705 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1705 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 45.476
 7 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 0
Anzahl der Kommentare: 25
Zugang zum Ausgangspunkt:
Fahren Sie nach Mojstrana und folgen Sie dann den Schildern zum Vrata-Tal. Fahren Sie weiter durch das Vrata-Tal; etwa 200 Meter vor dem 10-km-Straßenschild sehen Sie rechts einen Steinmann und einen Feldweg, wo die beschriebene Route beginnt.
Beschreibung der Route:
Wir wenden uns auf den Feldweg, der in den Wald führt und dann an einem kleinen Haus vorbei leicht links auf einen Fußweg weitergehen. Durch den Wald steigen wir leicht nach links Richtung Rdeči potok auf. Kurz vor dem Bach zweigt rechts der Weg über Brinje ab (ein Steinmann ist aufgestellt, und in einen Baum ist ein Gesichtsähnliches mit dem Buchstaben L eingeschnitzt). Der Weg führt uns dann zum Bachbett. Hier verläuft der Weg auf der rechten Seite (linkes Ufer) bergauf und überquert bald den Bach auf die linke Seite. Der Weg steigt durch das kleine Tal auf, bis eine kleine Wand den Weg versperrt, wo wir normalerweise auch auf eine Quelle stoßen. Von hier geht der Weg rechts und steigt über einen natürlichen Durchgang steil an. Leicht ausgesetzt und nicht gesichert. Wir befinden uns über einem kleinen Wasserfall (falls Wasser vorhanden). Hier kommen wir aus dem Wald und steigen über einige Geröllfelder auf. Der Weg über das Geröll ist nicht angenehm, da Stürme und Lawinen ihn jedes Jahr zerstören. Der Weg biegt bald leicht rechts ab und steigt kurz über eine grasige Hang auf. Es folgt erneut ein Aufstieg entlang von Geröllfeldern und bald erreichen wir die Biwakschachtel bei Jezerih, die wir auf unserer linken Seite sehen.
Hier können wir übernachten oder bei Gewitter einfach abwarten. Das Gelände wird eben. Der Blick auf den Triglav von hier ist sehr schön.
Der Weg vom Biwak weiter verschwindet langsam, kann aber noch verfolgt werden. Wir gehen über die Wiese namens Na Jezerih (früher soll hier ein See gewesen sein). Bald sehen wir links einen eher unattraktiven steilen und engen Couloir. Unser Ziel ist nun die Scharte zwischen Srednji Rokav und Visoki Rokav, die wir über einen steilen Aufstieg durch einen brüchigen und oft vereisten Couloir erreichen (der Aufstieg ist leichter, wenn noch Schnee darin liegt). Eispickel, Steigeisen und Helm sind in diesem Abschnitt Pflichtausrüstung. Wenn wir die Scharte betreten, öffnet sich der Blick auf Škrlatica (Zugang ist auch von dieser Seite möglich). Weiter beginnt der Kletterteil der Tour, wo der Schwierigkeitsgrad oft Grad 3 erreicht. Für den weiteren Aufstieg benötigen wir Klettergurt und Seil.
Kurz vor der Scharte in Aufstiegsrichtung von der Jezerih-Seite bemerken wir rechts einen steilen Kamin, den wir mit Hilfe eines Bohrhakens (er hilft beim Sichern mit dem Seil) eine Stufe höher erklimmen. Der Weg geht dann auf den Grat über, auf und neben dem wir weiter aufsteigen. Schwierigkeiten am ausgesetzten Grat überschreiten gelegentlich noch Grad 2. Etwas unter dem Gipfel lässt die Steilheit nach und ein immer aussichtsreicherer "Weg" führt uns schnell zum aussichtsreichen Gipfel.

Der Weg durch den Rokavski-Couloir ist oft vereist und rutschgefährlich. Wegen großer technischer Schwierigkeiten im Gipfelbereich des Berges begehen wir diese Route nur mit entsprechender Ausrüstung und bei stabilem Wetter. Begehen Sie diese Route mit jemandem, der bereits auf dem Gipfel war, am besten mit einem Bergführer.
Routenkarate - Visoki Rokav
Entlang der Route: Bivak na Jezerih (2118m)
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Fotos:
Diskussion zur Tour Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav
skrabeljcek17. 08. 2006
Den Aufstieg zum mittleren/hohen Rokav empfehle ich zu einer Zeit, wenn im Kamin Schnee liegt. Ohne Schnee kann der Aufstieg zum Sattel sehr lästig sein. Weiter gehst du nicht entlang des Grats, sondern ein paar Dutzend Meter unter dem Sattel (Richtung Jezerca) siehst du einen Kamin. Weiter ist der Aufstieg klar. Begleitung durch einen Alpinisten ist obligatorisch!!!
sector7. 09. 2007
würde ich sagen. Mich begleiteten zwei Alpinisten, sonst wäre es unmöglich...eek
Pobesneli delfin19. 03. 2008
Keine Erfindungen bitte, der Matterhorn auf den Karten hat schon genug Schaden angerichtet. Der echte Name des "Slowenischen Matterhorns" ist Skala!
LP!
Nickster28. 07. 2008
Wenn du oben bist, ist das Beste, einen Helikopter für die Rückkehr ins Tal zu mieten!eek
sk214. 06. 2009
Gestern habe ich meine Tochter und einen Kollegen mitgenommen, muss sagen, dass der zweite Kamin trotz der Senkrechtigkeit noch der einfachste im Vergleich zum restlichen Abschnitt bis zum Gipfel ist. Das Problem ist die Bröseligkeit, man muss wirklich aufpassen, wohin man tritt, keine Varianten, um Steine nicht zu lösen.
Jacek15. 02. 2010
In einem schönen Führer steht: Vom Kotla (Abstieg ohne Klettern vom Weg zur Škarlatica) ist ein kurzer, aber steiler Aufstieg zum Sattel zwischen Srednji und Visoki Rokav möglich, von wo aus beide Gipfel am besten erreichbar sind. Ist vielleicht jemand von dieser Richtung zum Visoki Rokav gegangen? Kann man den Gipfel ohne größere Schwierigkeiten od. Klettern erreichen?
Gorazd G15. 02. 2010
>Kann man den Gipfel ohne größere Schwierigkeiten oder Klettern erreichen?

Hängt davon ab, was "größere Schwierigkeiten" für dich sind, aber ohne Klettern geht es definitiv nicht. Vom Kotla zur Rokavsko škrbino (kurzes) Klettern II. Grad, von dort zum V. Rokav III. Grad - natürlich auf dem einfachsten Weg, den man 'treffen' muss. Bröckelig! Seil, Helm und viel Erfahrung. Wenn du keine Alpinkenntnisse hast, ist eine Bergführerbegleitung unerlässlich. Das gilt natürlich für Aufstieg in trockenen Sommermonaten, im Winter brauchst du noch vieles mehr ...

Viel Erfolg!
JusAvgustin16. 02. 2010
Der Rokav ist ohne Klettern nicht erreichbar, das hat Gorazd dir schon gesagt. Er hat seinen Ruf nicht umsonst. Sehr wenige Menschen waren oben, ebenso wenige haben Rokavi und Široka peč überquert. Diese gelten als alpinistische Aufstiege, denen in Slowenien keiner gleichkommt. Sonst findest du gute Beschreibungen in den Büchern Grebeni slovenskih gora, Slovenske stene, Severni pristopi und noch vieles mehr... jedenfalls sind die Martuljške Berge im Winter um eine oder zwei Stufen schwerer als im Sommer.
Sei vernünftig!nasmeh
JusAvgustin29. 07. 2010
Gestern auf Rokav von Oltar geklettert. Notwendige Ausrüstung: Seil (60m), Eispickel, Steigeisen, Prusik oder Klettergurt, Klettergurt. Achtung! extrem bröckelig, orientierungsaufwändig, körperlich und seelisch anstrengend. Kein Sicherungsmaterial, wo Abseilstelle ist, ist Haken! Abstieg von Rokav über 4 Abseile, Verhältnisse am Gletscher schlecht, wenig Schnee, Steigeisen greifen nicht richtig, steiler Gletscher, Möglichkeit zum Abseilen rechts (von unten gesehen bergauf) bis zum Gletscherende. Sehr heikel zu gehen, hohe Abrutschgefahr. Gefühl aber großartig.
skrajnik13. 08. 2012
Hat jemand "frische" Infos oder ein Foto zum Zustand des Rokavski-Gletschers?
funnyboy1. 08. 2013
Dienstag, 30.7., sind wir zum Visoki Rokav aufgebrochen. Der Weg zum Gletscher ist ohne Besonderheiten. Unter dem Gletscher taucht Schnee auf, aber es ist nicht mehr viel davon da. Wer vorhat, dort hochzugehen, sollte sich beeilen. Ich warne: Im Gletscher besteht extreme Gefahr durch herabfallende Steine!!! Während unseres Aufstiegs fielen alle 5-10 Minuten Steine, daher haben wir etwas beschleunigt. Der weitere Aufstieg zum Gipfel ist sehr bröckelig, also Vorsicht. Einige Stellen sind recht solide III., daher braucht man eine gewisse Erfahrung. Wir haben niemanden getroffen.

Komplette Tour, die viel Genuss bietet, wenn man ihr gewachsen ist.
Bilder und ein paar Worte mehr zur Tour auf

http://graheljsblog.blogspot.com/2013/08/za-uverturo-v-maidene-na-visoki-rokav.html



Jonny_10. 06. 2014
Am Samstag, 7.6., auf dieser Tour. Kann nur sagen: GEIL! Tour, die dir Zufriedenheit, Freude, Euphorie, alles gibt. Ernsthafte Tour, wert jeder Anstrengung, Nerv und Schritt.

Mehr im Album:
https://picasaweb.google.com/117716969375992242593/VisokiRokav762014?noredirect=1
VesnaM13. 05. 2015
Gipfelbuch ist immer noch nicht oben.
Gletscher überflutet, morgens ziemlich hart, nachmittags schneebreiig. Schnee erst höher als das Biwak.
Die Tour ist aber schön, wild, einsam.
JusAvgustin13. 05. 2015
Sind wir keine Bilder wert?
VesnaM14. 05. 2015
Die kann man hier nicht hochladen, die, die sie brauchten, haben mir schon geschrieben und sie per Mail bekommen.
Die Verhältnisse habe ich beschrieben.
Branee14. 05. 2015
Schade, dass ihr sie nicht unter aktuelle Verhältnisse postet. Solcher Beiträge gibt es relativ wenige, sie sind aber sehr willkommen, sonst plane ich auch Anfang nächster Woche dorthin nasmeh
VesnaM14. 05. 2015
Trotzdem besser als nichts.
Wenn du gehst, kannst du auch das Besucherbuch mitnehmen nasmeh
viel Erfolg
Branee14. 05. 2015
Ich bemühe mich ums Besucherbuch nasmeh Und ich bin der Erste drin :p
JusAvgustin14. 05. 2015
Und opfere noch ein Tupperware-Döschen, damit es schick aussieht... Vesna, wenn du das unter aktuelle Verhältnisse stellst, könntest du auch Bilder hochladen. Ich hab den Eindruck, ihr habt keine Lust im Portal zu suchen und dann postet unter kommentierte Ausflüge und nicht unter: http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=759

2 Sekunden Zeit...cool
Branee14. 05. 2015
Ich geb eine für Salami her nasmeh.(hec) Hab eine Menge zu Hause, nehm eine.
kolpa10. 08. 2019
Hallo!
Bitte um "frische" Information über den Zustand im Rokavski-Gletscher und welche Route derzeit geeigneter ist für den Zugang zum Sattel zwischen Srednji und Visoki Rokav, über Kotle oder von Jezera. Danke für die Antwort und Lp.
Dr_Ursic1. 09. 2019
Hallo,
War gestern auf Visoki Rokav. Der Gletscher ist ohne Besonderheiten. Viel bröckeliger Fels. Für den Abstieg darauf sind an Stellen Anker für "Abseilen" angebracht.

Rokavski Gletscher

LPD
metod21. 08. 2020
Sehr anspruchsvoller Aufstieg für einen Amateur. Deutlich schwieriger als zum Oltar. Heute war der Aufstieg durch den Gletscher praktisch unmöglich. Wir wussten das und sind über den Kotel gegangen. Oberhalb des Gletschers Geröll so viel man will. Man muss 150% konzentriert sein und auch das Seil löst Steine aus. Wir sind durch den Gletscher abgestiegen, am Rand des Schneefeldes, mit Abseilen, um keine Felsen und Steine auszulösen. Wäre noch jemand anderer Wanderer dort gewesen, wäre es sehr unangenehm gewesen.
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