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Gebirge / Julische Alpen / Visoki Rokav / Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav

Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav

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Ausgangspunkt: Poldov rovt (Vrata) (941 m)
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1705 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1705 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 45.296
 7 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 0
Anzahl der Kommentare: 25
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Mojstrana und folgen dann den Beschilderungen zur Vrata-Tal. Wir fahren weiter durch das Vrata-Tal, etwa 200 Meter vor dem Straßenschild 10 km, wo wir rechts einen Steinmann und einen Karrenweg bemerken, wo der beschriebene Weg beginnt.
Beschreibung der Route:
Wir begeben uns auf den Karrenweg, der in den Wald führt und dann an einem kleineren Haus vorbeigeht, wo wir leicht links auf einen Fußweg abbiegen. Durch den Wald steigen wir leicht links zum Bach Rdeči potok auf. Kurz vor dem Bach biegt rechts der Weg über Brinje ab (Steinmann aufgestellt, am Baum ein Gesicht und Buchstabe L eingeschnitzt). Der Weg führt zum Bachbett. Hier geht der Weg rechtsseitig (linkes Ufer) bergauf und kreuzt bald den Bach linksseitig. Der Weg steigt durch ein kleines Kesseltal, bis eine kleine Wand den Weg versperrt, wo meist auch eine Quelle anzutreffen ist. Von hier rechts durch einen natürlichen Durchgang steil empor. Leicht exponiert und ungesichert. Wir sind oberhalb eines kleinen Wasserfalls (falls Wasser vorhanden). Hier verlassen wir den Wald und steigen über einige Schrofenfelder auf. Der Weg über den Schrofenhang ist unbequem, da Stürme und Lawinen ihn jährlich zerstören. Bald leicht rechts und kurz über eine grasige Flanke hoch. Dann wieder Aufstieg neben Schrofen, bald erreichen wir den Bivak na Jezerih, den wir linksseitig erblicken.
Hier können wir übernachten oder uns bei Gewitter nur verschanzen. Hier ebnet sich das Gelände. Der Blick auf Triglav ist von hier sehr schön.
Vom Bivak verschwindet der Weg langsam, ist aber noch verfolgbar. Wir gehen über die Wiese Na Jezerih (früher soll hier ein See gewesen sein). Bald links ein wenig einladender steiler enger Ozebnik. Ziel ist das Sattel zwischen Srednji und Visoki Rokav, erreicht durch steilen Aufstieg durch bröckeligen und oft vereisten Ozebnik (Aufstieg im Ozebnik leichter mit Rest-Schnee). Eispickel, Steigeisen und Helm sind hier Pflicht. Auf dem Sattel (Scharte) öffnet sich der Blick auf die Škrlatica (auch von hier zugänglich). Nun beginnt der Kletterabschnitt, Schwierigkeit bis III. Grad. Für den weiteren Aufstieg Klettergurt und Seil nötig.
Kurz vor der Scharte aufwärts von Jezerca aus rechts ein steiler Kamin, durch den wir mit Hilfe eines Pitons (hilft beim Sichern mit Seil) eine Stufe höher klettern. Der Weg geht auf den Grat über, auf und neben dem wir aufsteigen. Schwierigkeiten am exponierten Grat überschreiten stellenweise noch II. Grad. Kurz unter dem Gipfel lässt die Steilheit nach, ein zunehmend panoramischer "Weg" führt schnell zum aussichtsreichen Gipfel.

Der Weg durch den Rokavski ozebnik ist oft vereist und rutschgefährlich. Wegen der großen technischen Schwierigkeiten im oberen Teil nur angemessen ausgerüstet und bei stabilem Wetter begehen. Geht mit jemandem, der schon auf dem Gipfel war, am besten mit einem Bergführer.
Routenkarate - Visoki Rokav
Entlang der Route: Bivak na Jezerih (2118m)
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Fotos:
Diskussion zur Tour Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav
skrabeljcek17. 08. 2006
Den Aufstieg zum mittleren/hohen Rokav empfehle ich zu einer Zeit, wenn im Kamin Schnee liegt. Ohne Schnee kann der Aufstieg zum Sattel sehr lästig sein. Weiter gehst du nicht entlang des Grats, sondern ein paar Dutzend Meter unter dem Sattel (Richtung Jezerca) siehst du einen Kamin. Weiter ist der Aufstieg klar. Begleitung durch einen Alpinisten ist obligatorisch!!!
sector7. 09. 2007
würde ich sagen. Mich begleiteten zwei Alpinisten, sonst wäre es unmöglich...eek
Pobesneli delfin19. 03. 2008
Keine Erfindungen bitte, der Matterhorn auf den Karten hat schon genug Schaden angerichtet. Der echte Name des "Slowenischen Matterhorns" ist Skala!
LP!
Nickster28. 07. 2008
Wenn du oben bist, ist das Beste, einen Helikopter für die Rückkehr ins Tal zu mieten!eek
sk214. 06. 2009
Gestern habe ich meine Tochter und einen Kollegen mitgenommen, muss sagen, dass der zweite Kamin trotz der Senkrechtigkeit noch der einfachste im Vergleich zum restlichen Abschnitt bis zum Gipfel ist. Das Problem ist die Bröseligkeit, man muss wirklich aufpassen, wohin man tritt, keine Varianten, um Steine nicht zu lösen.
Jacek15. 02. 2010
In einem schönen Führer steht: Vom Kotla (Abstieg ohne Klettern vom Weg zur Škarlatica) ist ein kurzer, aber steiler Aufstieg zum Sattel zwischen Srednji und Visoki Rokav möglich, von wo aus beide Gipfel am besten erreichbar sind. Ist vielleicht jemand von dieser Richtung zum Visoki Rokav gegangen? Kann man den Gipfel ohne größere Schwierigkeiten od. Klettern erreichen?
Gorazd G15. 02. 2010
>Kann man den Gipfel ohne größere Schwierigkeiten oder Klettern erreichen?

Hängt davon ab, was "größere Schwierigkeiten" für dich sind, aber ohne Klettern geht es definitiv nicht. Vom Kotla zur Rokavsko škrbino (kurzes) Klettern II. Grad, von dort zum V. Rokav III. Grad - natürlich auf dem einfachsten Weg, den man 'treffen' muss. Bröckelig! Seil, Helm und viel Erfahrung. Wenn du keine Alpinkenntnisse hast, ist eine Bergführerbegleitung unerlässlich. Das gilt natürlich für Aufstieg in trockenen Sommermonaten, im Winter brauchst du noch vieles mehr ...

Viel Erfolg!
JusAvgustin16. 02. 2010
Der Rokav ist ohne Klettern nicht erreichbar, das hat Gorazd dir schon gesagt. Er hat seinen Ruf nicht umsonst. Sehr wenige Menschen waren oben, ebenso wenige haben Rokavi und Široka peč überquert. Diese gelten als alpinistische Aufstiege, denen in Slowenien keiner gleichkommt. Sonst findest du gute Beschreibungen in den Büchern Grebeni slovenskih gora, Slovenske stene, Severni pristopi und noch vieles mehr... jedenfalls sind die Martuljške Berge im Winter um eine oder zwei Stufen schwerer als im Sommer.
Sei vernünftig!nasmeh
JusAvgustin29. 07. 2010
Gestern auf Rokav von Oltar geklettert. Notwendige Ausrüstung: Seil (60m), Eispickel, Steigeisen, Prusik oder Klettergurt, Klettergurt. Achtung! extrem bröckelig, orientierungsaufwändig, körperlich und seelisch anstrengend. Kein Sicherungsmaterial, wo Abseilstelle ist, ist Haken! Abstieg von Rokav über 4 Abseile, Verhältnisse am Gletscher schlecht, wenig Schnee, Steigeisen greifen nicht richtig, steiler Gletscher, Möglichkeit zum Abseilen rechts (von unten gesehen bergauf) bis zum Gletscherende. Sehr heikel zu gehen, hohe Abrutschgefahr. Gefühl aber großartig.
skrajnik13. 08. 2012
Hat jemand "frische" Infos oder ein Foto zum Zustand des Rokavski-Gletschers?
funnyboy1. 08. 2013
Dienstag, 30.7., sind wir zum Visoki Rokav aufgebrochen. Der Weg zum Gletscher ist ohne Besonderheiten. Unter dem Gletscher taucht Schnee auf, aber es ist nicht mehr viel davon da. Wer vorhat, dort hochzugehen, sollte sich beeilen. Ich warne: Im Gletscher besteht extreme Gefahr durch herabfallende Steine!!! Während unseres Aufstiegs fielen alle 5-10 Minuten Steine, daher haben wir etwas beschleunigt. Der weitere Aufstieg zum Gipfel ist sehr bröckelig, also Vorsicht. Einige Stellen sind recht solide III., daher braucht man eine gewisse Erfahrung. Wir haben niemanden getroffen.

Komplette Tour, die viel Genuss bietet, wenn man ihr gewachsen ist.
Bilder und ein paar Worte mehr zur Tour auf

http://graheljsblog.blogspot.com/2013/08/za-uverturo-v-maidene-na-visoki-rokav.html



Jonny_10. 06. 2014
Am Samstag, 7.6., auf dieser Tour. Kann nur sagen: GEIL! Tour, die dir Zufriedenheit, Freude, Euphorie, alles gibt. Ernsthafte Tour, wert jeder Anstrengung, Nerv und Schritt.

Mehr im Album:
https://picasaweb.google.com/117716969375992242593/VisokiRokav762014?noredirect=1
VesnaM13. 05. 2015
Gipfelbuch ist immer noch nicht oben.
Gletscher überflutet, morgens ziemlich hart, nachmittags schneebreiig. Schnee erst höher als das Biwak.
Die Tour ist aber schön, wild, einsam.
JusAvgustin13. 05. 2015
Sind wir keine Bilder wert?
VesnaM14. 05. 2015
Die kann man hier nicht hochladen, die, die sie brauchten, haben mir schon geschrieben und sie per Mail bekommen.
Die Verhältnisse habe ich beschrieben.
Branee14. 05. 2015
Schade, dass ihr sie nicht unter aktuelle Verhältnisse postet. Solcher Beiträge gibt es relativ wenige, sie sind aber sehr willkommen, sonst plane ich auch Anfang nächster Woche dorthin nasmeh
VesnaM14. 05. 2015
Trotzdem besser als nichts.
Wenn du gehst, kannst du auch das Besucherbuch mitnehmen nasmeh
viel Erfolg
Branee14. 05. 2015
Ich bemühe mich ums Besucherbuch nasmeh Und ich bin der Erste drin :p
JusAvgustin14. 05. 2015
Und opfere noch ein Tupperware-Döschen, damit es schick aussieht... Vesna, wenn du das unter aktuelle Verhältnisse stellst, könntest du auch Bilder hochladen. Ich hab den Eindruck, ihr habt keine Lust im Portal zu suchen und dann postet unter kommentierte Ausflüge und nicht unter: http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=759

2 Sekunden Zeit...cool
Branee14. 05. 2015
Ich geb eine für Salami her nasmeh.(hec) Hab eine Menge zu Hause, nehm eine.
kolpa10. 08. 2019
Hallo!
Bitte um "frische" Information über den Zustand im Rokavski-Gletscher und welche Route derzeit geeigneter ist für den Zugang zum Sattel zwischen Srednji und Visoki Rokav, über Kotle oder von Jezera. Danke für die Antwort und Lp.
Dr_Ursic1. 09. 2019
Hallo,
War gestern auf Visoki Rokav. Der Gletscher ist ohne Besonderheiten. Viel bröckeliger Fels. Für den Abstieg darauf sind an Stellen Anker für "Abseilen" angebracht.

Rokavski Gletscher

LPD
metod21. 08. 2020
Sehr anspruchsvoller Aufstieg für einen Amateur. Deutlich schwieriger als zum Oltar. Heute war der Aufstieg durch den Gletscher praktisch unmöglich. Wir wussten das und sind über den Kotel gegangen. Oberhalb des Gletschers Geröll so viel man will. Man muss 150% konzentriert sein und auch das Seil löst Steine aus. Wir sind durch den Gletscher abgestiegen, am Rand des Schneefeldes, mit Abseilen, um keine Felsen und Steine auszulösen. Wäre noch jemand anderer Wanderer dort gewesen, wäre es sehr unangenehm gewesen.
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