Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav (preko Velikega Oltarja (po grebenu))
Ausgangspunkt: Poldov rovt (Vrata) (941 m)
Wegname: preko Velikega Oltarja (po grebenu)
Gehzeit: 9 h
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1705 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1705 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Eispickel, Steigeisen, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen, Lampe
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Anzahl der Kommentare: 15
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Mojstrana, dann folgen wir den Beschilderungen zur Dolina Vrata. Wir fahren weiter durch das Tal Vrata, etwa 200 Meter vor dem Straßenschild 10 km bemerken wir rechts einen Steinmann und einen Karrenweg, wo der beschriebene Weg beginnt.
Beschreibung der Route:
Wir lenken auf den Karrenweg, der in den Wald führt und dann an einem kleineren Haus vorbeiführt, wo wir leicht links auf den Fußweg weitergehen. Durch den Wald steigen wir leicht links zum Rdeči potok auf. Kurz vor dem Bach zweigt rechts der Weg über Brinje ab (Steinmann errichtet, am Baum ist ein Gesichtsrelief und der Buchstabe L eingeschnitzt). Der Weg führt uns dann zum Bachbett. Hier verläuft der Weg auf der rechten Seite (linkes Ufer) aufwärts und kreuzt bald den Bach auf die linke Seite. Der Weg steigt durch die Mulde auf, bis eine kleine Wand den Weg versperrt, wo wir meist auch auf einen Brunnen stoßen. Von hier geht der Weg rechts und steigt steil durch einen natürlichen Durchlass auf. Leicht exponiert und ungesichert. Wir sind oberhalb des kleinen Wasserfalls (falls Wasser vorhanden). Hier verlassen wir den Wald und steigen über mehrere Schuttfelder auf. Der Weg über das Schuttfeld ist unbequem, da Gewitter und Lawinen den Weg jährlich zerstören. Der Weg biegt bald leicht rechts ab und steigt kurz den grasbewachsenen Hang auf. Es folgt erneut der Aufstieg entlang der Schuttfelder und bald erreichen wir den Bivak na Jezerih, den wir links bemerken. Hier können wir übernachten oder uns bei Gewitter bergen. Hier ebnet sich das Gelände. Der Blick auf den Triglav ist von hier aus sehr schön.
Von hier verschwindet der Weg langsam, aber wir können ihm noch folgen. Wir gehen über die Wiese namens Na Jezerih (früher soll hier ein See gewesen sein). Der Weg biegt hier leicht nach rechts ab. Gerade vor uns erhebt sich der Dovški Križ. Unser Weg führt jedoch in die Wand etwas links vom Dovški Križ. Wir suchen den Weg in die steilen Hänge. Der Weg ist leicht zu finden, da Steinmänner entlang stehen. Hier wird der Weg recht anspruchsvoll. Zuerst steigen wir steil den felsigen Hang auf, dann folgt exponierte Querung links ohne jegliche Sicherung. Bei Nässe hohes Rutschrisiko. Beim Überwinden dieses Felsensprungs gelangen wir auf den Grat. Hier gehen wir links und steigen etwas zum Sattel Grlo ab. Wir erreichen Schuttfelder unter dem Oltar, auf denen wir anzusteigen beginnen. Wir erblicken eine markante Rinne (geradeaus) und lenken darauf zu. Wir folgen den Steinmännern, die uns leicht links von der Rinne führen. Der Hang wird immer steiler und auch bröckelig. Gegen den Gipfel lenken wir erneut rechts, sodass wir den Hauptgrat genau über der Scharte erreichen. Hier gehen wir einige Meter auf der Nordseite des Grats weiter, dann steigen wir wieder auf den Grat auf. Es folgen nur noch wenige Meter auf dem exponierten Grat zum Gipfel. Vom Hauptgipfel lenken wir uns entlang des Grats zum Visoki Rokav. Bis zur Scharte umgehen wir Felsensprünge links, in die Scharte steigen wir an einem Seil ab (30m). Ab der Scharte halten wir uns rechts vom Hauptgrat, wir befinden uns im Gipfelbau VR und alles ringsum ist eine große Schutthalde. Den Weg zur Platte weisen Steinmänner vor, die häufig stehen. Beim letzten Steinmann gehen wir quer zum vorletzten Zacken. Hier gelangen wir zum Schlüsselabschnitt des Aufstiegs, glatte Platte (10m, III.). Vom Gipfel des Zacks steigen wir durch bröckeligen Untergrund in die Scharte zwischen letztem und vorletztem Zacken ab, zwei weitere Seillängen extrem bröckeligen Geländes erwarten uns und schließlich stehen wir auf VR. Es muss nicht betont werden, dass das Gratkreuzen ein Alpinkletter mit Schwierigkeiten bis III° ist, der Grat ist steil abfallend, bröckelig und extrem exponiert, vollständige Kletterausrüstung ist Pflicht, am besten geht man mit jemandem, der schon oben war, noch besser mit einem GV.
Der Aufstieg zum Oltar ist ein sehr anspruchsvolles Wegefrei-Gelände mit Klettern bis 2. Grad. Sehr empfehlenswert ist die Nutzung von Sicherungen.
Trotz zahlreicher Steinmänner, die beim Suchen leichterer Übergänge helfen, bleibt die Orientierung anspruchsvoll.

Entlang der Route: Bivak na Jezerih (2118m), Grlo (2429m), Veliki Oltar (2621m)
Fotos:
Diskussion zur Tour Poldov rovt (Vrata) - Visoki Rokav (preko Velikega Oltarja (po grebenu))
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| kroca7. 08. 2012 |
Plant irgendeine GV-Gruppe die Tour Poldov rovt-Visoki Rokav über Veliki Oltar im August zu gehen, an der man sich anschließen könnte?
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| fuga15. 08. 2012 |
Gerade oben gewesen. Ganz schön anspruchsvolle Tour. Glücklicherweise haben mein Kumpel und ich diese Variante gewählt und nicht umgekehrt, sonst hätten wir uns wohl umgedreht. Rokav-Gletscher fast nicht erkennbar, pure Schutt, Schneematsch mit Sand, nur Abrutschen. Besser im Herbst, wenn es etwas gefroren ist. Für Abseilen gut, nur das Seil muss in die Waschmaschine.
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| JusAvgustin26. 06. 2013 |
Ich schreibe es auch hier. Die beste Zeit für den Besuch von VR... Jetzt, wo Schnee im Rokav-Gletscher ist, ist optimal. Natürlich sind Steigeisen und Eispickel Pflichtausrüstung für eine solche Tour. Die schwierigsten Stellen sind gesichert, weiterhin ist Vorsicht auf diesem Schutthalde geboten. Für mich ist der schönste Aufstieg immer noch über den Veliki Oltar. Vom Gipfel entlang dem Grat, dann zur angedeuteten Gred im östlichen Hang, die uns zur Scharte bringt, von dort auf der S-Seite zur zweiten markanten Rinne, die die Gipfelstruktur von Rokav durchschneidet. Wenig begangen, alternativer Aufstieg. Von dort über Geröll zum Gipfel, durch eine kurze Stelle III. Schwierigkeit. Beim ersten Mal haben mein Partner und ich direkt über den Grat probiert, was jedoch absolut nicht empfehlenswert und extrem exponiert ist. Bolzen für den Abstieg von Rokav zum Gletscher sind da, ebenso für den Abstieg über den Gletscher und zur Scharte. Am Grat sind Bolzen wenige, die Route weicht nicht viel von der Gratlinie ab. Bei solch einer Tour schadet etwas Eisen nie, es mitzunehmen! Viel Erfolg!
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| tilenko23. 07. 2014 |
Gratüberschreitung in umgekehrter Richtung durchgeführt nämlich Poldov rovt - Visoki Rokav - Oltar und dann am Biwak vorbei ins Tal. Orientierung ist ganz anspruchsvoll.
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| darinka41. 05. 2015 |
Wann denkst du, wird heuer, wenn weniger Schnee ist, eine geeignete Zeit für den Aufstieg zum V Oltar sein? lp
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| JusAvgustin1. 05. 2015 |
Ich bezweifle, dass viele hier durchgehen...
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| darinka41. 05. 2015 |
Wie viele von euch gehen normalerweise im Sommer?
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| darinka42. 05. 2015 |
Ja, nur bis V Oltar, plane nicht weiter. lp
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| andrejp24. 08. 2016 |
Weiß jemand, wie die Bedingungen im Ozebnik sind, Schnee?
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