Pri Mlinču - Mangart (slowenischer Weg)
Ausgangspunkt: Pri Mlinču (1094 m)
| Breite/Länge: | 46,4234°N 13,5937°E |
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Wegname: slowenischer Weg
Gehzeit: 4 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1585 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1585 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen, Lampe
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Über den MP Rateče fahren wir nach Italien, dann in Trbiž / Tarvisio biegen wir links ab in Richtung Predel / Cave del Predil. Nach einigen 100 m biegen wir noch einmal links in dieselbe Richtung ab, dann an der Kreuzung beim Rabeljsko jezero / Lago del Predil fahren wir geradeaus auf der Hauptstraße in Richtung Slowenien (rechts Nevejski preval (Na Žlebeh) / Sella Nevea). Es folgen einige Serpentinen und die Fahrt durch einen Tunnel, dann erreichen wir den MP Predel, hinter dem wir wieder nach Slowenien fahren. In der Fortsetzung beginnen wir abzusteigen, dann vor der Brücke mit dem größten Bogen in den Julischen Alpen (Brücke über den Mangartski potok (auf dem Straßenschild als Brücke Predel 129 m gekennzeichnet)) biegen wir links ab in Richtung Mangart. Unmittelbar nach der Kreuzung zweigt ein Seitenast der Straße ab, wo der Parkplatz markiert ist.
b) Von der Primorska fahren wir nach Log pod Mangartom, von dort aus setzen wir die Fahrt in Richtung Italien fort. Noch bevor wir den MP Predel erreichen, nach der Predel-Brücke (Brücke über den Mangartski potok) biegen wir rechts ab in Richtung Mangart. Wir parken sofort nach der Brücke auf dem markierten Parkplatz am Seitenast der Straße.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt gehen wir weiter auf der Asphaltstraße, die zum Mangartsko sedlo führt, wir steigen auf ihr bis zur ersten rechten Kurve hinauf bzw. bis zu der Stelle, wo sie den Mangartski potok überquert. An der genannten Kurve, noch bevor wir die Brücke überqueren, gehen wir geradeaus weiter auf den Fußweg in Richtung Mangartska planina. Den Weg setzen wir mit einem schönen Blick auf den Mangart fort, auf dem Weg, der parallel zum Bach aufsteigt, etwas höher überqueren wir auch die Stože-Lawine, die im November 2000 ausgelöst wurde. Wenn wir das Lawinengebiet verlassen, gehen wir allmählich in den Wald über, durch den wir mäßig bis zum westlichen Rand der Mangartska planina aufsteigen.
Wenn wir auf die Alm treten, spazieren wir zur nahegelegenen Hirtenhütte, hinter der wir auf einem etwas überwucherten Weg weitergehen, der über die Alm führt. Nach dem Überqueren der Alm gelangen wir in einen Waldstreifen, dann erreichen wir schnell einen schmaleren Wiesenstreifen, auf dem die alte aufgegebene Straße weiterführt (hierher können wir auch, wenn wir auf der Alm auf der Straße weiterfahren und dann an der ersten Abzweigung links in Richtung Mangartsko sedlo). Die schlechtere Straße bzw. der Feldweg steigt sanft an, dann, wenn wir den Wildbach überqueren, verwandelt sie sich endgültig in einen Bergweg. Es folgen einige Minuten mäßigen Anstiegs, dann überqueren wir die Asphaltstraße. Auf der anderen Seite der Straße steigen wir über sanfte Stufen auf, dann erreichen wir eine Lichtung, wo der Weg nach links abbiegt und relativ steil zu steigen beginnt. Nach einigen Minuten Anstieg überqueren wir die Straße erneut, dann erreichen wir sie nur wenige Schritte höher noch einmal.
Hier setzt der markierte Weg rechts fort (links unmarkierter Weg über Gladki rob) und führt uns mit schönen Blicken auf die Loška stena zu einem kleineren Tunnel. Hinter dem Tunnel öffnet sich uns ein noch schönerer Blick zum Mangart, dann, wenn wir in den Lärchenwaldstreifen kommen, verlassen wir die Straße und gehen links weiter auf dem markierten Weg, der die Kurve abschneidet. Wenn wir nach einigen Schritten wieder auf die Asphaltstraße treten, überqueren wir sie nur und setzen den Anstieg auf dem markierten Weg fort, der zuerst mäßig ansteigt, dann flacher wird und quer nach rechts weiterführt. Beim Queren kommen wir zuerst zu einer kleineren Schlucht, dann zur Wildbachschlucht Nakel (die Nakel-Schlucht beginnt bereits auf dem Grenzkamm selbst, dann fällt sie steil bis zum Fluss Koritnica ab (im unteren Teil fließt der Bach unter dem Namen Ilovec)). Aus der Schlucht steigen wir quer nach rechts aus, dann biegt der Weg nach links ab und beginnt steil anzusteigen. Einige Minuten steigen wir steil auf, dann nähern wir uns dem Wildbach erneut, wo der Weg nach rechts abbiegt und quer über einen kurzen Absatz aufsteigt. Nach dem Absatz wird der Weg etwas flacher, dann führt er uns über einen größtenteils grasigen Hang mit schönen Blicken auf die umliegenden Berge wieder zur Mangart-Straße, der wir nach rechts folgen. Schon bald nachdem wir auf die Straße treten, führt uns der Weg zum letzten Tunnel, der ziemlich lang ist. Da die Straße recht stark befahren ist, ist es gut, im Tunnel eine Lampe zu benutzen, damit uns die anderen Teilnehmer leichter bemerken. Hinter dem Tunnel überqueren wir noch eine Schlucht, dann kommen wir zu einer kleineren Kreuzung, wo wir links in Richtung Mangartska koča na Mangartskem sedlu weitergehen. Von der Kreuzung folgen nur noch wenige Minuten Gehzeit und wir erreichen die genannte Berghütte.
Hinter der Hütte suchen wir die Fortsetzung des markierten Weges, der zum Mangartsko sedlo führt. Der Weg voraus steigt zuerst sanft, dann mäßig auf einem aussichtsreichen grasigen Hang an. Höher erreichen wir die Asphaltstraße und betreten sie genau an der Kreuzung, wo die Einbahnstraße beginnt. Wir fahren auf der oberen rechten Straße weiter, von ihr gehen wir schon bald links auf den markierten Fußweg (wir können auch auf der Straße weiterfahren und auf den Grenzkamm bzw. auf den Querweg unter Travnik von der wenigen Minuten entfernten linken Serpentine aufsteigen), auf dem wir an einem weniger bekannten Zweitausender vorbei (Rdeča glava 2043 m) zum Mangartsko sedlo aufsteigen.
Bevor wir das Joch erreichen, überqueren wir die Straße noch einmal, dann, wenn wir den Grat erreichen, gehen wir nach rechts weiter. Der Weg voraus führt uns mit schönen Ausblicken zu den Mangart-(Belopeško-, auch Klanško-)Seen und den übrigen umliegenden Bergen, der Blick reicht bis zu den Karnischen Alpen, Gailtaler Alpen und Hohen Tauern. Es folgt ein paar Minuten langes Queren, dann schließt sich von rechts der zuvor genannte Weg an, der das Mangartsko sedlo umgeht. Nach dem Queren von Travnik bzw. Strmi nos folgt noch das Queren unter dem steilen Rateški Mali Mangart, dann erreichen wir schnell die markierte Abzweigung, wo sich der italienische und der slowenische Weg trennen.
Wir gehen rechts weiter in Richtung des slowenischen Weges (links der technisch leichtere italienische Weg), dieser überquert in leichtem Abstieg einen kleineren Schutt, dann gelangen wir bereits zum Kletterteil des Weges auf den Mangart. Im weiteren Verlauf ist der Weg steinschlaggefährdet, daher ist die Verwendung eines Helms für einen sichereren Aufstieg obligatorisch.
Schon am Anfang des Kletterteils steigt der Weg steil an, zur Hilfe beim Fortkommen dienen uns Haken und Stahlseile. Nach diesem Teil wird der Weg vorübergehend flacher, dann geht er auf ein künstlich angelegtes Band über, das gut gesichert ist. Nach dem Band überqueren wir eine Schlucht, die sehr steinschlaggefährdet ist, auf der anderen Seite der Schlucht beginnen wir wieder steil aufzusteigen. Aufgrund der ziemlich großen Steilheit müssen wir uns gelegentlich mit den Händen helfen, der Weg steigt eine Zeit lang noch entlang der Schlucht und gelegentlichen tiefen Abgründen an. Höher biegt der Weg etwas nach links ab und wird allmählich technisch weniger anspruchsvoll. Ein wenig weiter sehen wir schon das Kreuz vor uns, und vom Gipfel trennt uns nur noch ein kurzer, technisch unanspruchsvoller Aufstieg.
Absteigen können wir auf dem etwas leichteren italienischen Weg.
Pri Mlinču - Mangartska planina 0:35, Mangartska planina - Mangartska koča 1:45, Mangartska koča - Mangartsko sedlo 0:25, Mangartsko sedlo - odcep k Bivaku Nogara 0:15, odcep k Bivaku Nogara - razcep poti 0:15, razcep poti - Mangart 1:30.

Entlang der Route: Mangartska planina (1295m), Gorenji stan (1474m), Gornji stan (1560m), Vzletišče Mangart tunel (1787m), Mangartska koča na Mangartskem sedlu (1906m), Mangartsko sedlo (20250m), Odcep k Bivaku Nogara (2146m), Razcep poti (2228m), Rama (2531m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Pri Mlinču - Mangart (slowenischer Weg)
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| Jernej96813. 08. 2023 08:10:05 |
Am 11.8.2023 bin ich diesen Weg gegangen. Ich würde auf den entscheidenden Punkt dieser Beschreibung hinweisen: „Nach einigen Schritten betreten wir wieder die Asphaltstraße, kreuzen sie und setzen den Aufstieg auf dem markierten Weg fort, der sich zunächst moderat ansteigt, dann ebener wird und quer nach rechts weiterführt“. An dieser Stelle ist der Wiedereinstieg von der Asphaltstraße auf den Weg nicht gut erkennbar, da Wasser den Boden etwas weggespült hat, und ich habe auch keine Markierungen gesehen. Von hier bis zum erneuten Einstieg auf die Asphaltstraße gibt es praktisch keine Markierungen mehr. Der Weg ist nachverfolgbar, aber nicht sehr ausgetreten. Im weiteren Verlauf ist der Weg derzeit ohne Besonderheiten. Ich lobe das freundliche Personal in der Hütte und die Sorgfalt für den neuen Wanderregime auf den ausgedehnten Weiden in der wunderschönen Umgebung.
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