Ausgangspunkt: Raabtal (1500 m)
| Breite/Länge: | 46,6745°N 12,6759°E |
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Gehzeit: 2 h 45 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1024 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1024 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Korensko sedlo fahren wir nach Österreich ab, dort am ersten größeren Kreuzungspunkt biegen wir links in Richtung Dorf Podklošter/Arnoldstein ab. Im genannten Dorf erreichen wir einen Kreisverkehr, wo wir rechts in Richtung „Hermagor“ weiterfahren. Weiter geht es auf einer breiten Straße, die durch das Gailtal führt. Bei Mauthen biegen wir links Richtung Bergpass Plöckenpass ab, dann nach ca. 100 m rechts Richtung Lesachtal. Weiter auf einer schmaleren und recht kurvigen Straße, der wir bis Untertilliach folgen. Kurz hinter dem Dorf (bei der zweiten Bushaltestelle) biegt links bergab zunächst noch eine asphaltierte Straße ab. Die Straße quert eine Brücke, danach schließt sich von links eine breite Schotterstraße an. Wir fahren ca. 50 m geradeaus, dann erreichen wir die nächste unmarkierte Kreuzung, wo wir links auf eine etwas schlechtere Forststraße abbiegen, der wir bis zum scharfen Rechtsknick folgen, an dem ein Schild die Weiterfahrt verbietet.
Beschreibung der Route:
Am Knick verlassen wir die Straße und setzen links auf einem zunächst gut sichtbaren, sanften markierten Bergpfad fort. Der Pfad führt bereits nach wenigen Minuten in einen dünnen Waldstreifen, wo er in kurzer Zeit drei Jagdhochsitz umgeht. Hinter dem dritten Hochsitz biegt der Pfad leicht rechts ab und verliert sich im hohen Gras. Kurz darauf quert der Pfad einen Bergbach, danach gelangt er in den stärksten Bewuchs. Der Pfad bricht durch einen Streifen sehr hohen Grases durch und setzt sich dann auf einem alten, ziemlich zugewachsenen Maultierweg fort. Diesem mäßig steilen Pfad, an dem im Sommer zahlreiche Heidelbeeren zu sehen sind, folgen wir bis zum Biwak Mitterkarhütte.
Vom Biwak gehen wir geradeaus (rechts Hochspitz) auf einem zunächst schwach sichtbaren Steig, der sanft am linken Rand eines Hochalpenkessels emporsteigt. Nach wenigen Gehminuten biegt der Pfad leicht links ab und beginnt quer über immer steilere Grashänge aufzusteigen. Etwas höher biegt er noch etwas mehr links und steigt kurz sehr steil auf. Höher wird der Pfad eben und führt uns zu einer schwach markierten Wegabzweigung. Wir folgen dem rechten Pfad, der zunächst sanft aufsteigt und dann auf immer steilere Grashänge übergeht. Den Aufstieg über diese Grashänge führen wir querend durch, der auf dem Hauptkamm der Karnischen Alpen endet. Beim Aufstieg auf den Hauptkamm eröffnet sich ein herrlicher Blick nach Süden, wo etwas links der mächtige Monte Peralbo aufragt.
Wir setzen links fort (rechts Hochspitz) auf dem Kammweg (Karnischer Höhenweg), der ostwärts weiterführt. Der Pfad verläuft weiter auf und am Aussichtskamm, der zwischen Österreich und Italien verläuft. Nach wenigen Minuten entfernt sich der Pfad vom Kamm auf die italienische Seite, wo er relativ steile Hänge quert (Rutschgefahr). Diesem Panoramaweg, der meist querend aufsteigt, folgen wir bis zur markierten Wegkreuzung, die nur wenige Meter unter dem Gipfel Steinkarspitz liegt. An der markierten Kreuzung verlassen wir den markierten Weg (links weiter) und steigen in 3 Minuten auf leichterem Weglosem Gelände zum genannten Gipfel auf (den markierten Weg können wir bereits einige 10 m vor der Kreuzung verlassen, da er direkt unter dem Gipfel verläuft).

Entlang der Route: Mitterkarhütte (1973m)
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Diskussion zur Tour Raabtal - Steinkarspitz
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