Reißkofelbad - Reißkofel (vorbei biwak)
Ausgangspunkt: Reißkofelbad (988 m)
| Breite/Länge: | 46,6659°N 13,1395°E |
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Wegname: vorbei biwak
Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1383 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1430 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Beljak/Villach fahren wir Richtung Hermagor und weiter Richtung Lienz, aber nur bis zum Dorf Reisach. Im genannten Dorf biegen wir rechts ab und folgen der ansteigenden Straße bis zum Gasthaus Reißkofelbad, in dessen Nähe wir parken.
Beschreibung der Route:
Neben der Straße in der Nähe der Hütte bemerken wir Schilder, die uns links auf den Wanderpfad weisen (Markierungen Reißkofel Biwak). Nach wenigen Metern erreichen wir eine Abzweigung, wo wir links abbiegen (Markierungen Schmalzgruben Welzberg). Nach kurzem Abstieg sind wir wieder an einer Abzweigung, diesmal gehen wir rechts den Markierungen Ochsenschlucht Alm folgend (Weg 233). Der Weg beginnt dann anzusteigen durch den Wald und führt uns zu einer Wiese. Der Weg verläuft auf der rechten Seite der Wiese und vorbei an einigen Häusern zu Schilder (folgen den Markierungen zum Reißkofelbiwak). Wieder steigen wir über die Wiese auf, diesmal linksseitig. Am Ende der Wiese biegt der Weg rechts in den Wald ab und steigt zuerst auf einer schlechten Fahrspur auf, die schnell in einen Pfad übergeht. Der Weg steigt dann längere Zeit steil durch den Wald an und kreuzt mehrmals eine Forststraße. Im letzten Teil des Weges zum Biwak kommen wir aus dem Wald auf grasbewachsene Hänge, wo sich schöne Ausblicke auf den benachbarten Torkofel sowie auf die Karnischen Alpen eröffnen.
Am Biwak folgen wir den Markierungen Reißkofel (Weg 223). Der Weg biegt etwas oberhalb des Biwaks rechts ab und beginnt durch Latschen anzusteigen, die allmählich lichter werden. Beim Erreichen des Grats öffnet sich der Blick auf die steilen Flanken des Reißkofels. Der Weg über den breiten grasbewachsenen Grat führt uns bald zum Einstieg in den Kletterteil des Weges.
Zuerst steigen wir mit Stahlseil entlang des Grats auf, dann biegt der Weg leicht links auf die nordwestlichen Hänge ab und steigt steil mit Stahlseil auf. Der Weg ist an einigen Stellen fast senkrecht und man muss besonders vorsichtig sein, da die Flanke ziemlich zerbröcklich ist und auf dem Weg viel Schotter liegt. Beim erneuten Erreichen des Grats gehen wir links weiter auf dem schmalen ungesicherten Grat. Danach biegt der Weg leicht links ab und quert steile Flanken. Hier wird der Weg etwas weniger anspruchsvoll, wegen des Schotters auf dem Weg ist jedoch noch immer große Vorsicht geboten. Es folgt ein kurzer Abstieg, dann queren wir steile Nordflanken. Auf dem Weg queren wir auch einige Rinnen, in denen im Frühjahr noch Schnee liegen kann. Der Weg ist an den gefährlicheren Stellen mit Stahlseil oder Seil gesichert. Im letzten Abschnitt wird der Weg etwas leichter und einige Meter unter dem Gipfel stößt von links eine einfachere Variante hinzu, die über den Ostgrat führt. Es folgt ein kurzer Anstieg zum Panoramagipfel.

Entlang der Route: Reißkofel Biwak (1799m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Reißkofelbad - Reißkofel (vorbei biwak)
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