Reklanska dolina - Bivacco Marrusich
Ausgangspunkt: Reklanska dolina (700 m)
| Breite/Länge: | 46,3937°N 13,4405°E |
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Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1341 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1341 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio. In Trbiž fahren wir links in Richtung Bovec und folgen der Straße bis zur Kreuzung nahe dem Rabeljsko jezero. Hier fahren wir rechts in Richtung Nevejski preval / Sella Nevea. Vom Sattel fahren wir durch zahlreiche Tunnel und Galerien auf die reklansko Seite abwärts. Etwa 1 km nach dem letzten Tunnel bzw. Galerie parken wir auf einem der Parkplätze an der Straße.
Von Bovec fahren wir zum Grenzübergang Predel, von wo wir auf die italienische Seite abfahren. Kurz nach dem Rabeljsko jezero gelangen wir zur Kreuzung, wo wir links in Richtung Nevejski preval / Sella Nevea fahren. Weiter folgt der oberen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz an der Straße steigen wir dann noch einige Dutzend Meter ab zum Platz, wo auf der linken Straßenseite wir die Bergsteigerzeichen für die Alm Gorjuda (Casera Goriuda) bemerken. Der Pfad führt uns sofort in den Wald, wo er zunächst flach und dann immer steiler ansteigt. Nach guten 20 Minuten Gehens führt uns der Pfad zum ersten anspruchsvolleren Abschnitt, wo mit Hilfe von Drahtseil eine breite und gesicherte künstliche Galerie überquert wird. Ähnlicher Übergang wiederholt sich dann noch zweimal, bei allen Übergängen begleitet uns das Tröpfeln von Wassertropfen, sodass wir gehörig nass werden. Der Pfad steigt dann noch steiler auf einem steilen und bei Nässe rutschgefährlichen Hang empor. Alle Schlüsselstellen, vor allem die Übergänge über die Rinnen sind gut gesichert. Probleme treten nur auf, wenn wir nach starkem Regen oder Schneeschmelze aufbrechen, wenn die Rinnen voll Wasser sind und der Übergang dann unmöglich ist. Die Steigung lässt dann etwas nach und ein ziemlich zugewachsener Pfad führt uns durch den Wald unter Felswände, wo der Pfad scharf links abbiegt. Mit Hilfe von Drahtseil queren wir noch eine kurze leicht exponierte Stelle, danach verschwinden die Schwierigkeiten. Weiter führt uns der Pfad schnell aus dem Wald und vor uns erblicken wir die alte Hirtenhütte (umgewandelt in Bivak) auf der Alm Gorjuda, wo sich die Wege kreuzen.
Wir setzen auf der rechten Seite der Hütte in Richtung Bivak Marussich auf einem ziemlich zugewachsenen Pfad fort, der nach kurzem Anstieg uns wieder in den Wald bringt. Der ziemlich zugewachsene Pfad quert etwas weiter mit Hilfe eines Stegbrückchens einen reißenden Bach und führt uns dann in einen lockeren vorwiegend Lärchenwald. Hier kommt der Pfad den mächtigen schroffen Platten ganz nahe, dann weicht er leicht rechts aus und steigt parallel dazu weiter auf. Wenn der Pfad kurz eben wird, bemerken wir rechts den Eingang in eine Eishöhle. Hier können wir uns etwas abkühlen, der Aufstieg in die Höhle wegen des Eises kann tödlich gefährlich sein. Weiter führt uns ein immer blickfreierer Pfad über eine Reihe von Mulden in die hochmontane Welt des Kanin-Massivs. Nach weiteren wenigen Minuten Gehens auf dem plateauförmigen Gelände erreichen wir eine schlechter markierte Wegkreuzung, wo wir links weitergehen (rechts Tamaroz). Der Pfad vorne steigt im Karstgelände voller Schrunden und Abstürze auf, daher folgen wir sorgfältig dem Pfad, der uns nach guten 20 Minuten Anstieg von der Kreuzung zum Pfad Rifugio Giberti - Žrd führt. Hier gehen wir rechts weiter und folgen dem relativ sanften Pfad zum Bivak Marussich, das wir nach wenigen Minuten erreichen.
Ausgangspunkt - Alm Gorjuda 2:00, Alm Gorjuda - Bivak Marussich 2:00.

Entlang der Route: Planina Gorjuda (1404m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
(1 h 15 min),
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Diskussion zur Tour Reklanska dolina - Bivacco Marrusich
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