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Gebirge / Julische Alpen / Monte Sart / Reklanska dolina - Monte Sart

Reklanska dolina - Monte Sart

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Ausgangspunkt: Reklanska dolina (700 m)
Breite/Länge: 46,3937°N 13,4405°E
Gehzeit: 5 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1624 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1750 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 8.589
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Anzahl der Fotos: 41
Anzahl der Kommentare: 2
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio. In Trbiž fahren wir links in Richtung Bovec und folgen der Straße bis zur Kreuzung nahe dem Rabeljsko-See. Hier fahren wir rechts in Richtung Nevejski Sattel / Sella Nevea. Vom Sattel fahren wir durch zahlreiche Tunnel und Galerien auf die reklanische Seite abwärts. Ungefähr 1 km nach dem letzten Tunnel oder der Galerie parken wir auf einem der Parkplätze an der Straße.
Von Bovec fahren wir zum Grenzübergang Predel, von dem wir auf die italienische Seite abfahren. Nur wenig nach dem Rabeljsko-See kommen wir zur Kreuzung, wo wir links in Richtung Nevejski Sattel / Sella Nevea fahren. Weiter folgt die obere Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz an der Straße steigen wir noch einige Dutzend Meter zum Platz ab, wo wir auf der linken Straßenseite die Markierungen für die Alm Gorjuda (Casera Goriuda) bemerken. Der Pfad führt uns sofort in den Wald, wo er anfangs flach, dann immer steiler ansteigt. Nach guten 20 Minuten Marsch bringt uns der Pfad zum ersten anspruchsvolleren Abschnitt, wo mit Hilfe von Stahlseilen eine breite und gesicherte künstliche Galerie überquert wird. Ein ähnlicher Übergang wiederholt sich noch zweimal, bei allen Übergängen begleitet uns das Tröpfeln von Wassertropfen, sodass wir recht nass sind. Der Pfad steigt dann noch steiler einen steilen und bei Nässe rutschgefährlichen Hang hinauf. Alle Schlüsselstellen, insbesondere die Übergänge über die Rinnen sind gut gesichert. Probleme entstehen nur, wenn man den Pfad nach starkem Regen oder Schneeschmelze geht, wenn die Rinnen wasserfüllt sind und der Übergang unmöglich ist. Die Steigung lässt etwas nach und ein stark zugewachsener Pfad führt uns durch den Wald unter Felswände, wo der Pfad scharf links abbiegt. Mit Stahlseilen überqueren wir noch eine kurze leicht exponierte Stelle, danach enden die Schwierigkeiten. Weiter führt uns der Pfad schnell aus dem Wald und vor uns liegt die alte Schutzhütte (umgebaut zum Biwak) auf der Alm Gorjuda, wo sich die Pfade kreuzen. Wir gehen rechts an der Hütte vorbei in Richtung Biwak Marussich auf einem stark zugewachsenen Pfad, der nach kurzem Anstieg wieder in den Wald führt. Der zugewachsene Pfad überquert etwas weiter mit Hilfe eines Brückleins einen reißenden Bach und bringt uns in einen lichten vorwiegend Lärchenwald. Hier kommt der Pfad den mächtigen Schuppenfelsen ganz nahe, weicht ihnen dann leicht rechts aus und steigt parallel weiter auf. Wenn der Pfad kurz ebend wird, sehen wir rechts den Eingang einer Eishöhle. Hier kann man sich etwas abkühlen, der Aufstieg in die Höhle wegen Eis ist tödlich gefährlich. Weiter bringt uns ein immer aussichtsreicherer Pfad über eine Kette von Dolinen in die Hochalpenwelt des Kanin-Massivs. Nach weiteren Minuten auf plateauförmigem Gelände erreichen wir eine schlecht markierte Wegkreuzung, wo wir links weitergehen (rechts Tamaroz). Der Pfad steigt weiter im Karstgelände voller Schuppen und Abgründe auf, daher folgen wir ihm sorgfältig, bis er uns nach guten 20 Minuten Anstieg von der Kreuzung zum Pfad Rifugio Giberti - Žrd bringt. Hier gehen wir rechts und folgen dem relativ sanften Pfad zum Biwak Marussich, das nach wenigen Minuten erreicht ist. Nur wenige Schritte vom Biwak liegt der Sattel Peravo mit der nächsten Wegkreuzung.
Wir gehen geradeaus in Richtung M.Sart auf dem Pfad, der westwärts anzusteigen beginnt. Bald flacht er ab und biegt rechts auf die Nordseite des Vrh Grubij ab. Ein ziemlich ebener Pfad führt uns zu einer schönen Hochalmwiese (Škrbina v Senožečah), wo wir den Mauleselpfad verlassen. Den Anstieg setzen wir rechts fort und steigen auf einem kaum sichtbaren Pfad zum Grat auf, wo wir weitersteigen. Der Pfad steigt steil auf dem stellenweise etwas exponierten Grat auf. Nach einer halben Stunde Anstieg, wenn wir meinen auf dem Gipfel zu sein, betreten wir den Vorgipfel des Žrd (im Nebel halten viele diesen für den Gipfel), von dem sich ein schöner Blick auf das Ziel öffnet. Es folgt ein leichter Abstieg auf einem kaum erkennbaren Pfad, der noch am teils exponierten Grat entlangläuft. Der Grat weitet sich dann langsam von links und der Pfad führt uns nach weiteren Minuten Anstieg auf den aussichtsreichen Gipfel.
Ausgangspunkt - Alm Gorjuda 2:00, Alm Gorjuda - Biwak Marussich 2:00, Biwak Marussich - Žrd 1:15.
Routenkarate - Monte Sart
Entlang der Route: Planina Gorjuda (1404m), Bivak Marussich (2041m), Škrbina v Senožečah (2131m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Reklanska dolina - Monte Sart
mirank9. 11. 2017
Wir haben die Tour zum Žrd vor ein paar Jahren mit dem Abstieg auf diesem Weg bis zur Planina Zg gorjuda beendet und dann im Bereich der Planina rechts abgebogen und auf dem Pfad zum Sattel überquert, wo wir das Auto bei der Seilbahn hatten. Dieser Weg ist mir wegen der unangenehmen rutschigen Felsen im Gedächtnis geblieben, bevor man die genannte Planina erreicht (ähnlich wie Koti oberhalb der Lengarjev-Route) und speziell der interessante Pfad zum N-Sattel, der sich hinzieeeeht...
darinka423. 08. 2023 22:45:50
Vor Kurzem habe ich mit Marijan bei Biwak Marušič umgedreht, weil es um 12 Uhr bewölkt hat, obwohl Vorhersage erst spät nachmittags. Da sind wir den unteren Weg von Selle Neveje gegangen. Abgestiegen im Regen vorbei an Rifugio Gilberti zum Ausgangspunkt. Heute haben wir alle drei beschlossen, nach Žrd von Solbice zu gehen. Über Autobahn nach Tolmzza und dann die enge Straße zum Ausgang. Schöner Weg. Zum Biwak Igor Crasso. Das vorbildlich gepflegt ist. Dann markierten Weg zum Gipfel. Die Gewitter mit pop tv, die gestern angesagt waren, sind irgendwo versickert. Tolles Wetter hatten wir. Allerdings ist dieser Weg lang und konditionell anspruchsvoll. Noch adrenalinreicher war die Fahrt zurück auf der engen Straße nach Učje. Die rate ich absolut ab. Irgendwie haben wir sie überlebt.
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