Reklanska dolina - Planina Gorjuda
Ausgangspunkt: Reklanska dolina (700 m)
| Breite/Länge: | 46,3937°N 13,4405°E |
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Gehzeit: 2 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 704 m
Höhenunterschied entlang der Route: 704 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio. In Trbiž fahren wir links in Richtung Bovec und folgen der Straße bis zur Kreuzung in der Nähe des Rabeljskosees. Hier fahren wir rechts in Richtung Nevejski Sattel / Sella Nevea. Vom Sattel fahren wir durch zahlreiche Tunnel und Galerien auf die reklanische Seite abwärts. Etwa 1 km nach dem letzten Tunnel bzw. Galerie parken wir auf einem der Parkplätze an der Straße.
Von Bovec fahren wir zum Grenzübergang Predel, von dem wir auf die italienische Seite abfahren. Nur wenig nach dem Rabeljskosee gelangen wir zur Kreuzung, wo wir links in Richtung Nevejski Sattel / Sella Nevea fahren. Weiter folgt die obige Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz an der Straße steigen wir noch einige Dutzend Meter abwärts bis zur Stelle, wo wir auf der linken Straßenseite die Schilder für die Alm Gorjuda (Casera Goriuda) bemerken. Der Pfad führt sofort in den Wald, wo er zunächst flach und dann immer steiler ansteigt. Nach gut 20 Minuten Marsch bringt uns der Weg zum ersten anspruchsvolleren Abschnitt, wo wir mit Hilfe von Stahlseilen eine breite und gesicherte künstliche Bande queren. Ein ähnlicher Übergang wiederholt sich dann noch zweimal, bei allen Übergängen begleitet uns das Tröpfeln von Wassertropfen, sodass wir ziemlich nass werden. Der Pfad steigt dann noch steiler auf einem steilen und bei Nässe rutschgefährlichen Hang empor. Alle Schlüsselstellen, vor allem die Übergänge über die Mulden, sind gut gesichert. Probleme entstehen nur, wenn wir den Pfad nach starkem Regen oder Schneeschmelze begehen, wenn die Mulden voller Wasser sind und der Übergang dann unmöglich ist. Die Steilheit lässt dann etwas nach und der ziemlich zugewachsene Pfad führt uns durch den Wald unter Felswände, wo der Pfad scharf links abbiegt. Mit Hilfe von Stahlseilen queren wir noch eine kurze leicht exponierte Stelle, danach verschwinden die Schwierigkeiten. Der Pfad bringt uns schnell aus dem Wald und vor uns erblicken wir die alte Schutzhütte der Hirten (umgewandelt in ein Biwak) auf der Alm Gorjuda.

Fotos:
Diskussion zur Tour Reklanska dolina - Planina Gorjuda
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| BananaBronson18. 08. 2023 15:45:02 |
Letzte Woche sind wir den Weg abwärts mit zwei Kindern gegangen. Offenbar hat auch hier der Regen doch einige Spuren hinterlassen, denn der Weg ist ziemlich zerstört. Bei den Querungen der Geröllrinnen musste man aufpassen. Der schwierigste Punkt ist die scharfe Kurve (über dem längsten Band), wo man den Graben hoch über Klettersteige und an dem schleimigen Seil ins obere "Stockwerk" klettern muss. Hier lag viel Schutt, Steine und Äste herum, die bei jeder Berührung herunterflogen. Unter der Alm ist Schutz vor Brennnesseln empfehlenswert.
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| Janez Seliškar18. 08. 2023 16:07:50 |
Im Titel sollte stehen: Planina Zgornja Gorjuda, da es auch Planina Spodnja Gorjuda gibt.
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| Tadej19. 08. 2023 16:26:07 |
Danke für die Warnung. Habe es geändert.
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