Rifugio Auronzo - Paternkofel (über den östlichen Grat)
Ausgangspunkt: Rifugio Auronzo (2320 m)
| Breite/Länge: | 46,6122°N 12,2941°E |
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Wegname: über den östlichen Grat
Gehzeit: 2 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 424 m
Höhenunterschied entlang der Route: 600 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von der Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir auf die Autobahn in Richtung Vidma / Udine abbiegen. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße bis zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt abwärtszuführen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach weiteren wenigen km erreichen wir die nächste größere Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Österreich und Tre Cime / Tre Cime abbiegen (links Cortina d'Ampezzo). Nach weiteren ca. 100 m verlassen wir die Straße nach Österreich, da die Schilder für Tre Cime uns rechts auf eine gebührenpflichtige Bergstraße leiten, die nach 7 km zu einem großen Parkplatz nahe der Hütte Rifugio Auronzo führt.
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn, die über den Grenzübergang Sežana nach Triest führt. Weiter auf der italienischen Autobahn in Richtung Padua, aber nur bis zur Autobahnkreuzung, wo wir in Richtung Veneto und Belluno weiterfahren. Bei Belluno endet die Autobahn, und wir fahren weiter in Richtung Cortina d'Ampezzo und Auronzo. Wenn die Straße uns ins Cadore-Tal bringt, erreichen wir eine größere Kreuzung, wo links nach Cortina d'Ampezzo und rechts nach Auronzo geht. Hier fahren wir rechts nach Auronzo weiter. Weiter folgt der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Beim Rifugio Auronzo gehen wir auf die Schotterstraße, die leicht ostwärts zum Rifugio Lavaredo führt. Nach ca. 20 Minuten Marsch auf einer sehr aussichtsreichen Straße unter den mächtigen Wänden der Tre Cime erreichen wir die Hütte Lavaredo.
Von der Hütte setzen wir den Weg auf der Straße fort, die uns schnell zu einer Abzweigung bringt, wo wir rechts Richtung Piani di Lavaredo gehen. Der Pfad verläuft weiter auf einer Mulattiera, führt an einem kleinen See vorbei und nach Überquerung von Schuttfeldern zu ausgedehnten Wiesen, wo wir vor allem morgens und abends viele Murmeltiere beobachten können. Hier biegen wir links auf den Pfad ab, der leicht links führt und ziemlich steil über das Schuttfeld aufsteigt (Richtung Nordost). Die breite Mulattiera führt weiter ostwärts. Nach dem Anstieg schließen wir uns einem etwas besser ausgetretenen Steig an, der vom Rifugio Pian di Cengia kommt.
An der Abzweigung gehen wir links und queren in leichtem Anstieg die Flanke unter Pian di Cengia. Der Pfad wird noch etwas flacher und bringt uns zur Scharte Forcella dei Laghi. Von der Scharte gehen wir westwärts und betreten bald den Kletterabschnitt. Auf der Südseite des Grats steigen wir mit Hilfe des Stahlseils in eine steile Rinne ab, aus der wir mit einer kurzen Leiter auf die andere Seite klettern. Die Flanke wird wieder für kurze Zeit sanfter, dann queren wir in Auf- und Abstiegen exponierte Hänge westwärts. Am Ende queren wir eine kurze Brücke und erreichen bald die Scharte Forcella del Camoscio. An der Scharte, wo sich unser Pfad mit zwei anderen vereinigt, gehen wir links. Mit Stahlseilen klettern wir über eine fast senkrechte Wand. Dieser Abschnitt ist kurz, aber anspruchsvoll, daher ist die Verwendung einer Klettergurt-Seil-Kombination sehr empfehlenswert. Der Pfad wird dann weniger schwierig und über schöne Passagen am Gipfelhang erreichen wir bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Lavaredo (2344m), Forcella del Camoscio (2650m)
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Diskussion zur Tour Rifugio Auronzo - Paternkofel (über den östlichen Grat)
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| mirank22. 11. 2021 11:29:31 |
Der Kletterabschnitt des beschriebenen Weges heißt Ferata delle Forcelle. Ich erinnere mich daran als Teil einer der schönsten Ringtouren. Damals starteten wir in Moss, vom Dolomitenhof weiter zu den Toblin-Türmen vorbei an der Locatelli-Hütte in die Kavernen und auf diese Via Ferrata in entgegengesetzter Richtung sowie vorbei an den Hütten Bulele und Zsigmondy zurück ins Tal-9 Std. Gehens=Genuss
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| felix22. 11. 2021 14:03:37 |
Ich war in diesem Jahr zum zweiten Mal allein auf dem Paterno, es zieht mich immer an, unabhängig davon, über welchen der drei Anstiege ich zum Gipfel aufsteige (bis zum Sattel - nur ein Weg führt zum Gipfel), oder absteige.
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