Rifugio Auronzo - Schusterplatte
Ausgangspunkt: Rifugio Auronzo (2320 m)
| Breite/Länge: | 46,6122°N 12,2941°E |
| |
Gehzeit: 4 h 10 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 637 m
Höhenunterschied entlang der Route: 800 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 1.680
 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir auf die Autobahn in Richtung Vidma / Udine abbiegen. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße bis zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufallen und führt uns in das Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach einigen weiteren km erreichen wir die nächste größere Kreuzung, wo wir rechts zum Pass Misurina und Tre Cime abbiegen (links Pass Tre Crocci). Vom Pass Misurina fällt die Straße ab und bringt uns schnell zu einer Kreuzung, wo die Schilder für Tre Cime uns rechts auf die gebührenpflichtige Bergstraße weisen, die nach 7 km zum großen Parkplatz nahe der Hütte Rifugio Auronzo führt.
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuz nahe Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, und wir fahren weiter Richtung Cortina d'Ampezzo und Auronzo. Wenn die Straße uns ins Cadore-Tal bringt, gelangen wir zu einer größeren Kreuzung, wo die Straße nach Cortina d'Ampezzo links abzweigt, nach Auronzo rechts. Hier fahren wir rechts nach Auronzo. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Beim Rifugio Auronzo begeben wir uns auf die Schotterstraße zum Rifugio Lavaredo leicht ostwärts. Sehr aussichtsreiche, flache Straße führt uns unter den mächtigen Wänden der Tre Cime entlang. Rechts abwärts zweigt bald der Weg 1104 ins Tal Val Marzon ab, wir gehen weiter auf dem breiten, flachen Weg, der an der Kapelle Maria Ausiliatrice vorbeiführt. Der Weg biegt dann leicht links ab und wir erreichen bald das Rifugio Lavaredo, das auf der Ostseite der Tre Cime liegt.
Einige Dutzend Meter vor dem Rifugio können wir links auf einen Wanderweg abbiegen, der weiter quer aufsteigend über das Geröll unter den Tre Cime führt. Die zweite Option ist, vom Rifugio auf dem breiten Weg weiterzugehen, der auch für Versorgungsfahrzeuge zum Rifugio Locatelli genutzt wird. Beide Wege treffen sich dann wieder auf der Scharte Forcella Lavaredo.
Auf der Scharte zweigt rechts steil ein schwach markierter Weg zum Monte Paterno ab, wir gehen weiter auf dem breiten Weg zum Rifugio Locatelli, das wir schon sehen können. Von der Scharte steigen wir leicht ab bis zu einer Abzweigung kurz vor dem Rifugio. An der genannten Abzweigung geht links der Weg zum Rifugio Langalm Hütte und talwärts zum See Lago di Landro. Hier gehen wir rechts und es folgt nur ein kurzer Anstieg zum Rifugio Locatelli.
Vom Rifugio gehen wir nördlich auf Weg 102, der leicht absteigt. Der Weg führt vorbei an einem Kreuz, bei dem auch eine kleine Bank und Tisch steht. Kurz nach dem Kreuz erreichen wir eine Abzweigung. Wir gehen links den Markierungen »Lastron dei Scarperi« folgend. Der Weg quert weiter meist grasbewachsene Hänge östlich des Gipfels Torre di Toblin und bringt uns zur Scharte Forcella di San Candido nordöstlich des genannten Gipfels.
Auf der Scharte weist das Schild rechts, und weiter queren wir im Anstieg die Hänge auf der rechten Südseite des Grats. Der Weg biegt bald links ab und bringt uns zu einer kleineren Scharte. Hier gehen wir auf die Nordseite auf dem Weg, der im Abstieg einen ziemlich steilen und bröckligen Hang quert. Auf diesem Abschnitt ist auch Vorsicht geboten. Weiter steigt der Weg im Tal westlich des Gipfels Crodon di San Candido an. Der Weg ist relativ gut ausgetreten, Steinmänner und einige verblasste Markierungen helfen. Hier steigen wir zuerst über Geröll auf, dann folgt ein etwas steilerer Felsabschnitt, wo das Klettern nicht über die erste Stufe hinausgeht. Nach dem Felsabschnitt folgt wieder Anstieg über Geröll bis zu einer unmarkierten Abzweigung.
An der Abzweigung gehen wir links, rechts führt der Weg zum Gipfel Crodon di San Candido. Weiter steigen wir über Geröll auf und kurz bevor wir den Grat erreichen, bringt uns der Weg zum Eingang einer Rinne, durch die der Übergang zu den oberen Hängen des Berges führt.
Beim Aufstieg durch die Rinne ist Helm Pflicht, da auf dem Weg viel Schutt liegt. Wir steigen eine Weile in der Rinne auf, wenn sie sehr eng wird, weisen Steinmänner links hoch. Die ersten Meter aus der Rinne sind etwas steiler und erfordern mehr Vorsicht. Der Weg führt dann über die Rinne und kurz vor der Scharte schwenkt er entschieden links. Der Weg wird etwas weniger steil und bringt uns auf die Südseite des Gipfels. Hier gehen wir leicht rechts und erreichen bald den Grat. Auf dem aussichtsreichen und ungefährlichen Grat erreichen wir bald den Gipfel.
Abstieg auf Aufstiegsweg.

Entlang der Route: Rifugio Lavaredo (2344m), Forcella Lavaredo (2454m), Rifugio Locatelli (2405m), Forcella di San Candido (2381m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
Diskussion zur Tour Rifugio Auronzo - Schusterplatte
|
| mirank13. 09. 2017 |
Sehr aussichtsreicher Gipfel; der Zugang ist orientierungsmäßig nicht anspruchsvoll, technisch auch kein großes Gespenst. Falls ihr euch für den Aufstieg entscheidet, empfehle ich noch einen Sprung zum benachbarten Crodon di S Candido-alles gut sichtbar auf Abb. 74. Dieser ist minimal anspruchsvoller, aber nur ab der gut sichtbaren Scharte aufwärts. Die meisten Übergänge dort rechts suchen (lasst euch nicht von den Drähten aus dem 1. Weltkrieg täuschen). Diese Ergänzung verlängert die Sache um weniger als eine Stunde....
|
|
|
|
| mirank11. 11. 2021 09:34:27 |
In der Beschreibung des Anstiegs sollte man ändern, dass der schönste und schnellste Weg nach Auronzo über Sappada führt. Diese Straße über Forni und Mauria-Pass ist schlechter und langweiliger, und auch länger.
|
|
|
|
| felix11. 11. 2021 16:57:25 |
Für Steirer ist es am schnellsten über Österreich nach Lienz und durch das Drautal nach Italien - vielleicht auch für die Oberkrainer.
|
|
|
|
| mirank11. 11. 2021 18:07:20 |
Ich habe nur den oberen Beschreibung mit Zufahrt über den Ort Auronzo kommentiert! Wenn du über Lienz hinkommst, hast du dort nichts zu suchen, weil es direkten Zufahrt von Toblach nach Misurina gibt.
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.